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Gast

anbei mal ein Heizungsarten-Vergleich:

https://www.wegatech.de/ratgeber/heizung/heizungsarten/

Wärmepumpe wird mit 40% gefördert.

ich hoffe, meine alte Gasheizung hält noch ein paar Jahre.
(02.10.2023, 08:01)rienneva schrieb: [ -> ]Ne neue Gasheizung ist eine Zeitbombe... Gab's kürzlich einen Artikel im Handelsblatt drüber.
Ausserdem ändert das den Verbrauch nicht. Lieber in andere Dinge investieren, Dämmung, Heiz erhalten, intelligente Thermostate, und bessere Verträge.
Was ist das in kwh pro qm und Jahr?

Die neue Heizung hat 14kW. Die anderen Daten kenne ich nicht, aber im Energieverbrauch liegen sie knapp am oberen Drittel, was in den Tabellen immer als normal heraus zu lesen ist. Also höher als Durchschnitt.
Und das trotz Holzofen im Winter für die untere Etage. Der wurde übrigens 2022 erneuert, weil für den alten 2024 irgendeine Norm ausläuft und jetzt diskutieren die Grünen Pisser auch ein Holzofenverbot.

Keine Gasheizung einzubauen ist auch eine Zeitbombe.
Sobald Habecks Gesetz in Kraft tritt und die Heizung dann kaputt geht, kommen neben der viel teureren Wärmepumpe auch noch die Fußbodenheizung, Dämmung und ein Solardach dazu.
Das würde einem Zwangsverkauf gleichkommen.
Außerdem sieht es ja auch nicht danach aus das es mit den Strompreisen besser werden würden. Womit will man heute noch kalkulieren?
Wenn ich die Wahl gehabt hätte, dann wäre es eine Palettheizung geworden.

Rein wirtschaftlich betrachtet kann man das Geld immer besser in die Dämmung stecken als in eine Heizung. Aber wenn die Heizung eh absehbar fällig wird kann man es auch vorziehen.
Und meine Eltern sehen das sowieso als "ihre letzte Heizung im Leben" an. Rentner halt.

Mit rationalen Argumenten kommt man in dem Regierungs-Chaos eigentlich nicht weiter wenn es um die Wahl der Heizung geht.
Sobald alle eine Wärmepumpe haben wird die Wohnfläche pro Person begrenzt und die Leute anderweitig drangsaliert.

Beim E-Auto geben die Grünen Verbrecher ja auch ganz offen zu das auch dies nur eine Übergangslösung ist.
Egal was man macht, es ist sowieso falsch. Außer AfD wählen, damit liegt man immer richtig.
[quote pid="149265" dateline="1696263082"]
Egal was man macht, es ist sowieso falsch. Außer AfD wählen, damit liegt man immer richtig.
[/quote]

Ähm... Ich sage nur schlimm... Grün... AfD.
Ja ich hätte auch gerne einen Kaiser wie Wilhelm I wieder, aber das wird nichts mehr.
Also muss die AfD einfach reichen.
Müsst Ihr den Teufel an die Wand malen?
Ich muss dringend meinen Stundensatz erhöhen.  Eek
Das gehört jetzt eigentlich zum Stammtisch Thread.... Leider glaube ich dass die AfD in der nächsten Wahl deutlich zugewinnen wird.

Und den Stundensatz erhöhen hilft nur bedingt. Sehr viele Leute, viel zu viele , müssen darauf 42% Steuer bezahlen.
(26.09.2023, 20:18)Vahana schrieb: [ -> ]Wenn mir einer garantieren würde, dass die Kunden auf immer und ewig solche Preise zahlen, dann würde ich den Job wechseln.
Ehrlich, ich verstehe auch nicht warum überhaupt noch Handwerker unter fremder Flagge arbeiten und sich mit einem Hungerlohn abspeisen lassen.


Wo ich schonmal hier bin Biggrin

Was Du nicht verstehst ist sehr viel - aber speziell hier verstehst Du nicht das man dafür einen
Meisterbrief braucht - deswegen arbeiten die die da arbeiten dort und machen nicht ihren eigenen
Betrieb auf.

btw. weil das hier auch mal angesprochen wurde - aus eigener Erfahrung bzgl. der Handwerkerrechnung....

Ca. 20-30 Prozent sind die Materialkosten - 70-80 Prozent sind die Lohnkosten.
z.B. wenn der Elektriker neue Hauptstromleitungen vom neuen durch ihn installierten Hauptsicherungskasten
im Keller in jede Etage zu den dort von ihm neu installierten Sicherungskästen für die Wohnungen zieht...


Wenn es sich um Reparaturarbeiten handelt - z.B. Austausch eines korrodierten T-Stücks der
Wasserleitung im Keller - ist das Verhältnis noch krasser - das T-Stück kostete ein paar Euro -
die Rechnung lag bei fast 300 Euro - inkl. Anfahrtskostenpauschale etc.pp.

Bei den Wärmepumpen sieht es lt. Internet anders aus als das was mein Installateur
(als er die jährliche Wartung unserer Heizung durchgeführt hat) mir gesagt hat...

Er meinte das mit allem drum und dran die Wärmepumpe (Luft-Wasser) auf ca. 40.000 Euro kommt
bis alles fertig installiert ist.

Im Internet kosten die Wärmepumpen teilweise (je nachdem wieviel kw Leistung) deutlich unter 10.000 Euro.


Sucht man nach entsprechenden Gesamtkosten sieht es so aus....

https://www.heizungsfinder.de/waermepumpe/kosten-preise

Wird nächstes Jahr in Angriff genommen - hatte dieses Jahr keine Zeit dafür.....
(12.10.2023, 19:08)boersenkater schrieb: [ -> ]Wo ich schonmal hier bin  Biggrin

Was Du nicht verstehst ist sehr viel - aber speziell hier verstehst Du nicht das man dafür einen
Meisterbrief braucht - deswegen arbeiten die die da arbeiten dort und machen nicht ihren eigenen
Betrieb auf.

btw. weil das hier auch mal angesprochen wurde - aus eigener Erfahrung bzgl. der Handwerkerrechnung....

Ca. 20-30 Prozent sind die Materialkosten - 70-80 Prozent sind die Lohnkosten.
z.B. wenn der Elektriker neue Hauptstromleitungen vom neuen durch ihn installierten Hauptsicherungskasten
im Keller in jede Etage zu den dort von ihm neu installierten Sicherungskästen für die Wohnungen zieht...


Wenn es sich um Reparaturarbeiten handelt - z.B. Austausch eines korrodierten T-Stücks der
Wasserleitung im Keller - ist das Verhältnis noch krasser - das T-Stück kostete ein paar Euro -
die Rechnung lag bei fast 300 Euro - inkl. Anfahrtskostenpauschale etc.pp. 

Bei den Wärmepumpen sieht es lt. Internet anders aus als das was mein Installateur
(als er die jährliche Wartung unserer Heizung durchgeführt hat) mir gesagt hat...

Er meinte das mit allem drum und dran die Wärmepumpe (Luft-Wasser) auf ca. 40.000 Euro kommt
bis alles fertig installiert ist.

Im Internet kosten die Wärmepumpen teilweise (je nachdem wieviel kw Leistung) deutlich unter 10.000 Euro.


Sucht man nach entsprechenden Gesamtkosten sieht es so aus....

https://www.heizungsfinder.de/waermepumpe/kosten-preise

Wird nächstes Jahr in Angriff genommen - hatte dieses Jahr keine Zeit dafür.....
Nun der Meisterbrief ist wohl das Geringste, es gibt viele qualifizierte Handwerker die nicht selbständig sind. Die Konzentration in unserer Wirtschaft nimmt immer mehr zu.
(12.10.2023, 20:16)EMEUV schrieb: [ -> ]Nun der Meisterbrief ist wohl das Geringste, es gibt viele qualifizierte Handwerker die nicht selbständig sind. Die Konzentration in unserer Wirtschaft nimmt immer mehr zu.

Naja das Geringste.... erstmal muß derjenige ihn haben. Hatte und habe oft genug mit
Handwerkern zu tun mit denen ich auch mal ins Gespräch komme. Meisterbrief wäre schon
Klasse - kostet aber Geld und Zeit - gleichzeitig fehlt das Einkommen. Wenn dann auch
schon Frau und Kind(er) zu versorgen sind wird es für viele zu schwierig bis unmöglich.

Großes Problem ist auch das viele gar keine Lust haben weiter zu machen. Habe auch immer
wieder mit Azubis gequatscht die wenig begeistert vom Beruf waren. Auch der Chef hat sich
beklagt das z.B. 3 Azubis angefangen haben - der erste ist nach ein paar Tagen nicht mehr
gekommen - der nächste hat es ein paar Wochen ausgehalten. Der dritte macht weiter bis
zur Gesellenprüfung (vermtl. weil die Eltern dahinter Druck machen) - und kaum hat er den
Gesellenbrief in der Tasche wird der Blaumann an den Nagel gehängt - der Anzug angezogen
und dann im Handyladen gearbeitet wo er weit besser verdient.

Es gibt auch Meister die als Angestellte arbeiten und dabei auch sehr viel besser verdienen
als der "einfache" Geselle. Viele scheuen auch einfach das unternehmerische Risiko.
Normalerweise ist es ja immer wieder ein auf und ab - bzw. war es das früher - gute Jahre
und schlechte Jahre. In den schlechten sind sie früher reihenweise pleite gegangen.
Elektriker, Heizungsfachbetriebe, Gipser & Stukkateure, etc.pp.

Die die durchgehalten und überlebt haben hatten dann wenn es wieder lief goldene Jahre.
Bei uns gibt es einen Betrieb der hat vor 40 Jahren als kleiner Gas-Wasser-Installateur
angefangen - heute ist das ein mittelständisches überregional tätiges Unternehmen mit
über 100 Mitarbeitern bei dem die Chefs (mittlerweile die 3. Generation) den Gewinn jedes
Jahres in ein kleines Mehrfamilienhaus stecken das dann vermietet wird. Gerüchten zufolge
soll denen schon fast eine ganze Strasse gehören. Aber auch die haben mit dem Fachkräftemangel
zu kämpfen - gibt ja immer welche die gerade im Handwerk vorzeitig in Rente gehen weil
der Körper nicht mehr mitmacht - oder die ganz normal in Rente gehen - und der Nachwuchs
dann fehlt....

Aber auch gerade bei den kleineren Betrieben gibt es auch in guten Jahren immer wieder
Pleiten oder Geschäftsaufgaben. Nicht selten weil sie auf offenen Forderungen sitzen und
die Bank den Stecker zieht. Bauträger die sich übernommen haben - selbst Pleite gehen
und den Handwerker mit in den Abgrund reißen...

Handwerk hat goldenen Boden auf der einen Seite - was auch immer wieder tatsächlich der
Fall ist - aber das unternehmerische Risiko auf der anderen Seite ist eben auch vorhanden -
weswegen sich viele scheuen einen eigenen Betrieb zu gründen - selbst dann wenn sie den
Meister haben....
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