Na erstmal ist eine GmbH eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Das ist die Intention des Gesetzgebers. Die Haftung zu beschränken. Es geht erstmal nicht darum, dass du dein Geld "steuergünstiger" vermehren kannst. Sondern das die Haftung beschränkt ist. Eine GmbH ist immer noch Teil dieser sozialen Marktwirtschaft.
Es macht IMO genau in einem Fall Sinn: wenn dein Geld anzulegen sich eben wie eine Firma anfühlt une ähnliche Aufwände (Zeit und Investitionen abseits des Risikokapitals wie Infrastruktur, Daten, Dienstleistungen, Angestellte...)
Alles andere ist IMHO eher parasitär und ich wäre da ausnahmsweise mit den Rechtsnationalen: wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen:)
(08.10.2019, 19:03)Lancelot schrieb: [ -> ]Na erstmal ist eine GmbH eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Das ist die Intention des Gesetzgebers. Die Haftung zu beschränken. Es geht erstmal nicht darum, dass du dein Geld "steuergünstiger" vermehren kannst. Sondern das die Haftung beschränkt ist. Eine GmbH ist immer noch Teil dieser sozialen Marktwirtschaft.
Es macht IMO genau in einem Fall Sinn: wenn dein Geld anzulegen sich eben wie eine Firma anfühlt une ähnliche Aufwände (Zeit und Investitionen abseits des Risikokapitals wie Infrastruktur, Daten, Dienstleistungen, Angestellte...)
Alles andere ist IMHO eher parasitär und ich wäre da ausnahmsweise mit den Rechtsnationalen: wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen:)
Mal abgesehen davon dass dies ein nicht wirklich zielführender Beitrag ist

Ich liebe Deutschland, aber nicht die Verschwendung von Steuergeldern und Sozialbeiträgen.
Es geht ja bei mir
nicht primär um eine GmbH, sondern um
Kapitalgesellschaften grundsätzlich. Ob Ltd., Inc., GmbH & Co. KG, GbR, OHG, KG, AG, etc. spielt keine Rolle, die GmbH ist nunmal die "bekannteste" und verbreitetste Gesellschaftsform.
Egal was für ein "Konstrukt", ich möchte
besser damit fahren als der reine Privatanleger.
Ist zielführend.
Es macht nicht wirklich Sinn, so lange
- die Investition deines Geldes nicht ein Mini-Unternehmen ist (ist es das?)
- beschränkte Haftung für dich nicht ne tolle Sache ist (wenn du mehrere Strategien voll automatisiert handelst und/oder aggressive hebelst und/oder shortest würde ich dir dazu raten...und regelmäßig das Geld aus der Unternehmung ziehen
- deine Strategien nicht Zugang zu Märkten und Produkten brauchen, die du als "Zivilist" nicht bekommst
würde ich das lassen. Du verlierst eine Menge Flexibilität...du bist als Privater sowas wie ein Endowment Fund. Nimm nur § 23 EStG (solltest du eventuell auch ne Immobilie verwalten). Wirtschaftsprüfung, Steuer bei Entnahme und was weiss ich was für Scheisse....zu dessen Vermeidung du nen Anwalt und ein gutes Steuetrbüro brauchst......Hinzu kommt, wenn du als Hanswurst ohne Angestellte und unter 5.10 Mio AUM irgendwie auf Family Office machst, kommt das Finanzamz doch recht schnell auf die Idee, was du eigentlich willst. Insbeondere, wenn durch leverage deine Bilanzsumme aufgeblasen wird.
Meine Strategie: geh einfach noch weiter arbeiten (so lange du das gesundheitlich kannst. Ist auch ne schöne Sache, wenn man noch ein bisschen Mehrwert liefert), restliche konzentration auf optimierte Investment und Transaktionskosten vor Steuer, und zahl die Steuern. Dem Tod und em Finanzamt entkommst du nicht, solange du auch hier wohnst und lebst.
Wenns dir hilft: alle Prop Shops (und sowas wärst du ja) oder Arcade Shops in Deutschland , die mir gerade einfallen, sind GmbHs innerhalb einer Holding. Die haben aber auch Angestellte, Daten-Abos, Hardware....
Allle Privatiers die ich kenne, die ihr Geld von zu Hause investieren tun das ohne Firma...aber ich kenne nur einen in der BRD. Der Rest lebt in der Schweiz, Norwegen, USA, Irland und Singapur.
In Ergänzung zu „Paragraf 20“ Gesetzgebungsverfahren, aktuelle Diskussion; möchte ich einmal auf das hier hinweisen:
http://www.intelligent-investieren.net/p...-gmbh.html
und, sofern der ein oder andere das Thema noch für sich vertiefen möchte; mit Googles Hilfe und dem Suchbegriff „vermögensverwaltende GmbH“ erscheinen gute und auch aktuelle Seiten von Praktikern dazu.
Im Video # 2 wird die Versteuerung angesprochen. Für den Aktienhandel scheint es sich nicht zu lohnen?
gerade für den Aktienhandel lohnt es sich. Ist ja wohl ein Unterschied, ob ich auf 100k Gewinn im Privatvermögen 26k€ Abgeltungssteuer bezahle oder aber in der GmbH nur 1,5k€. Auch wenn die GmbH laufende Kosten hat von ca. 3k pro Jahr, ist das immer noch eine große Ersparnis.
https://www.ride.capital/trader-gmbh
Dein Beispiel gilt nur wenn du keine Ausschuettungen machst..das Konstrukt macht nur Sinn wenn die Gewinne in der Gesellschaft kumulieren.
Nicht vergessen sollte man auch dass das Geld mal wieder irgendwann entnommen wird..oder der Fall dass man ins Ausland umsiedeln will..
(30.10.2020, 08:54)cloudatlas schrieb: [ -> ]kannst dir ja ein kleines Geschäftsführer-Gehalt auszahlen, welches unter der Freigrenze von 9.400€ liegt. 
ansonsten wird halt nach Grundtabelle der Steuersatz angesetzt:
https://www.grundtabelle.de/Grundtabelle-2020.pdf
Was soll das für eine Übung sein?
Unterhalb der Progression entnehmen, dabei den Steuerberater fett machen.
Um, ohne Entnahme, zu vegetieren?