(06.06.2024, 17:26)saphir schrieb: [ -> ]Da stimme ich auch nicht zu. Das hiesse ja die Deutschen sind noch depperter als depp.
Jetzt sind sie durch das grüne Deindustrialisierungsproblem nur ein Depp von 193 auf dem Planeten.
Dafür aber teurer und dementsprechend nicht wettbewerbsfähig.
Die kompetenzlosen Grünen werden natürlich durch Verbote und Zöllen dagegen steuern wie das in einer Planwirtschaft so üblich ist, aber das hilft auch nur temporär.
Chemie und Pharma werden auch folgen.
Was bleibt denn dann noch übrig von der Kernwirtschaft?
(06.06.2024, 12:23)saphir schrieb: [ -> ]Sein Gemecker bringt aber überhaupt nichts. Er leitet einen konzern mit Milliardenübeschüssen, er könnte sich sehr wohl an der Hochschulbildung beteiligen.
So funktioniert das System nicht und das weist du auch.
Zudem es nur wenige Spitzenunis gibt, die den Fortschritt wirklich forcieren. Der Rest lehrt und lernt dann nur und reproduziert hier und da mal Experimente.
(06.06.2024, 12:28)saphir schrieb: [ -> ]Nein, die brauchen wettbewerbsfähige E-Autos.
Was ist, wenn sich herausstellt, dass wir aus faktischen Gründen nicht mit China konkurrieren können?
(06.06.2024, 18:14)Skeptiker schrieb: [ -> ]So funktioniert das System nicht und das weist du auch.
Zudem es nur wenige Spitzenunis gibt, die den Fortschritt wirklich forcieren. Der Rest lehrt und lernt dann nur und reproduziert hier und da mal Experimente.
Was ist, wenn sich herausstellt, dass wir aus faktischen Gründen nicht mit China konkurrieren können?
Mein Gefühl ist auch unsere Innovationskraft ist zu gering, das ist der zentrale Punkt. Man hört in China werden dann z.B. 150 Entwickler abgestellt die einfach mal Experimentieren sollen. Das scheint bei unseren Unternehmen verloren gegangen zu sein. China hat z.B. massiv in Leute investiert die in der ganzen Welt Infos über andere Vorgehensweisen und Marktlücken gesammelt. Nun kommt nach der Phase des Aufholens, die Phase der innovationen, des in Teilen vorrauseilens.
Deshalb warum sollte es faktische Gründe geben nicht mit China konkurieren zu können. Das sind meines erachtens nur Ausreden. In Teilen versucht man es ja indem man mit chinesischen Autoherstellern fusioniert, höchste Zeit. Jedes Hinauszögern vergrößert nur den Abstand. Eine deutsche Autoindustrie die es nicht schafft den Anschluss zu bekommen wird sich auf dem absteigenden Ast befinden.
Aber aus meiner Sicht hapert es an konkreten Punkten: gerade der Innenraum ist zu wenig gefällig bis zu zu einem echten Abtörner, es fehlt der Frontkofferraum, es fehlt ein Angebot für LFP-Akkus.
Z.B. der üble Innenraum, gerade bei Gebrauchten spielt das eine Rolle ob ein Auto zum Lieblingsauto oder zum Abgewöhner mutiert. Das ist aber nichts was nicht zu erlernen ist.
Ansonsten hatte man vor Japan auch mal Angst und dann kam der Golf und andere Klassiker die heute noch beliebt sind.
Oder von welchen "faktischen" Gründen redest du denn, der Preis ist nicht alles. Das Auto muss Wünsche erfüllen.
China hat in seinem damaligen 5 Jahres Plan nichts über Mikrochips gesagt. Da war das noch gar kein Thema.
Nachdem der Krieg gegen Russland angefangen hat und sich ein Krieg gegen China abzeichnet hat China einen 44Mrd Forschungsplan für Chips aufgelegt.
Eben mal so.
Und wenn der Krieg anfängt wird China gut positioniert sein autark zu agieren. Russland war der nötige Warnschuss.
Deutschland steckt Intel 10Mrd in den Arsch nur um das zu produzieren was es sowieso schon anderenorts günstiger gibt.
Gleichzeitig wandert die etablierte Industrie ab und es interessiert keine Sau. Mit Autarkie hat das nichts mehr zu tun.
China macht viel richtig, es kommt an der Börse aber überhaupt nicht an.
Deutschland macht viel falsch und auch das zeichnet sich an der Börse nicht ab.
Verrückte Welt.
Bei Elektromotoren fehlt uns einfach der technische Fortschritt.
(08.06.2024, 10:21)Skeptiker schrieb: [ -> ]Bei Elektromotoren fehlt uns einfach der technische Fortschritt.
Gerade im Antriebsbereich haben die deutschen Hersteller den Anschluss gefunden.
Im Innendesign, z.B. hier:
![[Bild: vw-id3-facelift-cockpit-2308_rlemyu]](https://assets.adac.de/image/upload/ar_16:9,c_fill,f_auto,g_auto,q_auto:eco,w_600/v1/ADAC-eV/KOR/Bilder/PR/vw-id3-facelift-cockpit-2308_rlemyu)
stecken wir noch in der Übergangsphase. Alles noch "Seniorengerecht" überall Knöpfe. Insgesamt finde ich zwar ist es schon besser geworden, aber die beiden Displays fügen sich noch nicht harmonisch ein. Da sehe ich aber keinen Grund warum das so bleiben muss.
Knöpfe und Drehregler sind intuitiver zu bedienen als komplexe Touch-Menüs.
Du darst zwar im Auto kein Handy in die Hand nehmen, dich aber ewig dürch ein Menü wischen, nur weil dir kalt ist.
Scheues auf Mode. Bildung ist auch aus der Mode.
Ich versteh dich nicht. Sollen die deutschen Hersteller boomen oder eine Nische bedienen?