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Normale Version: USA Wirtschaftsdaten und News
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(26.03.2025, 18:22)saphir schrieb: [ -> ]Die "tatsächliche" (bzw. mit der EU vergleichbare Messung) Arbeitslosenquote der USA: U6, liegt aktuell bei 7,5% - 8%.
(EU 5,8%, Deutschland 3,5% im Januar)

Mal wieder glatt gelogen, bzw. hast mal wieder keine Ahnung von dem, was du da schreibst.

Was soll das? 

Arbeitslosenquote Deutschland - Statistisches Bundesamt
(26.03.2025, 20:00)saphir schrieb: [ -> ]https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/...Monat.html

Was soll das sein?

Bei knapp 3 Mio. Arbeitslosen (plus x innerhalb der "Bürgergeldempfänger" ) kommst nie auf 3,5%. 

Hast du die Berechnung der Zahl mal gesehen? 
Von den 3 Mio Arbeitslosen sind knapp 1,7 Mio erwerbslos.

Der "Rest" wird wegdefiniert.

Nun ja bei uns haben ja auch E-Autos, die mit Kohlestrom fahren, Null Emissionen. Dafür haben wir Hunderte Milliarden Sondervermögen. 

Unser Bildungssystem muss auch früher schon im Eimer gewesen sein.
(26.03.2025, 20:17)Mr. Passiv schrieb: [ -> ]Bei knapp 3 Mio. Arbeitslosen (plus x innerhalb der "Bürgergeldempfänger" ) kommst nie auf 3,5%. 

Hast du die Berechnung der Zahl mal gesehen? 
Von den 3 Mio Arbeitslosen sind knapp 1,7 Mio erwerbslos.

Der "Rest" wird wegdefiniert.

Nun ja bei uns haben ja auch E-Autos, die mit Kohlestrom fahren, Null Emissionen. Dafür haben wir Hunderte Milliarden Sondervermögen. 

Unser Bildungssystem muss auch früher schon im Eimer gewesen sein.

Meine Güte bist du zynisch. Da macht es wirklich keinen Spass irgendetwas zu erklären. Das sind beides öffentliche Zahlen. 

Und es steht dabei wie sie definiert sind, zumindest kurz. Es handelt sich hier um die Quote der tatsächlich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Erwerbspersonen. Also auch nicht inc. aller Bürgergeldempfänger von denen viele aus unterschiedlichsten Gründen nicht arbeiten können (z.B. weil sie Kinder sind), dürfen oder trotz Erwerbstätigkeit Bürgergeld bekommen.
Zitat:Von rund 5,5 Mio. Bürgergeld-Empfänger*innen sind knapp 4 Mio. überhaupt erwerbsfähig (1,5 Mio. sind nicht erwerbsfähige Kinder unter 15 Jahren). Von den übrigen

sind 20 Prozent erwerbstätig (aufstockendes Bürgergeld),
standen 40 Prozent dem Arbeitsmarkt tatsächlich zur Verfügung (hiervon wiederum verweigern nur einige wenige nachhaltig die Aufnahme einer Arbeit).
Die restlichen 40 Prozent sind in ungeförderter Erwerbstätigkeit, in einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme, gehen zur Schule, studieren, pflegen Angehörige, erziehen Kinder oder stehen aus anderen triftigen Gründen dem Arbeitsmarkt nicht oder nur sehr eingeschränkt zur Verfügung.
https://arbeitsmarkt-und-sozialpolitik.v...4067067674
(26.03.2025, 21:54)saphir schrieb: [ -> ]Meine Güte bist du zynisch. Da macht es wirklich keinen Spass irgendetwas zu erklären. Das sind beides öffentliche Zahlen. 

Und es steht dabei wie sie definiert sind, zumindest kurz. Es handelt sich hier um die Quote der tatsächlich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Erwerbspersonen. Also auch nicht inc. aller Bürgergeldempfänger von denen viele aus unterschiedlichsten Gründen nicht arbeiten können (z.B. weil sie Kinder sind), dürfen oder trotz Erwerbstätigkeit Bürgergeld bekommen.

Es geht hier ja auch nicht um "Spaß"

Wenn Du 3 Mio. Arbeitslose hast und dazu dann 40% dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehende "Bürgergeldempfänger" rechnest, dann hast 3 + 5,5x 0,4 = 5,2 Mio. 
Und das sind nu 3,5 % wovon? 

Also um mich zu veräppeln brauche ich keine Horde links-grüner Sozialisten.
Das schaffe ich schon selber.
Woher hast die Zahl 3 Millionen Arbeitslose? (Die kein Bürgergeld bekommen)


Es geht hier doch ausserdem um Vergleich EU/DE/USA. In den USA werden normalerweise die Arbeitslosenzahlen U3 angegeben. In der EU werden die Zahlen incl. der Teilzeitarbeitskräfte unter 15 Stunden aus wirtschaftlichen Gründen mit einbezogen. 

Deshalb meint wohl Volkswirt Folker Hellmeyer (von ihm kommt die Aussage) U6 entspricht eher den EU-Angaben.
Zitat:Alternative Unterbeschäftigungsquoten des Bureau of Labor Statistics (seit 1994)

U-1 Arbeitslose, die mindestens 15 Wochen arbeitslos sind, in Prozent der zivilen Erwerbspersonen.
U-2 Personen, die ihren Arbeitsplatz verloren haben, plus vorher befristet Beschäftigte in Prozent der zivilen Erwerbspersonen.
U-3 Alle Arbeitslosen in Prozent der zivilen Erwerbspersonen (offizielle Quote).
U-4 Alle Arbeitslosen zuzüglich entmutigter Arbeitnehmer in Prozent der zivilen Erwerbspersonen einschließlich entmutigter Arbeitnehmer.
U-5 Alle Arbeitslosen zuzüglich entmutigter Arbeitnehmer zuzüglich der instabil Beschäftigten in Prozent der zivilen Erwerbspersonen zuzüglich aller instabil Beschäftigten.
U-6 Alle Arbeitslosen zuzüglich der instabil Beschäftigten zuzüglich der Personen, die aus wirtschaftlichen Gründen eine Teilzeitstelle haben, in Prozent der zivilen Erwerbspersonen zuzüglich der instabil Beschäftigten.
https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsmar...en_Staaten

siehe auch https://finanzmarktwelt.de/coronakrise-w...en-170646/

Noch dramatischer zeigt es die Grafik der Partizipationsrate, die noch die Zahl U7 (Schwarzarbeiter, Drogenhändler,...) berücksichtigt. Die zeigt, dass seit ungefähr dem 2000, die Quote der regulär Erwerbstätigen immer weiter abfällt.
[Bild: fredgraph.png?g=1Exfo&height=490]
(27.03.2025, 09:10)saphir schrieb: [ -> ]Woher hast die Zahl 3 Millionen Arbeitslose? (Die kein Bürgergeld bekommen)


Es geht hier doch ausserdem um Vergleich EU/DE/USA. In den USA werden normalerweise die Arbeitslosenzahlen U3 angegeben. In der EU werden die Zahlen incl. der Teilzeitarbeitskräfte unter 15 Stunden aus wirtschaftlichen Gründen mit einbezogen. 

Deshalb meint wohl Volkswirt Folker Hellmeyer (von ihm kommt die Aussage) U6 entspricht eher den EU-Angaben.

siehe auch https://finanzmarktwelt.de/coronakrise-w...en-170646/

Noch dramatischer zeigt es die Grafik der Partizipationsrate, die noch die Zahl U7 (Schwarzarbeiter, Drogenhändler,...) berücksichtigt. Die zeigt, dass seit ungefähr dem 2000, die Quote der regulär Erwerbstätigen immer weiter abfällt.
[Bild: fredgraph.png?g=1Exfo&height=490]
Daher kommt die 3 Mio:
Arbeitslosenquote & Arbeitslosenzahlen 2025 | Bundesagentur für Arbeit
Damit man es später hier nachlesen kann. Wer glaubt denn, dass die USA unter Trump einen wirtschaftlichen Aufschwung erleben werden?

Ich sage, Trump wird die USA zerstören. Wenn er lange genug bleibt, bis Haiti runter. Aber selbst wenn er Kirchner-Argentinien schafft, ist er der größte Russe aller Zeiten. Die Quartalszahlen werden es bald zeigen. Es geht abwärts.
(27.03.2025, 10:57)minenfuchs schrieb: [ -> ]Damit man es später hier nachlesen kann. Wer glaubt denn, dass die USA unter Trump einen wirtschaftlichen Aufschwung erleben werden?

Ich sage, Trump wird die USA zerstören. Wenn er lange genug bleibt, bis Haiti runter. Aber selbst wenn er Kirchner-Argentinien schafft, ist er der größte Russe aller Zeiten. Die Quartalszahlen werden es bald zeigen. Es geht abwärts.

a) Glaube ich das nicht
b) Wenn du davon ausgehst: Welche Handlungen deinerseits leitest du daraus ab?
(27.03.2025, 10:57)minenfuchs schrieb: [ -> ]Damit man es später hier nachlesen kann. Wer glaubt denn, dass die USA unter Trump einen wirtschaftlichen Aufschwung erleben werden?

Ich sage, Trump wird die USA zerstören. Wenn er lange genug bleibt, bis Haiti runter. Aber selbst wenn er Kirchner-Argentinien schafft, ist er der größte Russe aller Zeiten. Die Quartalszahlen werden es bald zeigen. Es geht abwärts.

Die größte wirtschaftliche Relevanz dürften 3 Aktionsfelder haben:
i) Ausgabenkürzung der öffentlichen Hand (Ziel 1.5 Mio US$). Finde ich generell gut und sinnvoll. Stünde uns sicher auch gut zu Gesicht. Dabei wird sicher auch einiges an Porzellan zu Bruch gehen, aber nichts, was man nicht kitten könnte.
ii) Zollpolitik. Das kann man noch nicht beurteilen. Das Poltern und die Herumpöbelei wirken teilweise obskur, scheint aber seine Vorstellung von Verhandlungsstrategie zu entsprechen. Was am Ende dabei herauskommt, wissen wir noch nicht. Daher kann man es auch noch nicht diskutieren.
ii) Aktivitäten zur Steuerpolitik (angeblich 4.5 Bio US$ Entlastung von Unternehmen und Bürgern) spielen sicher auch eine Rolle, wurden meines Wissens aber noch nicht gestartet. Kann man also auch noch nicht beurteilen...

Wirklich bedenklich finde ich die geringe Expertise, die er aus meiner Sicht in seinem Führungsteam hat. Welche Kriterien da auch immer angelegt wurden - Erfahrung/Fachwissen spielte offenbar keine grosse Rolle. Learning by doing kann erfrischende Impulse setzen, birgt aber auch die Gefahr, dass enormer Bullshit dabei herauskommt. Insbesondere, wenn der administrative Unterbau neu besetzt und stark ausgedünnt wurde und die neuen Granden eine gewisse Beratungsresistenz aufweisen. Hier sehe ich die größten Risiken.