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Normale Version: Ab wann aufhören zu arbeiten?
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Gast

(04.06.2024, 20:05)Vahana schrieb: [ -> ]Was heißt das?

Das bedeutet, dass die Bank mir den gewünschten Kredit nicht geben darf, auch wenn ich der Meinung bin, es mir leisten zu können. 
Habe damals noch die Kurve bekommen, indem ich behauptet habe, meine Mutter (mit eigenem Gehalt) zieht mit in die Wohnung ein.
Aber nur weil sie mit einzieht bürgt sie ja nicht für deinen Kredit. Wo ist der Unterschied für die Bank gewesen?

Ich wusste nicht das die Differenz zur Pfändbarkeit eine Rolle spielt, aber klingt plausibel.
Also Kinners,

ich bin ja mal wieder nicht gern die Spaßbremse, aber bevor wir den Fredtitel ganz aus den Augen verlieren mag ich da schon die Antwort liefern: Asap!

Geld wächst auf Bäumen und kannze immer besorgen, Lebenszeit ist gone with the wind.

Was die Sekunde dir genommen kann die Ewigkeit dir nicht geben.

SO! schaut es aus.
Prost
Warum ist Arbeit hier eigentlich immer so negativ konnotiert?
Was habt ihr denn bloß alle für Sklavenjobs?
Geht niemand von euch gern zur Arbeit?
Als ich noch "klein" war, bin ich nach der Schule, sofern es die Zeit erlaubte, immer zur Börse gegangen und habe mir das Treiben auf dem Parkett angeschaut. Mein großer Traum war, auch einer von denen zu sein.

Wenn mir damals eine gute Fee erschienen wäre und angeboten hätte, 20 Jahre später als ebensolcher in einer zeitgemäßen Umgebung mit sechs großen Monitoren am Arbeitsplatz in einem mittelgroßen Händlerraum tätig zu sein, hätte ich gesagt: "Los, her damit!"

Ich weiß ja nicht, mit wie vielen Peitschenhieben ihr täglich von eurem Chef traktiert werdet, aber ich habe Spaß an meinem Job und meinem Arbeitsumfeld und würde ihn auch noch weiter machen, wenn mir jemand 10 Millionen schenken würde.
(04.06.2024, 13:55)Wolkenmann schrieb: [ -> ]ohne Moos, nix los!

man sollte schon ein gewisses Eigenkapital mitbringen und auch ein gutes Einkommen haben, ansonsten wird es schwierig. 

Kaufpreis 200.000€

Eigenkapital 100.000€

Fremdfinanzierung 100.000€

eine mtl. Rate von ca. 800€ ist doch kein Hexenwerk und sollte gestemmt werden, vor allem wenn man Doppelverdiener ist. 

die meisten Anleger verlieren an der Börse Geld, unabhängig vom Timeframe. Ich hatte dazu schon mal eine Statistik gepostet. Finde es leider gerade nicht. 

als Anfänger mal eben 200.000€ an der Börse anlegen, vielleicht noch in Einzelwerten. Das wird in den meisten Fällen ganz übel ausgehen. Ich kenne ein paar Anleger, die haben Omas Erbe in 2-3 Jahren versenkt.

so easy peasy ist das alles nicht.

Wo gibt es für 200.000 Euro Haus zu kaufen?
Zinssatz 1,5%?
Das entspricht heute nicht die Wahrheit. Vor mehr als 15 Jahren ja.

Gast

(05.06.2024, 07:00)deafstock schrieb: [ -> ]Wo gibt es für 200.000 Euro Haus zu kaufen?
Zinssatz 1,5%?
Das entspricht heute nicht die Wahrheit. Vor mehr als 15 Jahren ja.

muss ja kein Haus sein.

ich habe 2019 noch 1,48% als Zinssatz bei der Commerzbank bekommen.

wie die aktuellen Zinsen sind, kann ich dir nicht sagen, interessiert mich ehrlich gesagt auch nicht. 

was ich aber weiß, mein neuer Nachbar gegenüber zahlt 2.000€ Miete im Monat.
Da must Du aber auch erst mal Mieter finden die das bezahlen können.
So was kannst Du hier komplett vergessen.
(04.06.2024, 23:57)Speculatius schrieb: [ -> ]Warum ist Arbeit hier eigentlich immer so negativ konnotiert?
Was habt ihr denn bloß alle für Sklavenjobs?
Geht niemand von euch gern zur Arbeit?

Gute Frage.
Ich bin Jahrelang gerne und motiviert zur Arbeit gegangen.

Irgendwann fing es dann vor etwa 5 Jahren an das die Firma umstrukturiert wurde.
Weniger Einsatzbereiche, mehr Chefs, mehr fachfremde Chefs, mehr chaotische Planung, Gehaltserhöhung versprochen und platzen lassen, die Bürokratie hat gravierend zugenommen, genauso die Meetings, für mich wichtige Anteile der Produktion wurden ins Ausland verlagert, ich muss tendenziell eher Überstunden (spontan!) abbauen als auszahlen lassen, das Gehalt wurde nicht an die Inflation angeglichen, auch die Auslandsspesensätze nicht (Dafür kann die Firma nichts).

Ich hab meinen Chef mal ganz direkt gefragt was sich für meine Person in den letzten 10 Jahren positiv verändert hat.
Er wusste keine Antwort und ich kann auch nichts benennen.

Das einzige was den Job noch so attraktiv macht ist die Bezahlung, auch wenn es im Schnitt 20-30% weniger sind als noch vor ein paar Jahren.
Ansonsten sieht Spaß anders aus. Das heißt wenn das Geld nicht mehr interessant ist, dann ist Schichtende.

Unterm Strich ist es immer noch der beste, interessanteste und bestbezahlteste Job den ich je gemacht haben.
Aber die Luft ist raus. Ich habe nicht mehr die gleiche Energie wie früher einfach Zustände hinzunehmen und trotzdem genauso gerne weiter zu arbeiten.

Ich glaub fast schon eher das die die gerne zur Arbeit gehen "Sklave" ihrer selbst sind, als solche die die Wahrheit einfach anerkennen das sie einfach nur eine Nummer von vielen sind. Stell dir vor die Arbeit macht Spaß, bedeutet dein Leben und dann geht die Firma pleite oder schmeißt dich raus, dann fällst du mental in ein tiefes Loch.
(05.06.2024, 08:44)Wolkenmann schrieb: [ -> ]muss ja kein Haus sein.

ich habe 2019 noch 1,48% als Zinssatz bei der Commerzbank bekommen.

wie die aktuellen Zinsen sind, kann ich dir nicht sagen, interessiert mich ehrlich gesagt auch nicht. 

was ich aber weiß, mein neuer Nachbar gegenüber zahlt 2.000€ Miete im Monat.

kommt auf die Konstellation an - andere wohl < 1,0%   Wonder

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