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Projekt Stargate
nein, es geht nicht um den Film Biggrin
was stellt sich Open AI darunter vor?
https://cdn.openai.com/global-affairs/ai...250113.pdf
sie bringen einen Vergleich: das Automobil wurde nicht in den USA erfunden, sondern in Europa. Die Engländer regulierten den Gebrauch der ersten Automobile (Red Flag Act 1865), eine Person musste mit einer roten Fahne vor dem sehr langsam fahrenden Automobil hergehen, Pferdekutschen hatten Vorfahrt. In den Staaten wurde die Massenproduktion der Automobile erfunden, man erkannte und förderte das industrielle Potenzial, sie wurden das Herz der weltweiten Autoindustrie.

dieses Bild muss man erst mal wirken lassen: es waren damals noch Dampfwagen, der Benziner wurden erst viel später erfunden. Aber die Regulierung der englischen Behörden verhinderte die Entwicklung der Technologie, es war nachweislich ein technologiefreundlicheres Umfeld in Deutschland gegeben. Der Rest ist Geschichte ...
Mögliche Einsatzgebiete
[attachment=17502]
Zitat:Welthandel
Trump nimmt im Handelsstreit auch Wechselkurse ins Visier
Die USA wollen gegen Handelspartner mit weicher Währung vorgehen, dazu zählt derzeit auch die Eurozone. Finanzminister Bessent stellt deren Recht infrage, "eine schwache Währungspolitik verfolgen zu dürfen"

Alexander Hahn
17. Februar 2025

Die von US-Präsident Donald Trump angezettelten Handelskonflikte mit diversen Einfuhrsteuern ziehen nun immer weitere Kreise. In Trumps Augen könnten sich Länder im grenzüberschreitenden Handel auch mit tiefen Wechselkursen Vorteile gegenüber den USA verschaffen, weshalb die US-Regierung diesen Bereich ebenfalls ins Visier nimmt. "Wir schauen uns auch Währungsmanipulationen an", sagte Finanzminister Scott Bessent Ende vergangener Woche. "Die USA verfolgen eine Politik des starken Dollar", erklärte er in einem Interview. "Aber nur weil wir eine solche Dollar-Politik haben, bedeutet das nicht, dass andere Länder eine schwache Währungspolitik verfolgen dürfen."

Der US-Dollar hat in den vergangenen Monaten an Wert gewonnen – auch gegenüber dem Euro ließ der Greenback die Muskeln spielen. Das liegt unter anderem an den Inflationsrisiken, die von den geplanten hohen Zöllen auf Importe ausgehen. Dadurch dürften Einfuhren teurer werden. Die US-Notenbank hat auch deshalb signalisiert, ihre Hochzinspolitik fortzusetzen. Dadurch wird der Dollar für Anleger attraktiver. Das hat für die US-Unternehmen aber den Nachteil, dass ihre Waren auf den Weltmärkten teurer und damit preislich weniger wettbewerbsfähig werden.

Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass etwa europäische Produkte auf dem US-Markt wettbewerbsfähiger werden, wenn der Euro sinkt. Genau das war in den vergangenen Monaten auch der Fall, der Wechselkurs der Gemeinschaftswährung verringerte sich seit Ende September von mehr als 1,11 auf derzeit weniger als 1,05 Dollar. Das untergräbt die Wirkung der US-Zölle, wie der deutsche Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers unlängst erklärte. Unter dem Strich hätten die von Präsident Trump angedrohten Zölle "geringe Auswirkungen" auf das Geschäft, da der Gegenwind durch die Zölle und der Rückenwind durch den stärkeren Dollar sich weitgehend ausgleichen würden.

Plaza-Abkommen
Erklärtes Ziel des US-Präsidenten ist es, das US-Handelsbilanzdefizit mit vielen exportorientierten Volkswirtschaften wie jener der EU oder Chinas zu verringern. Dabei spielen Wechselkurse eine wichtige Rolle, wie die Vergangenheit lehrt. Mitte der 1980er-Jahre einigten sich etwa die damaligen G5-Staaten USA, Japan, Großbritannien, Frankreich und Deutschland darauf, durch kontrollierte Einflussnahme auf die internationalen Währungsmärkte eine Abwertung des US-Dollars gegenüber dem Yen und der Deutschen Mark zu erreichen. Zuvor hatte der Dollar stark aufgewertet und sich das US-Handelsdefizit binnen weniger Jahre enorm aufgebläht.

In den folgenden zwei Jahren sank der Dollar-Kurs um etwa die Hälfte, Yen und Mark werteten auf. Im Fall Deutschlands wurde dadurch das gewünschte Ziel erreicht, das US-Handelsdefizit verringerte sich daraufhin stark. Anders in Japan, wo sich das Defizit sogar weiter ausweitete, da japanische Unternehmen auf die Dollar-Abwertung mit Preissenkungen reagierten. Dazu kommt, dass die Wechselkursspannungen zu einer Rezession im Land der aufgehenden Sonne führten, sodass dort die Importe gleichzeitig sanken. Langfristig trübte das Plaza-Abkommen die japanischen Wachstumsaussichten jedoch massiv, sodass nach einem anschließenden Aktien- und Immobiliencrash dort eine zwei Dekaden andauernde Stagnation folgte.
...

https://www.derstandard.de/story/3000000...ins-visier
Nur mal so als Hinweis. Wir können den Kopf in den Sand stecken und murmeln: Ich träume nur, Trump gibts gar nicht.

Aber er spielt derzeit bei jeder Entscheidung eine Rolle. Jeder Kauf oder Verkauf einer Aktie muss auf Trumpität abgeklopft werden.

Also nicht über Trump zu reden ist nicht förderlich fürs Depot.
(21.02.2025, 11:29)minenfuchs schrieb: [ -> ]Nur mal so als Hinweis. Wir können den Kopf in den Sand stecken und murmeln: Ich träume nur, Trump gibts gar nicht.

Aber er spielt derzeit bei jeder Entscheidung eine Rolle. Jeder Kauf oder Verkauf einer Aktie muss auf Trumpität abgeklopft werden.

Also nicht über Trump zu reden ist nicht förderlich fürs Depot.


Es macht einen Unterschied ob man das aus rein sachlicher, wirtschaftlicher, börsentechnischer
Sicht sieht und darüber diskutiert oder ob man politische Ideologie-Grabenkämpfe führt bei
denen es eben nicht um diese Punkte geht...

Wirtschaft - wirtschaftliche Auswirkungen - Chancen - Risiken - für/in den USA und auch für/in
Europa/Deutschland (Zölle)

Dementsprechend - Börsensicht - Märkte, Branchen, Unternehmen, Produkte

Wo ist das Problem dabei zu bleiben?

Auch bei den US-News gibt es poltische/gesellschaftliche Betrachtungen - aber auch wieder mit
der Sicht durch die "Wirtschaftsbrille"...

Gibt keinen Grund das wir das noch weiter kommentieren oder das als Anlass für den Anfang
wiederholter politischer Ideologie-Grabenkämpfe nehmen.

Braucht es nicht. Ändert am Ende auch NULL NICHTS NOTHING - außer das dann zurecht Threads
geschlossen werden.

Es geht um Börse, Märkte, Unternehmen, Produkte - Chancen, Risiken, Folgen, Aussichten.

Klar muss man da Trump, Musk, US-News im Auge behalten. Heute mehr denn je. Unberechenbar.
Würde sagen deutlich anders als bei seiner ersten Präsidentschaft. Die Märkte sind unruhig.
Es finden alle Bereiche betreffende Umwälzungen statt.

Jetzt die Meldung das Trump 20% der durch Musk/DOGE gesparten Ausgaben an die Bürger
ausschütten will.

Mal sehen wieviel das ist - eine Konjunktur-Spritze..... Einzelhandel, Umsatz,....
nachdem Walmart gestern abgekackt ist....

Darum geht es!!!!!

Es ist wirklich scheisswurstegal was man sonst davon hält oder denkt. Gehört nicht hierher -
außer vielleicht ins Stammtisch-Forum.

Solange es weitgehend so gelaufen ist - ist der US-Thread trotz der einen oder anderen roten
Linie die überschritten wurde weitergelaufen - weil es auch nicht ausgeartet ist.

Aber immer wieder eskaliert es - wegen am Ende vollkommen, sinnlosen, nutzlosen Beiträgen
und Diskussionen. Bang Rolleyes

Entsprechende persönliche Meinungs-Postings sollten einfach kommentarlos gelöscht werden -
aber das ist Arbeit - klar hat @cuba da keinen Bock drauf - ist ja kein Kindergarten hier.

Von daher - einfach mal die Fresse halten.

Wirtschaft. Börse. Märkte. Unternehmen. Produkte.
News - wirtschaftliche Auswirkungen und Folgen, Chancen, Risiken, Aussichten,....

Mehr nicht. Dann sollte es auch keine Probleme, keine Eskalationen, keine Thread-Schliessungen
geben. Kann sich ja wohl jeder zusammenreissen? Oder sind wir hier doch ein Kindergarten Confused
Mag ja sein. Aber Ernst ist es trotzdem. Viele haben meine Posts zu Trump als Blödsinn abgetan. Die Realität hat sie aber bei weitem übertroffen. Also das, was als Ideologie abgetan wurde, war in Wahrheit noch ziemlich harmlos.

Ich glaube, Trump wird weiter falsch eingeschätzt. Das ging vielen mit Putin auch so und dann war das Geld am 24.02.2022 eben weg.

Das droht nun auch. Jedes Investment hat nun ein Trump-Risiko, die Frage ist halt wie hoch. Wird aber derzeit kaum bepreist. Also eine Trump-weg-Wette ist derzeit viel zu teuer.

Ich habe Brokerkonten in den USA. Das sollte zusätzliche Sicherheit bringen. Aber nun?
Zitat:analyse
Annäherung an Putin
Will Trump an russische Bodenschätze ran?


Stand: 21.02.2025 10:44 Uhr

Die USA und Russland rücken wieder näher zusammen. Russische Bodenschätze könnten Trump helfen. Die US-Wirtschaft braucht Exporte nach Russland zwar nicht, doch so könnte China geschwächt werden.

Eine Analyse von Anne-Catherine Beck, ARD-Finanzredaktion


Wer in Russland nach McDonalds-Filialen sucht, der sucht vergebens. Der US-Konzern hat seine dortigen Restaurants verkauft. Kein Einzelfall: Viele US-amerikanische Unternehmen haben sich nach dem Überfall auf die Ukraine aus Russland zurückgezogen. Oder mussten sich zurückziehen - wegen der verhängten Sanktionen.

In den vergangenen Jahren ist der Handel zwischen Russland und den USA nahezu zum Erliegen gekommen. Doch das könnte sich laut Berichten der New York Times bald ändern. Denen zufolge habe die russische Delegation in den Gesprächen mit Donald Trump betont, US-amerikanische Unternehmen könnten Milliarden verdienen, wenn sie wieder Geschäfte in Russland machten.



"Warum auf die Möglichkeiten verzichten?"

In der New York Times wird etwa der Leiter des russischen Staatsfonds, Kirill Dmitrijew, zitiert. Danach rechnet er damit, dass bereits in diesem Jahr US-amerikanische Öl-Unternehmen nach Russland zurückkehren. "Wir glauben, dass sie irgendwann zurückkommen werden, denn warum sollten sie auf die Möglichkeiten verzichten, die Russland ihnen gegeben hat, um Zugang zu den russischen Bodenschätzen zu erhalten?", so Dmitrijew laut New York Times.

Die Moscow Times berichtet, dass Russland der Trump-Regierung ein Abkommen über russische Bodenschätze und den Zugang zur Arktis angeboten habe. Zu diesen wichtigen russischen Bodenschätzen gehört auch angereichertes Uran für den Betrieb von Atomkraftwerken. Russland gehört weltweit zu den wichtigsten Lieferanten. Da die USA zwar jede Menge Atomkraftwerke besitzen, aber kaum noch selbst Uran anreichern, sind sie auf Russland angewiesen.



Russisches Uran begehrte Ware

Laut der US-amerikanischen Statistikbehörde Census Bureau kauften die USA 2022 so viel Uran aus Russland wie nie zuvor, bis Russland Ende vergangenen Jahres ein Exportverbot in die USA einführte. Da Trump die Atomkraft in den USA wieder hochfahren will, dürfte er sowie die gesamte Branche ein Interesse am Handel mit Russland haben.

So beurteilt auch der österreichische Politikwissenschaftler Gustav Gressel gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung die Annäherung zwischen Russland und den USA: "Aufgrund dessen, was jetzt ans Licht kommt, dass die Russen den Amerikanern eine Energiepartnerschaft anbieten, glaube ich, sie haben die Schwachstelle in der Trump-Administration gefunden: wirtschaftliche Vorteile."



Russland für USA als Exportziel kaum interessant

Julian Hinz, Handelsexperte und Professor für Internationale Volkswirtschaftslehre an der Universität Bielefeld, glaubt dagegen nicht, dass Trump ein wirtschaftliches Interesse an Russland hat: "Russland spielt für die USA wirtschaftlich keine Rolle. Die USA exportieren mehr nach Peru oder in die Dominikanische Republik als nach Russland. Eine Wiederbelebung des Handels mit Russland hätte keinen messbaren Einfluss auf die US-amerikanische Wirtschaft."

Auch der in Moskau geborene Politikwissenschaftler Alexander Libman von der Freien Universität Berlin bezweifelt, dass Trump in Russland wirtschaftliche Vorteile sucht. "Für die USA war und ist der Handel mit Russland eigentlich von sekundärer Bedeutung. Russische Exporte in die USA beschränken sich auf Düngemittel, einige Metalle und Uran."



Es geht um Geopolitik

Vielmehr verfolge Trump bei den Gesprächen mit Russland eine geopolitische Strategie: "Eher denkt er an innenpolitische Auswirkungen seiner Entscheidungen. Trump will die politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit von Russland und China schwächen, indem er Russland alternative Optionen anbietet", sagt Libman tagesschau.de.

Der Handel zwischen Russland und China ist in den vergangenen Jahren erstarkt. Sollte die USA China als wichtigen Handelspartner Russlands ersetzen, könnte dies China, Trumps größtem Rivalen, schwer schaden.



Würden Unternehmen wirklich profitieren?

Denkbar sei auch, dass Trump im Sinne einiger US-amerikanischer Unternehmen handelt, erklärt Libman. Vor allem für jene, die sich 2022 aus Russland zurückgezogen haben und umfangreiche Abschreibungen vornehmen mussten, könnte eine wirtschaftliche Annäherung interessant sein. Dazu zählen etwa Konsumgüter-Unternehmen wie Coca-Cola und McDonald’s sowie der Landtechnik-Hersteller Deere und der Mineralölkonzern ExxonMobil.

Libman bezweifelt allerdings, dass diese Unternehmen kurzfristig von besseren Handelsbeziehungen zu Russland profitieren würden: "Auch wenn morgen die Beziehungen zwischen Russland und den USA wiederhergestellt werden, werden diese Unternehmen nicht sofort ihren Platz auf dem russischen Markt einnehmen können." Denn ihre Anlagen seien verkauft worden, und Russland habe derzeit einen starken Arbeitskräftemangel. "Das sind keine optimalen Bedingungen für einen Markteintritt", sagt Politikprofessor Libman. 

Ob Trump nun wirtschaftliche, unternehmerische oder geopolitische Interessen verfolge - sicherlich gehe es ihm bei den Gesprächen mit Russland auch um eines, sagt Libmann: "Er will den Krieg in der Ukraine schnellstmöglich beenden, um seine internationale und interne Reputation zu stärken, um die Kosten für die USA zu reduzieren und um menschliches Leid und Sterben zu vermeiden."


https://www.tagesschau.de/wirtschaft/wel...l-100.html
Zitat:Bloomberg
Trump zielt mit der bisher größten Salve in seiner zweiten Amtszeit auf China


Bloomberg News
Mon, February 24, 2025 at 5:36 AM GMT+1

(Bloomberg) — Die Trump-Administration hat China mit einer Reihe von Maßnahmen in Bezug auf Investitionen, Handel und andere Themen ins Visier genommen, die das Risiko einer baldigen Verschlechterung der Beziehungen zwischen den USA und ihrem wichtigsten wirtschaftlichen Rivalen erhöhen.


In den letzten Tagen hat Präsident Donald Trump ein Memorandum veröffentlicht, in dem er einen wichtigen Regierungsausschuss anweist, chinesische Ausgaben für Technologie, Energie und andere strategische Sektoren in den USA zu drosseln. Die Regierung forderte auch die mexikanischen Behörden auf, eigene Zölle auf chinesische Importe zu erheben - ein Schritt, der erfolgte, nachdem chinesische Unternehmen ihre Produktion in das Nachbarland der USA verlegt hatten, um die Zölle zu umgehen, die der Republikaner in seiner ersten Amtszeit eingeführt hatte.

Die USA schlugen außerdem Gebühren für den Einsatz von in China hergestellten Handelsschiffen vor, um der Dominanz des Landes bei der Herstellung dieser Schiffe entgegenzuwirken. Die chinesischen Schifffahrtsaktien fielen am Montag, während der CSI 300 Index (000300.SS) als Benchmark schwankte. Der an Land gehandelte Yuan stieg bis 12:30 Uhr in Shanghai um 0,2% auf 7,2359 gegenüber dem Dollar.


Zusammengenommen stellen diese Schritte die weitreichendsten, energischsten Maßnahmen gegen Peking in Trumps zweiter Amtszeit dar und könnten ein Abkommen zum Abbau des Handelsüberschusses zwischen China und den USA erschweren, das der Präsident nach eigenen Angaben anstrebt.

Das Memo mit der Anweisung an den Ausschuss für Auslandsinvestitionen in den USA - ein geheimes Gremium, das Vorschläge ausländischer Unternehmen zum Kauf von US-Firmen oder -Eigentum prüft - scheint die wirkungsvollste der zahlreichen Maßnahmen zu sein. Peking wird als "ausländischer Gegner" bezeichnet, und es heißt, die Änderungen seien notwendig, um "die Kronjuwelen der US-Technologie, die Lebensmittelversorgung, das Ackerland, die Mineralien, die natürlichen Ressourcen, die Häfen und die Schiffsterminals" zu schützen.

"Dies ist wahrscheinlich eine Enttäuschung für Peking, das gehofft hatte, als Zugeständnis in den Verhandlungen groß angelegte Investitionen in den USA anbieten zu können", sagte Martin Chorzempa, Senior Fellow am Peterson Institute for International Economics in Washington. "Dies stellt in Frage, ob die USA für diese Art von Investitionen offen sind".

Allerdings fielen die chinesischen Investitionen in Nordamerika Ende letzten Jahres unter das Niveau, das während der schlimmsten Zeit der Pandemie herrschte, ein Rückgang, der wahrscheinlich darauf zurückzuführen ist, dass potenzielle Investoren abwarteten, ob Trump im November die Wahl gewinnen würde. Nach Angaben der in den USA ansässigen Beratungsfirma Rhodium Group kündigten die Unternehmen im letzten Quartal nur 191 Mio. USD an neuen Investitionen in Kanada, Mexiko und den USA an, was einem Rückgang von mehr als 90 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht.

Nach der Veröffentlichung des Memorandums forderte Peking Washington auf, Wirtschafts- und Handelsfragen nicht weiter zu politisieren und zu bewaffnen. Der Vorstoß der US-Regierung, Geschäftsbeziehungen aus Sicherheitsgründen stärker zu überprüfen, würde das Vertrauen chinesischer Unternehmen, die in den USA investieren, ernsthaft untergraben, so das Handelsministerium.

In dem Memorandum heißt es außerdem, die US-Regierung solle ein Steuerabkommen mit China aus dem Jahr 1984 überprüfen, das Einzelpersonen und Unternehmen von der Doppelbesteuerung befreit, sowie eine als "Variable Interest Entity" bekannte Vereinbarung, die chinesische Unternehmen nutzen, um an amerikanischen Börsen notiert zu werden.

"Die Abschaffung dieser Art von Verträgen macht die Dinge für Investoren sehr unsicher und kompliziert, weil sie nicht wissen, ob sie besteuert werden", sagte Chorzempa.

Eine in dem Memo enthaltene Forderung nach neuen und erweiterten Beschränkungen für Investitionen von US-Pensions- und Stiftungsfonds in High-Tech-Sektoren in China könnte sich auf Unternehmen entlang der Lieferketten für künstliche Intelligenz des asiatischen Landes auswirken, so die UBS Group AG in einer Notiz. Die Regel könnte sich auf Hardware-, Software- und Internetfirmen auswirken, schreiben Strategen wie James Wang.


Der Entwurf eines Plans für Gebühren auf in China gebaute Schiffe, die Handelswaren befördern, sieht auch vor, dass ein Teil der US-Produkte auf amerikanischen Schiffen transportiert werden muss. Er ist das Ergebnis einer Untersuchung der chinesischen Praktiken in den Bereichen Seeverkehr, Logistik und Schiffbau, die während der Amtszeit von Biden begann und mit einem Bericht wenige Tage vor Trumps Amtsantritt endete.

Der Anteil Chinas an den weltweiten Schiffbaukapazitäten ist in den letzten zehn Jahren sprunghaft angestiegen und macht nun rund die Hälfte der weltweiten Neubauten aus, was zum Teil auf die eigene Binnennachfrage nach mehr Schiffen zurückzuführen ist. Laut der Analyseplattform VesselsValue hatte die Flotte des Landes im Januar einen Wert von 255,2 Mrd. USD und damit den höchsten der Welt. Japan lag mit 231,4 Mrd. USD an zweiter Stelle, während die USA mit 116,4 Mrd. USD den vierten Platz belegten.


Die Aktien der Cosco Shipping Holdings Co., die zuvor vom Verteidigungsministerium wegen angeblicher Verbindungen zur Volksbefreiungsarmee auf die schwarze Liste gesetzt worden war, fielen am Montag in Hongkong um bis zu 8,3 %. Die in Singapur notierte Yangzijiang Shipbuilding Holdings Ltd. gab ebenfalls nach.

Um die Kluft zwischen den beiden Wirtschaftsmächten zu verdeutlichen, äußerte sich der chinesische Vizepremier He Lifeng letzte Woche "ernsthaft besorgt" über eine 10-prozentige Zollerhöhung, die Trump zuvor auf Waren aus dem asiatischen Land eingeführt hatte. Er äußerte sich in einem Telefonat mit Finanzminister Scott Bessent, der eine Reihe von Problemen mit China ansprach, darunter "wirtschaftliche Ungleichgewichte".


Der Handelsüberschuss Chinas mit den USA in Höhe von 295 Milliarden Dollar ist ein großes Problem für die neue Regierung, obwohl Trump gesagt hat, dass er in der Lage sein könnte, ein neues Abkommen mit Peking zu schließen, nachdem er bereits während seiner ersten Amtszeit ein solches Abkommen geschlossen hatte.

"Es ist möglich, es ist möglich", sagte er letzte Woche. Trump hatte zuvor mit Zöllen in Höhe von 60 % auf chinesische Waren gedroht - eine Höhe, die den Handel zwischen den beiden Ländern zerstören würde - und seine Regierung angewiesen, zu untersuchen, ob Peking sich an das Abkommen gehalten hat.


Der Anruf von Bessent-He kam Wochen nach dem Inkrafttreten der neuen Zölle, die die Gesamtheit der in die USA gelieferten chinesischen Waren betreffen. Trump brachte sie mit Beschwerden über die chinesische Produktion von Grundstoffen für illegales Fentanyl in Verbindung, das nach Amerika geliefert wird.

Die zunehmenden Spannungen zwischen China und den USA kommen zu einem Zeitpunkt, da Trump darauf drängt, den Krieg in der Ukraine zu beenden - ein Schritt, der mit wegweisenden Gesprächen zwischen Trump und dem russischen Staatschef Wladimir Putin begann. Während China ein Ende des Krieges begrüßen würde, weil es zur Verbesserung seiner Beziehungen zu Europa beitragen würde, besteht die Möglichkeit, dass Washington nach Beendigung der Kämpfe seine volle Aufmerksamkeit auf Peking richtet.

—With assistance from Helen Sun, Shikhar Balwani and John Cheng.


https://finance.yahoo.com/news/trump-tar...17460.html
Habe etwas Cosco im Depot, Donnie macht sich weiter bei mir unbeliebt.

Er fordert Mexiko auf, Zölle gegen die Chinesen zu erheben. Er wird am Ende ALLES fordern, man kann ihm nix Recht machen. Man sollte es gar nicht probieren.
(21.02.2025, 14:40)minenfuchs schrieb: [ -> ]Ich habe Brokerkonten in den USA. Das sollte zusätzliche Sicherheit bringen. Aber nun?

Ich würde Geld aus den USA abziehen. Wer weiss wie lange das noch geht.
Ich bin am Überlegen ob ich alle US Aktien abstossen soll.
2015 - Flüchtlingskatastrophe - hatte ich mal bei IB angefragt, ob die das Geld schnell in die USA retten könnten (bevor hier der „arabische Frühling“ ausbricht). O.k., ist (noch) nicht passiert. Aber nun müsste ich tastytrade fragen - könnt ihr das Geld nach Europa retten? Müsste ja eigentlich gehen, Eigentümer ist ja IG.