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vor Jahren habe ich den Roman "Der Streik" von Ayn Rand gelesen. Es war eine ziemliche Quälerei und viel zu lang. In einer Szene hält eine Romanfigur einen unglaublich ermüdenden 50seitigen Monolog, die Botschaft ist aber angekommen. Die Macher treten in einen Streik, ziehen sich aus der Wirtschaft zurück, sie verstecken sich an einem abgelegenen Ort. Bei aller Sympathie hat der Plot doch einen Haken: die Zustände sind nicht übertragbar.

gerade jetzt in der aufgeheizten Stimmung vor der Wahl sympathisieren so manche mit eben diesen Streikgedanken oder denken an Auswanderung.
wie wäre es in Deutschland wenn die Reichsten wie Kühne, Oetker, Schwarz, Würth und Quandt ihr Geschäft aufgeben würden und sich zurückzögen? Vermutlich wäre das gar nicht möglich, die komplexen Unternehmenstrukturen und das Rechtssystem verhindern Alleingänge. Und selbst wenn sie ins Ausland gehen würden, dann gäbe es statt der Oetker-Pizza oder dem Quandt-BMW dann eben Pizza und Autos von anderen Anbietern. Der Schaden für die Volkswirtschaft, Staatshaushalt und Steuereinnahmen dürfte allerdings beträchtlich sein.
Ich habe mir gerade alle Bücher von Däniken besorgt, und fange an, nach langdr Zeit, wieder Erinnerungen an die Zukunft zu lesen.
Rolf Dobelli: Die not-to-do-Liste.

Schön geschriebene Locus-Lektüre :-)
(14.02.2025, 08:11)Mr. Passiv schrieb: [ -> ]Rolf Dobelli: Die not-to-do-Liste.

Schön geschriebene Locus-Lektüre :-)

Ja, der gute Töbeli dem sein Name nicht mehr gefiel.

Ich mochte seine Buchzusammenfassungen. Mit eigenen Büchern hat er allerdings etwas Probleme wie der Diskurs mit Nassim Taleb zeigt. Taleb bezichtigte ihn des Plagiates, es wäre ein zu grosser Zufall dass er auf die gleichen Anekdoten gestossen seie wie er selbst in seinen Büchern.

Ich habe tatsächlich auch mal ein Buch von ihm gelesen und da kamen mir gewisse Absätze als wörtlich aus "thinking fast and slow" von Kahneman kopiert vor. War glaube ich über die Streiche die einem das Hirn spielt, bias genannt.
(14.02.2025, 09:42)cubanpete schrieb: [ -> ]Ja, der gute Töbeli dem sein Name nicht mehr gefiel.

Ich mochte seine Buchzusammenfassungen. Mit eigenen Büchern hat er allerdings etwas Probleme wie der Diskurs mit Nassim Taleb zeigt. Taleb bezichtigte ihn des Plagiates, es wäre ein zu grosser Zufall dass er auf die gleichen Anekdoten gestossen seie wie er selbst in seinen Büchern.

Ich habe tatsächlich auch mal ein Buch von ihm gelesen und da kamen mir gewisse Absätze als wörtlich aus "thinking fast and slow" von Kahneman kopiert vor. War glaube ich über die Streiche die einem das Hirn spielt, bias genannt.

Hmmm... 
Lieber gut kopiert als schlecht selber erfunden :-) 

Prost
(14.02.2025, 08:11)Mr. Passiv schrieb: [ -> ]Rolf Dobelli: Die not-to-do-Liste.

Schön geschriebene Locus-Lektüre :-)

Lese ich auch gerade.  Tup
T.C. Boyle
"Talk Talk", "Wenn das Schlachten vorüber ist" und "San Miguel" in zwei Wochen, das hat fast schon Serienjunkie-Niveau.

Eigentlich eher oberflächig angelegt mit einer gehörlosen Frau, einer Umweltaktivistin und einer schwerkranken schwindsüchtigen Frau beschreibt der Autor in den drei Romanen Momente in deren Leben auf eine sehr eindringliche Art und wahrt dabei doch eine gewisse Distanz. Konnte die Bücher kaum weglegen so intensiv ist die Wirkung, erinnert mich von der Spannung her an die Romane von Dickens (ist als Kompliment gemeint).

habe mir weitere Romane bestellt, wünschte nur der Autor schreibt mal ein richtig langes Werk, alles unter 1.000 Seiten sind für mich nur Kurzgeschichten. 

https://www.tcboyle.de/veroeffentlichungen/romane/
Adam Smith - The Wealth of Nations.

Inspiriert von einem Kommentar eines Händlers auf CNBC dass schon 1776 geschrieben würde dass Zölle schlecht seien (sinngemäß). Gibt's als pdf weil schon so alt.
Erneut "Limits of Growth" gelesen. Contrary zu dem Schwachsinn der über das Buch immer im Netz erzählt wird, lagen sie mit ihrem "Median Szenario" absolut richtig und waren von Beginn an sehr offen über die Limitationen der Modellierung. 
https://www.donellameadows.org/wp-conten...ersion.pdf

kurz davor: Why greatness can not be planned. Beide Autoren sind maßgeblich an einer Interessanten Entwicklung der Evolutionären Algorithmen beteiligt (https://quality-diversity.github.io/). Da bin ich darauf gestoßen. Mit interssanten philosophischen Implikationen 
https://www.amazon.de/Why-Greatness-Cann...3319155237


Dann quäle ich mich gerade durch Alex Karps letztes Werk. Irgendwo zwischen libertär und neo-consvervative-super-hawk-imperialism aber dabei verkleidet als progressiv. Ein weiterer von Peter Thiel Strohmännern (wie J.D. Vance auch).  

https://www.amazon.de/Technological-Repu...351&sr=1-1
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