Ist das Gesetz jetzt nun Final durch? Vor ein paar Wochen hieß es noch es wurde gekippt?
(23.11.2020, 07:58)Mr. Passiv schrieb: [ -> ]Hallo?
Es steht zu befürchten, dass du da so rein GAR NICHTS verstanden hast.
Sorry - aber anders kann man es kaum ausdrücken.
Hinsichtlich der Umsetzung praktischer Intelligenz sind die Sozis Spitze.
Da macht alles am meisten Sinn.
Da rottet sich ne armselige Truppe moralbefreiter Ideal-Verweigerer zusammen und lässt es sich auf Kosten der Allgemeinheit gut gehen und Du kommst auf die verwegene Idee, denen Sinnhaftigkeit in Frage zu stellen.
Und nu komm mir bitte nicht damit, dass du den Sinn für die Allgemeinheit meintest....Dummerchen :-(
Nu ersma nen Kaffee.
"Allgemeinheit"? Wo ist der Bezug zu Helgoland?
(23.11.2020, 01:58)Penseur schrieb: [ -> ]...Dies gilt auch für die Anwendung der Rz. 32a und der entsprechenden Änderung des Musters I. Die Änderungen der Rz. 34a sowie die entsprechende Änderung des Musters I sind im Falle von Verlusten im Sinne des § 20 Absatz 6 Satz 6 EStG für Verluste anzuwenden, die nach dem 31. Dezember 2019 entstanden sind. .....
Interessant. D.h., es wird einen Topf für Altverluste geben, die dann wohl unbegrenzt abziehbar sind. Dann sind die endlich auch mal für was gut.

(23.11.2020, 10:59)Lolo schrieb: [ -> ]Interessant. D.h., es wird einen Topf für Altverluste geben, die dann wohl unbegrenzt abziehbar sind. Dann sind die endlich auch mal für was gut. 
Verluste, die vor der Neuregelung entstanden sind, bleiben in dem entsprechenden Topf (bis zu einer evtl. Aufrechnung). Alles Andere wäre auch rechtstaatlich nicht haltbar.
Das Ganze geht ja wohl von der SPD aus, wenn ich das richtig verstanden habe. Ich finde es interessant dass offenbar die SPD hier zum Opfer der Finanzlobby geworden ist und Privatleute benachteiligt, aber die vielgehassten "Finanzhaie" bevorzugt. War das nicht einmal andersrum? Verrat an den eigenen Idealen. Möchte mal wissen ob der genannte Abgeordnete irgendwas gewinnt bei dieser Sache.
(24.11.2020, 17:54)rienneva schrieb: [ -> ]Das Ganze geht ja wohl von der SPD aus, wenn ich das richtig verstanden habe. Ich finde es interessant dass offenbar die SPD hier zum Opfer der Finanzlobby geworden ist und Privatleute benachteiligt, aber die vielgehassten "Finanzhaie" bevorzugt. War das nicht einmal andersrum? Verrat an den eigenen Idealen. Möchte mal wissen ob der genannte Abgeordnete irgendwas gewinnt bei dieser Sache.
Warum "Opfer der Finanzlobby" ? Welchen Nutzen hat die davon ?
Und es gewinnt niemand was dabei. Für sowas klatschen auch keine Wähler Beifall, da die Nichtbetroffenen das einfach nicht interessiert. Ist einfach nur kompletter Irrsinn, zumal die Gefahr gross ist, dass das Gesetz gerichtlich wieder kassiert wird.
Ich finde es richtig sowas zu hinterfragen.
Siehe Riester, der hat sich die Taschen voll gemacht. Rürup ebenso.
Schröder ist heute bei Gazprom im Vorstand.
Wie kann sich ein Gesundheitsminister eine 4mio Villa leisten?
Merkel war damals diejenige die die Spendenaffäre zu Kohl geleitet hat. Später Kanzlerin. Klar, Zufall.
Schäuble übersieht einfach mal 100.000€ Spendengelder ... später Finanzminister.
Martin Schulz kassierte 365 Tage im Jahr die Anwesenheitsprämie im EU Parlament.
Fragen über Fragen.
Kurios ist das dies niemanden so wirklich interessiert.
Man sollte sich wünschen das Politiker mit Herz bei der Sache sind, aber im Prinzip haben die auch häufig nur ein finanzielles Interesse.
Wenn es so aussieht als wenn Politiker eine Herzensangelegenheit umsetzen wollen, weiß man eigentlich schon worum es wirklich geht.
Also nochmal die Frage, ist das Gesetz nun Final durch oder nicht?
(24.11.2020, 20:03)Sterling schrieb: [ -> ]Also nochmal die Frage, ist das Gesetz nun Final durch oder nicht?
Gesetz wurde Dez. 2019 verabschiedet und ist somit (so wie ich es verstanden habe) final durch.
Bundesrat hat am 09.10.2020 empfohlen die "kritischen" Sätze zu streichen weil diese gegen das verfassungsrechtliche
Nettoprinzip verstossen. Bis jetzt ist das aber nicht der Fall.