Ok, damit kann man die Vergangenheit bewerten aber niemals die Zukunft.
In der Regel will man ja wissen wie es mit dem Depot weiter gehen soll, ob man etwas ändern "muss" und sich nicht nur darüber ärgern das man in der Vergangenheit auf dem falschen Dampfer war.
Bei einem Großteil der Privatanleger sieht es doch so aus, dass sie in Lieblings-Branche XY groß investiert sind und sich ärgern das Branche ZX besser gelaufen ist.
Dann wird umgeschichtet.
Fear of missing out.
Eine Zeit lang läuft es genauso wie erhofft.
Und dann ... geht XY durch die Decke und ZX scheißt ab.
Der Anleger Puls geht hoch, ein paar Jahre später wird wieder umgeschichtet.
Normalzustand.
Ein ETF auf MSCI World, All World, S&P und NASDAQ lebt derzeit von den US Tech Werten. Das sind auch die ETF von denen alle reden und damit Benchmarken.
Gibt es einen rationalen Grund dafür einen künstlich konstruierten Index als Referenz heran zu ziehen? Alleine das als "Marktrendite" zu verkaufen ist schon ein Taschenspielertrick, weil die Indizes nach Marktkapitalisierung gewichtet sind und diese (fast) nichts mit dem Wert eines Unternehmens zu tun hat.
Die "echte Rendite" kommt aus den Unternehmensgewinnen.
Wenn ich in Tech Werte investieren will, dann sind die ETF dafür wunderbar geeignet. Aber wer einfach nur eine Marktrendite haben will, der könnte möglicherweise auf den falschen Dampfer aufspringen.
Es gibt ja keinerlei Garantie dafür das die Techwerte weiter so gut laufen.
Außerdem kann eine niedrigere Rendite auch bedeuten, dass man ein geringeres Risiko fährt.
Im Umkehrschluss genauso. Eine Rendite von 30%pa hört sich zwar toll an, aber zu welchem Risiko?
Soll man dann sein Risiko anpassen um sich der S&P Rendite anzugleichen? Äußerst zweifelhaft, eine gute Antwort darauf kann es nicht geben.
8%pa sind in heutiger Nullzinsphase eigentlich schon utopisch hoch.
Also wenn man besser oder schlechter als der Index fährt, was wäre dann eine angemessene Reaktion darauf deiner Meinung nach?
In der Regel will man ja wissen wie es mit dem Depot weiter gehen soll, ob man etwas ändern "muss" und sich nicht nur darüber ärgern das man in der Vergangenheit auf dem falschen Dampfer war.
Bei einem Großteil der Privatanleger sieht es doch so aus, dass sie in Lieblings-Branche XY groß investiert sind und sich ärgern das Branche ZX besser gelaufen ist.
Dann wird umgeschichtet.
Fear of missing out.
Eine Zeit lang läuft es genauso wie erhofft.
Und dann ... geht XY durch die Decke und ZX scheißt ab.
Der Anleger Puls geht hoch, ein paar Jahre später wird wieder umgeschichtet.
Normalzustand.
Ein ETF auf MSCI World, All World, S&P und NASDAQ lebt derzeit von den US Tech Werten. Das sind auch die ETF von denen alle reden und damit Benchmarken.
Gibt es einen rationalen Grund dafür einen künstlich konstruierten Index als Referenz heran zu ziehen? Alleine das als "Marktrendite" zu verkaufen ist schon ein Taschenspielertrick, weil die Indizes nach Marktkapitalisierung gewichtet sind und diese (fast) nichts mit dem Wert eines Unternehmens zu tun hat.
Die "echte Rendite" kommt aus den Unternehmensgewinnen.
Wenn ich in Tech Werte investieren will, dann sind die ETF dafür wunderbar geeignet. Aber wer einfach nur eine Marktrendite haben will, der könnte möglicherweise auf den falschen Dampfer aufspringen.
Es gibt ja keinerlei Garantie dafür das die Techwerte weiter so gut laufen.
Außerdem kann eine niedrigere Rendite auch bedeuten, dass man ein geringeres Risiko fährt.
Im Umkehrschluss genauso. Eine Rendite von 30%pa hört sich zwar toll an, aber zu welchem Risiko?
Soll man dann sein Risiko anpassen um sich der S&P Rendite anzugleichen? Äußerst zweifelhaft, eine gute Antwort darauf kann es nicht geben.
8%pa sind in heutiger Nullzinsphase eigentlich schon utopisch hoch.
Also wenn man besser oder schlechter als der Index fährt, was wäre dann eine angemessene Reaktion darauf deiner Meinung nach?
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Reiner Satire Account ohne rechtliche Verwertbarkeit
Viel ist schon gewonnen wenn nur einer aufsteht und Nein sagt - Berthold Brecht
Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es - Bertrand Russell