19.08.2020, 14:47
(19.08.2020, 13:34)KG608i schrieb: [ -> ]......Und handelst Du danach?
Widerspruch, Zustimmung oder Einwände interessieren mich natürlich brennend. :)
(19.08.2020, 13:34)KG608i schrieb: [ -> ]......Und handelst Du danach?
Widerspruch, Zustimmung oder Einwände interessieren mich natürlich brennend. :)
(19.08.2020, 13:34)KG608i schrieb: [ -> ]Ich habe mich, auch im Rahmen dieses Threads, in letzter Zeit ein bisschen in EW eingelesen. U.a. in Prechter und andere.
Wie ich es schon vermutet habe, handelt es sich bei EW keineswegs um eine "Theorie". Prechter und auch Elliot räumen ja ganz offen ein, dass Sie die Märkte lediglich despritiv untersucht haben und dabei ein wiederkehrendes Wellenmuster vorgefunden haben.
Wenn es nicht soviele Trader gäbe, die mit EW gute Gewinne machen, müsste man fast schon von Esoterik ("Wellen") sprechen.
Ich bitte das nicht falsch zu verstehen: Ich weiß, Trading ist keine Wissenschaft, sondern eine Kunst, und ich weiß auch, dass sich bestimmte Dinge wissenschaftlich nur schwierig untersuchen lassen und dass Trading zu den Lebensbereichen gehört, wo erfolgreiche Praktiker zu ganz anderen Schlussfolgerungen kommen als Wissenschaftler.
Mich wundert halt nur, dass von EW immer wieder als "Theorie" gesprochen wird, obwohl das ganz genaue Gegenteil der Fall ist: Der EW-Ansatz beruht auf rein deskriptiven Erkenntnissen, hat offenbar keine Annahmen wie die Wellenmuster kausal zustande kommen und ist somit das genaue Gegenteil von einer Theorie, eben eine Nicht-Theorie.
Hin und Wieder liest man auch, EW wäre ein "massenpsychologischer" Ansatz. Auch das stimmt nicht, die EW-"Theorie" macht, meines Wissens (sollte ich mich irren, nehme ich Literaturvorschläge gerne entgegen) keinerlei Aussagen, welche psychologischen Prozesse oder Sachverhalte zu bestimmten Wellenmustern im Markt führen sollten.
Eher würde ich den Ansatz "deskriptiv" nennen, vielleicht noch stochastisch oder mathematisch. Stochastisch, weil EW ja vor allem bei Indizes und sehr liquiden Märkten funktioniert, d.h. der "Meßfehler" wird, anders als bei Einzelaktien, im Index herausgemittelt, daher "stochastisch". Mathematisch, weil die EA ja letztlich auch auf Fibo-Zahlen gestütz werden (können).
Bitte nicht als negative Kritik verstehen, wenn man damit gute traden und Gewinne machen kann, ist es mir egal, ob es eine Theorie oder eine Nicht-Theorie ist. Ich beschäftige mich halt mit diesen Dingen, lese mich ein und durchdenke eine Sache von unterschiedlichen Seiten.
Widerspruch, Zustimmung oder Einwände interessieren mich natürlich brennend. :)
(19.08.2020, 12:48)KG608i schrieb: [ -> ]Ich habe mich, auch ihm Rahmen dieses Threads, in den letzten Tagen (wieder) etwas in Candlesticks eingelesen.
Mir ist dabei aufgefallen, dass, bei zwei aufeinanderfolgenden Kerzen, nennen wir sie k_n und k_n+1, fast immer ein Lag zwischen Schlusskurs von k_n und dem Anfangskurs von k_n+1 besteht.
Das ist ja eigentlich überraschend, im Normalfall müsste der Anfangskurs von k_n+1 ja immer oder fast immer identisch sein mit dem Schlusskurs von k_n, hin und wieder vielleicht kleineren Abweichungen.
Allerdings ist das offenbar nicht so, ganz im Gegenteil, das Lag zwischen Anfangskurs k_n+1 und Schlusskurs k_n ist eher die Regel.
Woran liegt das denn?
(20.08.2020, 09:44)KG608i schrieb: [ -> ]@Klaus:
Besten Dank für Deine Einschätzung zu EW-Theorie. Ich kann es natürlich verstehen, dass Du keine Grundsatzdebatte vom Zaun brechen möchtest.
Würde mich freuen, hier noch eine Einschätzung zu bekommen. Kann mir nämlich derzeit keinen Reim darauf mache. :)
(18.08.2020, 12:50)Klaus Birkholz schrieb: [ -> ]...
Dax Short 0.10
Start @ 12954,10
SL @ 13190 (236 Punkte)
TP @ 12220 (734 Punkte; vorläufig)
...
Zitat:Allerdings ist das offenbar nicht so, ganz im Gegenteil, das Lag zwischen Anfangskurs k_n+1 und Schlusskurs k_n ist eher die Regel.
Woran liegt das denn?
Zitat:Normalerweise gibt es im Chart (Kursverlauf) keine Lücken. Doch manchmal sind die Abstände vom einen Kurs/Preis zum anderen so groß, dass diese im Chart nicht mehr adäquat durch ein Diagramm gezeigt werden können.
In diesem Fall wird dieser „Kurs-Sprung“ im Diagramm als Lücke dargestellt. Gerade zwischen zwei Handelstagen entstehen oft Gaps. In diesem Fall ist der Schlusskurs des ersten Tages relativ weit entfernt vom Eröffnungskurs am zweiten Tag.
...
Um zu verstehen, wie so eine Situation entstehen kann..... Wie wir gelernt haben, ist der aktuelle Kurs des Wertpapiers der Preis bei der letzten festgestellten Auktion. Wenn sich z.B. über Nacht die Orderbuch-Lage stark ändert, wäre der Abstand zwischen dem letzten festgestellten Kurs und dem aktuellen so groß, dass ein Gap entstehen würde.
http://aktien.lov-academy.de/boerse/was-...e-ein-gap/
(20.08.2020, 10:11)Ste Fan schrieb: [ -> ]Grundlagen Kursfeststellung Boerse 101: