Black Swan:
Das uns Europäern verboten wurde CEFs und ETFs in den USA zu handeln.
Einfach ein Unding.
Das ich Tage brauchte um die Kohle von meinem alten Broker zurück nach Dt. zu überweisen. Musste erst checken das dies über ein Landesbankkonto läuft und dann weiter auch nur auf mein Bankkonto von dem die Einzahlung kam.
Gut das ich mein Sparkassenkonto nicht geschlossen hatte, trotz wenig Nutzung.
Also wenn ihr ein Konto schliessen wollt überlegt es euch 5 mal könnte sein ihr habt es irgendwo als Referenz!
(30.10.2024, 10:23)epcopal2 schrieb: [ -> ]Black Swan:
Das uns Europäern verboten wurde CEFs und ETFs in den USA zu handeln.
Einfach ein Unding.
Das ich Tage brauchte um die Kohle von meinem alten Broker zurück nach Dt. zu überweisen. Musste erst checken das dies über ein Landesbankkonto läuft und dann weiter auch nur auf mein Bankkonto von dem die Einzahlung kam.
Gut das ich mein Sparkassenkonto nicht geschlossen hatte, trotz wenig Nutzung.
Also wenn ihr ein Konto schliessen wollt überlegt es euch 5 mal könnte sein ihr habt es irgendwo als Referenz!
Euroland ist wirklich unglaublich.
In der Schweiz trägt man die Firmen die Rechnungen belasten dürfen bei der Bank ein und fertig, es gilt immer der letzte Eintrag. Nach wenigen Minuten kannst Du das alte Konto schliessen. In Euroland/Spanien muss man das bei jeder Firma einzeln tun. Einige haben Internetseiten die nicht funktionieren und vor allem Aemter wollen dass Du da vorbeigehst, da geht locker jedes Mal ein halber Tag drauf. 6 Monate hat es gedauert bis ich mein altes Konto endlich schliessen konnte.
Ein schwarzer Schwan ist das allerdings nicht.
Ich würde das schon als schwarzen Schwan bezeichnen.
Ebenso sanktionierte Aktien. Steuerliche Änderungen. Verbote. Usw.
Das betrifft dann vielleicht nicht den allgemeinen Markt. Kann aber schwerwiegend fürs einzelne Depot werden.
(31.10.2024, 03:33)Vahana schrieb: [ -> ]Ich würde das schon als schwarzen Schwan bezeichnen.
Ebenso sanktionierte Aktien. Steuerliche Änderungen. Verbote. Usw.
Das betrifft dann vielleicht nicht den allgemeinen Markt. Kann aber schwerwiegend fürs einzelne Depot werden.
Kann ja jeder definieren wie er will. Aber ich denke dass ist genau das, was sich Taleb, der "Erfinder" des Begriffs, vorgestellt hat.
Der hatte mal ne Liste von den drei größten Verlusten eine Casinos angeführt. Nicht einer der 3 Verluste hatte was mit Gambling zu tun.
Mal hat ein Mitarbeiter in Buchhaltung Arbeit unterm Tisch versteckt anstatt sie zu bearbeiten, was zu einer Riesenstrafe vom Finanzamt geführt hat.
Und die Tigerattacke auf einen der Roy Brüder hatte auch massiven Schaden angerichtet und war in der top 3.
Black Swan nicht, aber Dinge, die ich nicht erwartet habe:
- 2015: Die Schweizer Nationalbank hebt die Untergrenze vom CHF auf. Alpari geht über die Wupper durch die CHF-Aufwertung auf einen Schlag (war Gott sei Dank versichert und hätte mich auch nicht umgebracht, insgesamt habe ich an der Aufwertung sehr stark verdient)
- Irgendwann davor: Schäuble enteignet die deutschen Anleger in griechische Staatsanleihen
- Einige unerwartete Pleiten im Immobilienbereich.
Was man hätte voraussehen können, ich aber nicht gemacht habe:
- Ankauf von DDR-Mark vor der Währungsreform in der DDR. Der Schwarzmarktkurs hat sich am Schluss dem offiziellen 1 zu 2 Kurs angepasst. Habe ich nicht mitgenommen.
(06.11.2024, 13:07)Guhu schrieb: [ -> ]- Ankauf von DDR-Mark vor der Währungsreform in der DDR. Der Schwarzmarktkurs hat sich am Schluss dem offiziellen 1 zu 2 Kurs angepasst. Habe ich nicht mitgenommen.
Dafür ich!

Das war total witzig: man musste ja zur Bank gehen und den Marx und Engels (waren auf den 100- bzw. 50-Ostmark-Scheinen aufgedruckt) physisch erwerben. Und das lief so ab:
Nach der Grenzöffnung ging der Ostmark-Kurs immer an den Wochenenden in den Keller, weil da die ganzen Ossis rüberkamen in den Westen zum Einkaufen. Da das Begrüßungsgeld schnell weg war, haben sie dann ihre Ostmärker bei den Banken in Westmark getauscht. Unter der Woche waren die Kurse so bei um die 1 zu 8 und fielen dann am Samstag auf 1 zu 10 oder 1 zu 12.
Ich also in die Bank zum Schalter und sagte: "Wie ist der aktuelle Kurs Ost/West?"
Schaltermann: "1 zu 14"
Ich: "Und die andere Seite?"
Schaltermann sah mich verständnislos an.
Ich "Wenn ich Ostmark kaufen will, wie ist der Kurs?"
Schaltermann: "1 zu 12"
Ich: "Dann möchte ich gerne 10.000 Ostmark kaufen."
Schaltermann: "So viel haben wir nicht." (war wahrscheinlich gelogen)
Ich: "Wieviel haben Sie denn?"
Schaltermann: "5.000 Ostmark"
Ich: "Gut, dann kaufe ich die."
Und so klapperte ich eine Bankfiliale nach der anderen ab, bis meine Westmark alle waren.
Zurückgetauscht habe ich sie einige Monate später in mehreren Tranchen bei 1 zu 4 bis 1 zu 3.
(06.11.2024, 13:36)Speculatius schrieb: [ -> ]Dafür ich! 
Glückwunsch. Hättest Du auch am Bahnhof Zoo kaufen können. Da waren Ostmark in vollen Plastiktüten im Angebot zum Kurs rund um 1 zu 10.
Wollte da dann einen Deal mit Ost-Bürgern machen, die das dann nach der Währungsreform legal hätten tauschen können. Hatte dann aber zu viel Misstrauen zu denen. Hatte nicht bedacht, dass sich der Bahnhof-Zoo-Kurs hin zum Tag der Reform sowieso hin zum offiziellen Kurs hinbewegt. Hätte ich dann da meine Plastiktüten wieder loswerden können. Reine Markt-Logik ...