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Zitat:Nur noch EU-Produkte: Bewegung nimmt Fahrt auf
von Nils Metzger
09.03.2025 | 06:29

Boykott wegen Donald Trump: Nach dem Vorbild Kanadas starten Verbraucher mit "BuyFromEU" in Europa eine Kampagne, um auf Produkte aus den USA zu verzichten. Kann das funktionieren?

Innerhalb weniger Wochen hat Donald Trump die Beziehungen der USA zu wichtigen Verbündeten schwer beschädigt. Der Bruch mit der Ukraine, das Zweifeln an der Nato, die brachiale Innenpolitik und massive Zölle gegen wichtige Handelspartner lassen in Europa die Frage aufkommen: Wie können Unternehmen und Verbraucher darauf reagieren?
Ein Ansatz: der Verzicht auf Produkte und Marken aus den USA - und das gezielte Fördern von lokalen, europäischen Alternativen. Dafür setzt sich eine neue Protestbewegung ein, die sich über die Netzplattform Reddit organisiert: "BuyFromEU". 135.000 Mitglieder hat ihr Forum (auf Reddit "Sub" genannt) bereits, jeden Tag kommen Tausende neu hinzu.

https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaf...t-100.html
Zitat:[Bild: 4769415737162143]
https://politik.watson.de/politik/analys...-fahrt-auf
Zitat:USA verhängen strengere Einreiseregeln für Kanadier
Reisende aus Kanada, die länger als 30 Tage in den USA bleiben wollen, müssen sich künftig registrieren lassen. Dies dürfte jährlich Millionen Menschen betreffen.
12. März 2025

Nach wiederholten Ausfällen des neuen US-Präsidenten Donald Trump gegenüber Kanada hat die Regierung in Washington, D. C., strengere Einreisebestimmungen für Bürgerinnen und Bürger aus dem nördlichen Nachbarland beschlossen. In einer Mitteilung im Amtsblatt der US-Regierung heißt es, Kanadier müssten sich ab dem 11. April bei einem Aufenthalt von mehr als 30 Tagen in den USA behördlich registrieren lassen. Damit gelten künftig die Einreiseregeln für Bürgerinnen und Bürger anderer Staaten auch für Reisende aus Kanada.

Dem US-Innenministerium zufolge dürften zwischen 2,2 und 3,2 Millionen Menschen von der Gesetzesänderung betroffen sein. So verbringen geschätzt etwa 900.000 Kanadier jedes Jahr den Winter in US-Südstaaten wie Florida, Texas oder South Carolina.

Trump erhöhte Zölle auf Importe aus Kanada
Die freundschaftliche Beziehung zwischen den USA und Kanada hat sich seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump enorm verschlechtert. Trump verhängte diese Woche Zölle in Höhe von 25 Prozent auf die Einfuhr von Stahl und Aluminium, was insbesondere Kanada treffen dürfte. Zuvor hatte er bereits Zölle in gleicher Höhe auf andere kanadische Güter verhängt.

Der designierte Regierungschef Kanadas, Mark Carney, forderte Trump zu einem Ende des Handelskrieges auf. Den Arbeitnehmern in beiden Ländern würde es besser gehen, wenn "die größte Wirtschafts- und Sicherheitspartnerschaft der Welt erneuert und wiederbelebt" werde, sagte Carney. "Das ist möglich", fügte er hinzu. Er sei bereit, sich mit Trump zusammenzusetzen, wenn dieser "Respekt für die kanadische Souveränität" zeige und eine gemeinsame Strategie für den Handel annehme.

Trump äußert seit Wochen die Drohung, Kanada solle der 51. Bundesstaat der USA werden. Zuletzt legte er nahe, dass die Grenze zu Kanada nur eine fiktive Linie sei. Nördlich der Grenze sehen dies viele Menschen als ernsthafte Bedrohung – unter ihnen Carney und der scheidende Premierminister Justin Trudeau.
https://www.zeit.de/politik/ausland/2025...eiseregeln
Hier eine Liste die alle Handlungen der US-Regierung auflistet. Wird wohl laufend aktualisiert. Ganz interessant, wer weiss wo das ganze noch endet. 


Zitat:Entscheidungen der US-Regierung:
Die wichtigsten Entscheidungen Donald Trumps im Überblick


Aktualisiert am 13. März 2025

https://www.zeit.de/politik/ausland/2025...ekrete-usa
Zitat:Ernüchterung statt Partystimmung
Was die Wall Street über Trumps Zölle sagt


Stand: 18.03.2025 12:15 Uhr

Auch wenn sich die Kurse an der Wall Street wieder positiver entwickeln: Trumps chaotische Zollpolitik hat die anfängliche Partystimmung nach seiner Wahl gehörig verdorben. Stattdessen macht sich Ernüchterung breit.

Von Martin Ganslmeier, ARD New York


Am 12. Dezember 2024 ging für Donald Trump ein Traum in Erfüllung. Er, der immer um die Anerkennung in seiner Heimatstadt New York kämpfen musste, durfte an der Wall Street die Eröffnungsglocke läuten. Kurz zuvor hatte ihn das Time-Magazin zur "Person des Jahres" gekürt.

Die Börsianer feierten Trump, auch weil sie sich von ihm weitere Steuersenkungen und Deregulierung versprachen. Den applaudierenden Börsianern rief Trump zu, Amerika stehe erst am Beginn einer großartigen Zeit: "Seit meiner Wahl sind die Börsenkurse um drei Billionen Dollar angestiegen. Drei Billionen Dollar seit dem 5. November - das ist ziemlich gut."


Von wegen Partystimmung

Drei Monate später herrscht an der Wall Street alles andere als die erwartete Partystimmung. Statt über niedrigere Steuern und Deregulierung spricht Trump fast täglich von Einfuhrzöllen, kündigt sie an, nimmt sie teilweise wieder zurück, verdoppelt sie, um sie dann wieder auszusetzen.

"Ja, da herrscht schon eine gewisse Ernüchterung", fasst Benjamin Dietrich die Reaktion an der Wall Street zusammen. Dietrich ist Leiter für Globale Anleihen bei Lazard in New York, einer der größten Investment-Banken weltweit. "Wenn es ein Gift für die Märkte gibt, dann ist es Unsicherheit. Wir leben alle davon, dass wir eben in einem sehr volatilen Umfeld versuchen, so viel wie möglich zu kalkulieren."


Aktienindizes zeitweise im Keller

"Wie aber soll man planen, wenn sich die Ausgangslage beinahe täglich verändert?", fragt auch Anirvan Banerji. Als Leiter des Konjunkturforschungsinstituts Economic Recycle Research Institute in New York analysiert er die Entwicklungen an der Wall Street. Sein Fazit: "Es ist das Chaos um Trumps Zollpolitik, das die Entscheider derzeit verunsichert."

Die Folge: Seit Trumps Amtsantritt am 20. Januar gingen die wichtigsten Aktienindizes an der Wall Street in den Keller. Bis zum Wochenanfang hatte der Dow Jones sechs Prozent verloren, der breiter aufgestellte S&P 500 sieben Prozent und der technologielastige Nasdaq sogar zehn Prozent, was die Börsianer als "Marktkorrektur" bezeichnen.


"Was kommt als nächstes?"

Für Finanzmarkt-Expertin Julia Coronado vom Forschungsinstitut MacroPolicy Perspectives geht die Abwärtsentwicklung allein auf das Konto von Trumps chaotischen Zollpolitik: "Mit Zöllen kann die Wall Street dann umgehen, wenn sie genau weiß, wie hoch sie sind. Aber im Moment stehen die Unternehmen wie Rehe im Scheinwerferlicht und fragen sich, 'was kommt als nächstes?'"

Dem widerspricht einer der bekanntesten, aber auch schillerndsten Börsenmakler, die je an der Wall Street gearbeitet haben: Jordan Belfort, dessen Memoiren in "The Wolf of Wall Street" verfilmt wurden. Im Sender Fox News spricht Belfort von einer normalen Marktkorrektur und verteidigt Trumps Zölle: "Die Zölle werden uns höchstens ein bisschen wehtun. Die ausländischen Unternehmen werden die Mehrkosten auffangen und ihre Preise für den US-Markt senken."


Trump 2 ist nicht gleich Trump 1

So wie es in Trumps erster Amtszeit geschehen ist, betont Jordan Belfort. Damals wirkten sich Trumps Strafzölle kaum auf die Verbraucherpreise aus, weil ausländische Unternehmen die Mehrkosten für Zölle übernahmen, um in den USA wettbewerbsfähig zu bleiben.

Doch Trump 2 ist nicht mit Trump 1 vergleichbar, sagt Investmentbanker Dietrich. Trump setze die Zölle nicht mehr nur als Verhandlungsinstrument ein, sondern diesmal aus voller Überzeugung, um Industriejobs zurückzuholen: "Man könnte eigentlich ein bisschen provokant sagen, dass Trump eben mittlerweile der Arbeiterpartei vorsteht." Die Republikaner seien wieder die Partei, die sich auf den "kleinen Mann" fokussiere.


Was, wenn die Inflation wieder anzieht?

Donald Trump will dafür sogar eine vorübergehende Rezession nicht mehr ausschließen. Oberstes Ziel sei für ihn, Industriejobs in die USA zurück zu holen und mit den Mehreinnahmen durch Zölle das riesige Handelsbilanzdefizit zu verringern.

Sollten allerdings die Verbraucherpreise in den USA aufgrund von Trumps Zöllen ansteigen, könnte die Inflationsrate wieder hochgehen, so dass die US-Notenbank mit höheren Leitzinsen gegensteuern müsste. Von einem solchen Worst-Case-Szenario will derzeit noch niemand an der Wall Street sprechen.


https://www.tagesschau.de/wirtschaft/wel...e-100.html
Zitat:Clinch mit der US-Notenbank
Warum Trump Fed-Chef Powell schon wieder angeht


Stand: 20.03.2025 11:05 Uhr

Die US-Notenbank hat die Zinsen abermals nicht gesenkt - und zieht damit den Zorn von Trump auf sich. Doch das Verhältnis zwischen dem US-Präsidenten und Fed-Chef Powell ist schon länger vergiftet.


https://www.tagesschau.de/wirtschaft/wel...n-100.html



Zitat:Meinungsfreiheit in den USA
Eine Abschiebung, die einschüchtern soll


Stand: 20.03.2025 08:50 Uhr

Wegen seiner Rolle bei den Gaza-Protesten soll Mahmoud Kahlil abgeschoben werden, trotz unbefristeter Aufenthaltserlaubnis. Der Student ist zum Symbol für die bedrohte Meinungsfreiheit in den USA geworden.


https://www.tagesschau.de/ausland/amerik...s-100.html



Zitat:Proteste gegen US-Pipeline
Greenpeace zu Millionen-Schadenersatz verurteilt


Stand: 20.03.2025 06:19 Uhr

Die Umweltorganisation Greenpeace soll Pipeline-Betreibern in den USA Schadenersatz zahlen. Das entschied ein Gericht im US-Bundesstaat North Dakota. Es geht um Hunderte Millionen Dollar.


https://www.tagesschau.de/ausland/amerik...e-100.html



Zitat:Zahlen für 2024
Die Deutschen essen mehr Eier
  Dunce-cap

Stand: 20.03.2025 13:42 Uhr

Eier sind in Deutschland zunehmend gefragt. Der Verbrauch stieg im vergangenen Jahr um mehr als vier Prozent auf 20,8 Milliarden, zeigen vorläufige Zahlen.


https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ver...n-100.html
Black Rock kauft dem chinesischen Besitzer Wampoa beide Häfen am Panama Kanal ab. Die beiden Häfen wechseln für 22 Milliarden Dollar den Besitzer und gehen damit von chinesischer in U.S. Hände.

Natürlich sind die Chinesen nicht glücklich über den Deal und befürchten Restriktionen für chinesische Schiffe. Der Deal ist noch nicht definitiv und soll am 4. April abgeschlossen werden.

Die 22 Milliarden Dollar sind der Preis für insgesamt 43 Häfen in 23 Ländern die bis jetzt von China kontrolliert wurden.

Die U.S. Börsen reagieren positiv.

https://finance.yahoo.com/news/blackrock...=fin-notif
Zitat:USA wollen Social Media von Einwanderern durchleuchten
"Auf dem Weg zum autoritären Staat"
Trumps neue Einwanderungsregel löst Entsetzen aus


Von t-online
24.03.2025 - 12:57 Uhr


Trumps neueste Einwanderungspolitik verursacht heftige Kontroversen in den USA. Bürgerrechtsorganisationen warnen vor einer drohenden Einschränkung der Redefreiheit.

Die Trump-Regierung will die Social-Media-Kanäle von Menschen durchleuchten, die bereits legal in die USA eingereist sind und eine Aufenthaltsgenehmigung haben. Schon während seiner vorherigen Amtszeit verordnete Trump, dass bei der Beantragung eines Visums die Profilnamen aller sozialen Netzwerke angegeben werden müssen, auf denen der Antragsteller aktiv ist oder es in den vergangenen fünf Jahren war.

Die von der US-amerikanischen Einwanderungsbehörde vorgestellte Neureglung würde dies nun auch auf Menschen ausweiten, die schon legal in den USA leben. Grundlage für die Maßnahme ist eine von Donald Trump am Tag seiner Amtseinführung erlassene Verordnung.

In dieser heißt es: "Die Vereinigten Staaten müssen sicherstellen, dass zugelassene Ausländer und Ausländer, die sich bereits in den Vereinigten Staaten aufhalten, keine feindselige Haltung gegenüber den Bürgern, der Kultur, der Regierung, den Institutionen oder den Gründungsprinzipien der Vereinigten Staaten haben und keine ausländischen Terroristen oder andere Bedrohungen für unsere nationale Sicherheit befürworten, unterstützen oder fördern."



"Abschreckende Wirkung auf die freie Meinungsäußerung"

Was genau eine "feindselige Haltung gegenüber den Bürgern, der Kultur, der Regierung, den Institutionen oder den Gründungsprinzipien der Vereinigten Staaten" sein soll, erklärt die Verordnung nicht. Erst vor Kurzem wurde der propalästinensische Aktivist Machmud Chalil aufgrund seiner angeblicher Unterstützung der Terrororganisation Hamas verhaftet und soll nun trotz gültigem Aufenthaltstitel abgeschoben werden.

Auf der Plattform regulations.gov, auf der staatliche Stellen neue Maßnahmen bekannt machen und der Öffentlichkeit erlauben, diese zu kommentieren, sehen viele in der neuen Regelung einen Verstoß gegen die in den USA sehr weit gefasste Meinungsfreiheit. So sieht einer, der Kommentatoren eine: "Abschreckende Wirkung auf die freie Meinungsäußerung: Die Angst vor einer staatlichen Kontrolle der Online-Äußerungen wird zweifellos die freie Meinungsäußerung unterdrücken."



Bürgerrechtsorganisationen in den USA schlagen Alarm

"Diese Politik untergräbt die grundlegenden Werte, die Amerika zu einem Leuchtturm der Freiheit machen, einschließlich der Redefreiheit, der Privatsphäre und der Menschenrechte"warnt ein weiterer Kommentator. Und ein anderer geht noch weiter und bemerkt: "Die USA sind also auf dem Weg zum autoritären Staat."

Auch Bürgerrechtsorganisationen in den USA schlagen Alarm. So erklärt Robert McCaw, Direktor für Regierungsangelegenheiten beim Council on American-Islamic Relations im Gespräch mit der Zeitschrift "The Intercept": "Das Sammeln der Social-Media-Daten potenzieller Green-Card-Antragsteller oder Bürger ist ein Mittel, um ihre rechtmäßigen Meinungsäußerungen zum Schweigen zu bringen."


Im Hinblick auf den Fall Chalil sieht er hauptsächlich eine bestimmte Gruppe von Menschen durch die neue Regelung gefährdet. "Diese Politik würde überwiegend muslimische und arabische Antragsteller, die die US-Staatsbürgerschaft beantragen und sich für die palästinensischen Menschenrechte ausgesprochen haben treffen", so McCaw.


https://www.t-online.de/nachrichten/ausl...chten.html
Die Bübchen haben gechattet.....



[Bild: hegseth-vance-waltz-100.webp]
Die "tatsächliche" (bzw. mit der EU vergleichbare Messung) Arbeitslosenquote der USA: U6, liegt aktuell bei 7,5% - 8%.
(EU 5,8%, Deutschland 3,5% im Januar)

Zitat:U6-Arbeitslosenrate USA

Prozentsatz der gesamten Erwerbsbevölkerung, die arbeitslos ist und im vergangenen Monat aktiv auf Arbeitssuche war. Darüber hinaus enthält die Zahl alle Personen, die mittelbar zur Erwerbsbevölkerung gezählt werden, Teilzeitbeschäftigte aus wirtschaftlichen Gründen, als Prozentsatz der zivilen Erwerbsbevölkerung sowie alle Personen, die mittelbar zur Erwerbsbevölkerung gezählt werden.

[attachment=17836]
https://de.investing.com/economic-calend...-rate-1670
Zitat:[attachment=17837]
https://www.mql5.com/de/economic-calenda...yment-rate