(09.03.2022, 12:02)fahri schrieb: [ -> ]Im ersten Moment war mein Reflex zu sagen: "Nichts".
Bei näherer Betrachtung ist aber zumindest mal der Ansatz zu verstehen, wenn man:
a) voraussetzt, das wohl die meisten Frauen schlicht und ergreifend tendenziell "friedfertiger" sind als Männer
und
b) das ja mal zumindest nicht komplett an den Haaren herbei gezogen zu sein scheint, wenn man mal schaut, das mir ad-hoc
keine Diktatur einfällt, in der eine Frau ganz oben steht ? Frauen befinden sich eher in demokratisch orientierten Ländern zumindest mal
in gehobeneren Positionen, aber auch eher nicht ganz ganz oben, oder ?
Frau Merkel hat man ja auch nachgesagt den deeskalierenden, diplomatischen Weg in Perfektion zu verfolgen.
Insgesamt gesehen weiss ich nicht ob ich das so teilen kann, müsste ich mich mal gedanklich wirklich mit auseinander setzen,
dazu fehlt mir bei den aktuellen Themen in der Welt aber auch irgendwie die Muße
Ohne das klein reden zu wollen, glaube
ich das wir im Moment wichtigere Themen haben.
Ehrlich - Deine Wahrnehmung?
Das wäre bei mir ganz kurz:
a)
Frauen friedfertiger?!? LOL - nein, mit Sicherheit nicht!
Frauen dipolomatischer?!? Ebenso.
Frauen demokratischer?!? Ebenso.
Wie kommt man auf so etwas?!
Es ist haarsträubend, dass jegliche dominierende Tendenzen unserer nur noch möchtegern-politischen Bestrebungen auf Gut-Schlecht-Kindergarten-Welteinteilungen zurückgehen.
--> DAS ist das grosse und jedes sonst VERBINDENDE Element Blockierende bis Trennende... - dass heute solche Binär-Attributierungen als Pauschalgesumse in Kommunikation, Denke bis Handlung Einzug erhalten, die permanent nur trennen, auseinanderdividieren, spalten, was so einfach nichts mit der Realität zu tun hat.
Anstatt sich auf kaum bestreitbare Gemeinsamkeiten als Menschen zu fokussieren und uns als Kollektiv nach vorne bringen zu wollen, kommt es tatsächlich zu gut-böse-Malerei zwischen Geschlechtern.
Einem Divide et impera! als Reinkultur wird dabei auch noch gänzlich abnickend von so einigen Zeitgenossen Raum gegeben, das nun schon über Jahre dazu führt, dass sich kaum noch irgendwer mit irgendwem konfliktfrei verständigen kann und sich mit irgendwem auch nur verbunden, gleich geartet, gemeinschaftlich wirkend empfindet.
b)
Merkel war eine reine Machtpolitikerin in Reinkultur, die für wirklich nichts nachhaltig persönlich stand ausser für ihren Machterhalt - inner- wie ausserparteilich. Nein, bin ich sicher kein Fan von. Aber grosses NEIN: Das hat natürlich nichts mit ihr als Frau zu tun. Das gibt es unter Männern genauso.
WARUM auch nicht. Das ist wie alles andere in Wesenszügen genauso in Männern wie in Frauen veranlagt, ob Politiker%*&(neusinnen)NEN oder nicht.
Es sollte im Kern aber nicht darum gehen, ob jemand 'Merkel-Fan' ist oder nicht. Denn auch dies wäre dann mal wieder meilenweit an der eigentlichen Fragestellung vorbei.
"keine Diktatur einfällt, in der eine Frau ganz oben steht" - echt jetzt? ... Frauen sind "die Besseren"? ... Queen Mary I, Isabella I., Marie-Antoinette, ... achwas - ECHT jetzt, müssen wir uns der Peinlichkeit hingeben, hier tatsächlich menschliche Geschichte von A-Z durchzugehen, um herausmalen zu wollen, dass 'Frauen einfach die besseren Menschen sind' ?!?
Und DAS ist hier anscheinend schon Mainstream etabliertes Konzept vom menschlichen Sein geworden ?!? Äähh - ich muss immer wieder feststellen, wie alt und nur noch unbegreifend ich geworden bin.