(09.09.2019, 13:28)Ventura schrieb: [ -> ]Leicht off topic, geht aber immer noch um Vorsorge.
"Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf."
https://www.n-tv.de/politik/Berlin-plant...60774.html
Ist das nicht ein bisschen weit her geholt?
Heißt es doch dass im Sozialismus das Privateigentum an Produktionsmitteln besteigt wird. Wir haben aber gerade das Gegenteil gemacht und öffentliches Eigentum an Wohnungen in private Hände gegeben.
Nur funktioniert es halt leider hier nicht besonders gut ... der Kapitalismus.
Das dürfte auch generell der Grund für das sozialistische Konzept sein. Schön wärs freilich es wäre anders.
Die Auswirkungen könnten eh anders sein als erwartet. Nämlich dass Komunen lieber Grundstücke an Privatleute vergeben, was doch auch gut wäre?
(09.09.2019, 20:22)saphir schrieb: [ -> ]Ist das nicht ein bisschen weit her geholt?
Heißt es doch dass im Sozialismus das Privateigentum an Produktionsmitteln besteigt wird. Wir haben aber gerade das Gegenteil gemacht und öffentliches Eigentum an Wohnungen in private Hände gegeben.
Nur funktioniert es halt leider hier nicht besonders gut ... der Kapitalismus.
Das dürfte auch generell der Grund für das sozialistische Konzept sein. Schön wärs freilich es wäre anders.
Die Auswirkungen könnten eh anders sein als erwartet. Nämlich dass Komunen lieber Grundstücke an Privatleute vergeben, was doch auch gut wäre?
Was macht denn der Privatmann, der sich gerade etwas gekauft hat, um es zu vermieten?
Als Rücklage für das Alter.Wenn er eng finanziert hat, passt nichts mehr.
Was mich anödet ist diese Unberechenbarkeit der Staatskrake.
Am Ende finanziert kein Privatmann oder Unternehmen mehr den Wohnungsbau.
Das Gegenteil wird erreicht.
(09.09.2019, 21:10)Ventura schrieb: [ -> ]Was macht denn der Privatmann, der sich gerade etwas gekauft hat, um es zu vermieten?
Als Rücklage für das Alter.Wenn er eng finanziert hat, passt nichts mehr.
Was mich anödet ist diese Unberechenbarkeit der Staatskrake.
Am Ende finanziert kein Privatmann oder Unternehmen mehr den Wohnungsbau.
Das Gegenteil wird erreicht.
Sorry, ich hatte mich da tatsächlich verlesen. Ich hatte gelesen, dass die Grundsteuer bei Mietwohnungen ganz abgeschafft wird, also nicht die Umlagefähigkeit auf die Mieter. Das ist natürlich etwas ganz anderes.
Ich persönlich finde die kleinen Mehrfamilienhäuser am besten und da würde ich alles tun damit es zu einer guten Entwicklung kommt. Sowohl für die Eigentümer als auch für Mieter. Meist geht das auch nur wenn nicht das maximale von den Mietern genommen wird was der Markt her gibt. So ist das bei uns und auch bei Freunden, dann kann es ein gutes miteinander geben.
Das ganze Wohnblockkonzept ist eh blöd nach meiner Meinung. Aber wenn wir es schon unbedingt brauchen (wegen Bodenmangel) vermute ich wird der Staat um Förderung nicht herum kommen. Aber so genau weiß ich das auch nicht. Das prominenteste Beispiel ist ja die Familie Trump, wo Subventionen genommen wurden und gleichzeitig man nichts für die Mieter tun wollte. Bzw. der Bruder von Donald Trump ja völlig die Achtung in der Familie verlor als er neue Fenster installieren ließ (soweit man der Doku damals glauben kann). Kapitalismus funktioniert nur dort halbwegs gut wo es auch einen halbwegs ausgeglichenen Markt gibt, ansonsten wenn es starke Asymmetrien (also Nachfrage viel größer als das Angebot) gibt, wird es ungemütlich. Und das sehen wir gerade.
(10.09.2019, 07:32)saphir schrieb: [ -> ]Sorry, ich hatte mich da tatsächlich verlesen. Ich hatte gelesen, dass die Grundsteuer bei Mietwohnungen ganz abgeschafft wird, also nicht die Umlagefähigkeit auf die Mieter. Das ist natürlich etwas ganz anderes.
Ich persönlich finde die kleinen Mehrfamilienhäuser am besten und da würde ich alles tun damit es zu einer guten Entwicklung kommt. Sowohl für die Eigentümer als auch für Mieter. Meist geht das auch nur wenn nicht das maximale von den Mietern genommen wird was der Markt her gibt. So ist das bei uns und auch bei Freunden, dann kann es ein gutes miteinander geben.
Das ganze Wohnblockkonzept ist eh blöd nach meiner Meinung. Aber wenn wir es schon unbedingt brauchen (wegen Bodenmangel) vermute ich wird der Staat um Förderung nicht herum kommen. Aber so genau weiß ich das auch nicht. Das prominenteste Beispiel ist ja die Familie Trump, wo Subventionen genommen wurden und gleichzeitig man nichts für die Mieter tun wollte. Bzw. der Bruder von Donald Trump ja völlig die Achtung in der Familie verlor als er neue Fenster installieren ließ (soweit man der Doku damals glauben kann). Kapitalismus funktioniert nur dort halbwegs gut wo es auch einen halbwegs ausgeglichenen Markt gibt, ansonsten wenn es starke Asymmetrien (also Nachfrage viel größer als das Angebot) gibt, wird es ungemütlich. Und das sehen wir gerade.
"Ich persönlich finde die kleinen Mehrfamilienhäuser am besten und da würde ich alles tun damit es zu einer guten Entwicklung kommt. Sowohl für die Eigentümer als auch für Mieter. Meist geht das auch nur wenn nicht das maximale von den Mietern genommen wird was der Markt her gibt. So ist das bei uns und auch bei Freunden, dann kann es ein gutes miteinander geben."
Das praktiziere ich.
Allerdings bin ich der Meinung, der Staat sollte sich bis auf Gesundheit, Bildung, Energie, Wasser und Infrastruktur aus allem raus halten. Der Markt ist der bessere Planer.
Abgesehen davon, dass Mindestlohn (der könnte ruhig 20% höher liegen) und einige andere Sachen (Arbeitszeit) ihre Existenzberechtigung haben.
Soziale Marktwirtschaft halt.