der Ankereffekt macht einem an der Börse einen Strich durch die Rechnung. Dieses psychologische Problem kostet den meisten Anlegern massiv Rendite und lässt sie in die Falle tapsen. Man muss lernen sich von vergangen Preisen zu distanzieren. Nur weil eine Aktie mal 150€ gekostet hat, ist sie bei 100€ oder 80€ nicht immer ein Schnäppchen, sondern eine Value trap. Bayer lässt grüßen. Man muss sein Kapital schützen und zeitnah seine Verluste begrenzen. Alles andere ist Mist, es sei denn man hat ein paar Tenbagger im Depot, die die Rohrkrepierer kompensieren.
(07.07.2024, 17:08)EMEUV schrieb: [ -> ]Meine Erfahrung ist oftmals, dass ich Tage abwarte um paar Cents zu sparen. Und kaum habe ich das Papier im Depot, dann kommt ein richtiger Kursabschlag.
Wie vermeidet Ihr solche Situationen?
Hast Du ein konkretes Beispiel inkl. Kaufzeitpunkt?
(09.07.2024, 11:27)boersenkater schrieb: [ -> ]Hast Du ein konkretes Beispiel inkl. Kaufzeitpunkt?
EMUEV hat bei MRK ins fallende Messer gegriffen, vor allem hat er nach der ad hoc den typischen Anfängerfehler begangen und die Verlustposition am gleichen Abend noch mehrmals aufgestockt.
(08.07.2024, 16:42)Vahana schrieb: [ -> ]Tatsache ist aber auch das 100% aller Aktien im Laufe ihres Lebens auch mal nennenswerte Kursverluste hinnehmen mussten.
Also welche Statistik nimmt man jetzt?
Kann ich bestätigen.
Oben rechts auf Quelltext anzeigen gehen und dann die Zeilen weglöschen. Dann sofort abschicken ohne den Quelltexteditor vorher zu schließen.
Zeilenumbrüche löschen....danke für Hinweis :-)
Mit dem fallenden Messer habe ich bei Nike Bekanntschaft gemacht. Durchschnittlicher Einkaufspreis (1 x für gut1.000 € gekauft, dann nochmal für gut1.000 € nachgekauft) 92,46 €. Jetzt bei -27 %. Eure Vorgehensweisen werde ich mir auf den drei Seiten hier mal zu Gemüte führen.
schaut euch Varta an vom Corona Highflyer ab zum Totalverlust!
Auweia, will nicht wissen wie viele Konten diese Aktie geschrottet hat.
Börse ist ein Spiel mit dem Feuer. Wer Verluste nicht rechtzeitig begrenzen kann, der wird auf der Strecke bleiben.
Darum sind ETFs für Menschen mit wenig Zeit und Börsenkenntnis, die richtige Entscheidung.
(22.07.2024, 09:20)Wolkenmann schrieb: [ -> ]schaut euch Varta an vom Corona Highflyer ab zum Totalverlust!
Auweia, will nicht wissen wie viele Konten diese Aktie geschrottet hat.
Börse ist ein Spiel mit dem Feuer. Wer Verluste nicht rechtzeitig begrenzen kann, der wird auf der Strecke bleiben.
Darum sind ETFs für Menschen mit wenig Zeit und Börsenkenntnis, die richtige Entscheidung.
Gute Ansicht!
Logisches Problem: Welchem Börsenprofi vertickst denn du die Varta-Aktie, wenn du sie zur Verlustbegrenzung abgibst? Und was macht der dann damit, wenn das Teil weiter fällt?
Kaffee.
kann das logische Problem nicht erkennen. Man verkauft seine Akten immer einem anderen Marktteilnehmer, welcher bereit ist, das weitere Risiko zu übernehmen. Wenn es weiterfällt, ja dann wird er halt irgendwann auch die Reißleine ziehen und das Risiko an den nächsten weitergeben. Mit dem richtigen Timing gewinnt man, wenn nach Einstieg die Aktie steigt, liegt man mit seiner Einschätzung daneben, ja dann hat man halt die Rechnung zu zahlen und muss den Verlust schlucken. So funktioniert Börse. Nur, wer nicht in der Lage ist, Verluste zu realisieren, der hat die varta halt noch mit 170€ im Depot und nun 99% Minus auf der Uhr.
(22.07.2024, 13:08)Wolkenmann schrieb: [ -> ]kann das logische Problem nicht erkennen. Man verkauft seine Akten immer einem anderen Marktteilnehmer, welcher bereit ist, das weitere Risiko zu übernehmen. Wenn es weiterfällt, ja dann wird er halt irgendwann auch die Reißleine ziehen und das Risiko an den nächsten weitergeben. Mit dem richtigen Timing gewinnt man, wenn nach Einstieg die Aktie steigt, liegt man mit seiner Einschätzung daneben, ja dann hat man halt die Rechnung zu zahlen und muss den Verlust schlucken. So funktioniert Börse. Nur, wer nicht in der Lage ist, Verluste zu realisieren, der hat die varta halt noch mit 170€ im Depot und nun 99% Minus auf der Uhr.
Hmmm...
DU hast doch geschrieben, dass die Börsenhirndillen besser ETF handeln. Also handeln doch die "Guten" die Einzeltitel.
Soweit, so klar ?
Also die Frage: WEM vertickt der eine Börsenprofi die fallende Aktie?
So verständlicher?
Prost
Natürlich denen die besser einen ETF kaufen sollten, es aber nicht tun und auf einen Turn-Around warten.