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Ein Buchmacher hat mehr davon wenn sein Kunde sehr lange Geld verliert. Wenn er alles auf einmal am Anfang verliert so verdient der Buchmacher weniger.

Beim Futures Handel kann der Broker nichts machen wenn der Kunde Geld verliert (oder verdient), ist halt so.

Beim CFD Handel hingegen ist der Gegenpart ja oft der Broker. Dieser kann die schlimmsten Verluste mindern und so sein Wirt Tier lange aussaugen.

Umgekehrt kann er natürlich auch Gewinne verhindern. Beides geht unbemerkt über die Preisstellung oder bei grösseren Beträgen mit "technischen Schwierigkeiten" die in den entsprechenden Verträgen definiert sind.

Ich glaube kaum dass bei Gewinnern gross manipuliert wird; es sind nur sehr wenige und der Broker braucht Gewinner für die Propaganda. Aber bei Verlusten kann ich mir sehr gut vorstellen, das "geholfen" wird. Einmal den ganzen Monatslohn bekommen ist weniger als Jahrelang den halben...  Irony
Welches Produkt (Aktien, Futures, CFDs) ist am Anfang doch fast Wurscht.

Erstmal geht es um eine grundsätzliche Vorgehensweise, die man sich in der Phase
in der man sich mit den Basics beschäftigt, für sich findet oder heraus sucht.

Mein Tipp - auch wieder mit dem rückwärts gerichteten Blick....

Wenn es wirklich um Daytrading gehen soll spielt Chartanalyse eine mehr oder weniger
große Rolle.

Am Anfang denkt man vielleicht noch mit News-Trading, Bauchgefühl-Trading erfolgreich
sein zu können. Kann klappen. Kann auch schief gehen.

Aktuelle Marktphase spielt da eine Rolle. Weil man diese als Anfänger nicht richtig ein-
oder zuordnen kann ist Erfolg  mehr Zufall und Glück als "Können".

Letzteres kann einem dann wenn der Markt in eine andere Phase geht auch verlassen
und fehlen. 

An Chartanalyse führt im Daytrading deshalb kein Weg vorbei.

Und genau hier der Tipp:

Auf ein Produkt - z.B. auf eine Aktie - konzentrieren und mit nur dieser einen Aktie
aktiv arbeiten.

Es geht darum Skills zu entwickeln, die dann auch angepasst und auf andere Aktien,
Produkte angewendet werden können.

Ständiges hin und herspringen kostet vor allem Zeit.

Das ist anders beim Anleger oder auch beim Swingtrader der durch Diversifizierung
in verschiedene Anlageklassen, Aktien sein Risiko reduziert. 

Man kann es auch so sehen - der Anleger, Swingtrader ist der Bauer der aussäät
und schaut was  draus wird - zwischendurch düngen und Schädinge bekämpfen -
Depotpflege....


Der Daytrader kann sein wie ein Jäger in seinem Hochstand am Waldrand,
der auf sein Ziel fokussiert ist - er sucht sich den richtigen Platz zur richtigen
Zeit und dann wartet er bis ihm was vor die Flinte läuft - oder er platziert seine
Fallen (Orders die bei erreichen des Kurses ausgelöst werden) und schaut was
draus wird.... 


Ein Daytrader kann auch wie ein Indianer mit Pfeil und Bogen durch den Wald rennen
und auf alles schiessen was irgendwie nach Beute aussieht - viele Trades, hoffentlich
mehr Gewinne als Verluste, viel Stress,.... 


Egal wie - es ist bzw. wird immer einfacher wenn man immer zum selben Hochstand
geht oder immer durch den gleichen Wald mit Pfeil und Bogen rennt.

Deswegen nur auf eine Aktie, einen Future konzentrieren - Liquidität und Volumen
wären mir wichtig damit auch was zum analysieren vorhanden ist.


Will man wechseln muss einem klar sein - andere Aktie, anderes Produkt hat - auch
wenn es viele Ähnlichkeiten gibt - ein Eigenleben und mehr oder weniger anderes Verhalten....

Wie wenn man eine neue Freundin kennenlernt.....

Je länger die Beziehung mit diesem Lebensabschnittspartner (Aktie, Future) läuft
und dauert - desto besser lernst Du Deine Freundin kennen und einzuschätzen.....


Irgendwann geht es dann vor den Altar -> Traden im Echtgeldkonto....


Wenn man das Produkt oder die Aktie doch mal wechselt - Neue Freundin.... neue Beziehung....        
sollte man sich immer ausreichend Zeit geben und lassen um eine "Beziehung" aufzubauen

Eigenheiten, Ähnlichkeiten,.... herausfinden was (auch) gut funktioniert - was besser, schlechter,
gar nicht funktioniert....
An dieser Stelle fehlt das - meiner Meinung nach - wichtigste Element für den Erfolg.

Du brauchst viel Leidenschaft für den Handel. Denn es ist so schwer, erfolgreich zu sein. Jeder vernünftige Mensch würde aufgeben. Es ist wirklich hart und du musst eine lange Zeit durchhalten. Wenn du Trading nicht liebst, wenn es dir keinen Spaß macht, dann wirst du aufgeben. Es geht darum, in sehr schwierigen Zeiten durchzuhalten. Wenn du Trading nicht magst, wirst du aufhören.

Es ist viel harte Arbeit und viele Zweifel, ob du es schaffst. Wenn du es nicht liebst, wirst du scheitern. Wenn es dir nur um das schnelle Geld geht, dann lass es!

Dieses Prinzip gilt natürlich überall.
(25.01.2025, 22:18)Boy Plunger schrieb: [ -> ]An dieser Stelle fehlt das - meiner Meinung nach - wichtigste Element für den Erfolg.

Du brauchst viel Leidenschaft für den Handel. Denn es ist so schwer, erfolgreich zu sein. Jeder vernünftige Mensch würde aufgeben. Es ist wirklich hart und du musst eine lange Zeit durchhalten. Wenn du Trading nicht liebst, wenn es dir keinen Spaß macht, dann wirst du aufgeben. Es geht darum, in sehr schwierigen Zeiten durchzuhalten. Wenn du Trading nicht magst, wirst du aufhören.

Es ist viel harte Arbeit und viele Zweifel, ob du es schaffst. Wenn du es nicht liebst, wirst du scheitern. Wenn es dir nur um das schnelle Geld geht, dann lass es!

Dieses Prinzip gilt natürlich überall.

Ist so  Tup

Es muss eine intrinsische Motivation für die Sache vorhanden sein.

Lust zu knobeln, Rätsel zu lösen, Setups zu konstruieren, aus allen möglichen
Blickwinkeln analysieren, Methoden testen, Strategien entwickeln,...


Erlebe es in meinem Umfeld das dafür eigentlich keine Lust vorhanden ist -
vor allem auch weil die Zeit dafür fehlt - Familie, Arbeit, Leben,....

Die einzige Motiviation ist meistens nur das schnelle Geld.
Gerade jetzt wieder wenn es so abgeht wie aktuell.
Rate da eher zu langfristigen soliden Strategien die weniger Zeit in Anspruch nehmen. 

Nee, es soll schon was gehen - gibt ja Aktien die sich innerhalb kurzer Zeit vervielfacht
haben.

Und Cryptos natürlich..... Paar tausend Prozent in ein paar Wochen oder sogar Tagen....
Was dahinter steckt oder wie es funktioniert - große Lücken...

Egal - Konto eröffnen, Influencern auf Youtube folgen, Crypto-Seiten besuchen,
Newsletter abonnieren und los gehts - alles mit Fokus wo ist der nächste x-tausend
Prozenter... immer wieder rein raus - kleine Verluste, kleine Gewinne - weil zum Glück
wenigstens nur ein kleines Konto.

Traum - aus 1000 Euro paar 10tsd oder einen 6stelligen Betrag machen - innerhalb
von 1-2 Jahren. Ohne irgendwelche Vorkenntnisse - direkt von 0 auf 100....


Neee..... das haut meistens nicht hin..... wenn das (schnelle) Geld die einzige oder
Haupt-Motivation ist, wird es schwierig - vor allem im kurzfristigsten Bereich....

Wenig oder keine Zeit/Lust um sich mit der Materie zu beschäftigen  - dann besser
auf die langfristige Schiene gehen....
Zitat:Traum - aus 1000 Euro paar 10tsd oder einen 6stelligen Betrag machen - innerhalb

von 1-2 Jahren. Ohne irgendwelche Vorkenntnisse - direkt von 0 auf 100....


Ist mir damals am Neuen Markt passiert. Die Gewinne werden größtenteils wieder verbrannt weil man glaubt, Ahnung zu haben obwohl es nur eine Glückssträhne bzw. eine Megaralley war.
Zum Glück habe ich etliche Gewinne realisiert weil ich Bock auf einen neuen Audi TT hatte... aber jede Glückssträhne findet irgendwann ein Ende und dann zählt nur noch Können.

Da ich nur Buchgewinne verbrannt habe hat es nicht ganz so fürchterlich weh getan Dunce-cap
Danke für alle Ratschläge, besonders für die Empfehlung des YouTube-Guides von 42_Answer. Momentan gibt es sehr wenig Infos über online trading auf Deutsch.  Tup
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