gestern lief auf 3sat eine Doku "Oeconomia"
hier in der Mediathek abrufbar
https://www.zdf.de/filme/dokumentarfilm-...oplay=true
mein erster Eindruck: was soll das alles, was ist die Message des Films? Im Kern eine Kapitalismuskritik, aufbauend auf dem Verhältnis von Gläubigern und Schuldnern, als zusätzliches Element die Neiddebatte über Vermögen. Die grundsätzliche Kritik am Wachstum ist ein wiederkehrendes Leitmotiv eines jeden Kapitalismuskritikers, das kriegt man einfach nicht raus.
Gut fand ich den Auftritt des ehemaligen Chef-Volkswirts der Deutschen Bank, Thomas Mayer. Er war der Nachfolger vom legendären Norbert Walter auf dem Posten und durfte/musste ihn verlassen nach einem Chef-Wechsel an der Deutsche Bank-Spitze. Er hat die offenste und ehrlichste Antworten auf die Fragestellung der Interviewerin gegeben.
Es hätte mich interessiert wie die Diskussion zwischen Thomas Mayer und Samirah Kenawi verlaufen wäre. Im Film kommt ihr eine besondere Rolle zu, sie wirkt quasi als Moderatorin und Showmaster in einem inszenierten Monopoly-Spiel. Sie hat eine völlig andere Biographie und ihre Interpretation der Situation ist eindeutig kapitalismusfern. Ich zitiere aus einer Buchbesprechung über ihr Buch "Falschgeld" (die Person war mir bisher völlig unbekannt).
hier in der Mediathek abrufbar
https://www.zdf.de/filme/dokumentarfilm-...oplay=true
Zitat:"Oeconomia" legt episodisch die Spielregeln des Kapitalismus offen: ein Aufklärungsfilm über den Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum, Verschuldung und Vermögenskonzentration.
mein erster Eindruck: was soll das alles, was ist die Message des Films? Im Kern eine Kapitalismuskritik, aufbauend auf dem Verhältnis von Gläubigern und Schuldnern, als zusätzliches Element die Neiddebatte über Vermögen. Die grundsätzliche Kritik am Wachstum ist ein wiederkehrendes Leitmotiv eines jeden Kapitalismuskritikers, das kriegt man einfach nicht raus.
Gut fand ich den Auftritt des ehemaligen Chef-Volkswirts der Deutschen Bank, Thomas Mayer. Er war der Nachfolger vom legendären Norbert Walter auf dem Posten und durfte/musste ihn verlassen nach einem Chef-Wechsel an der Deutsche Bank-Spitze. Er hat die offenste und ehrlichste Antworten auf die Fragestellung der Interviewerin gegeben.
Es hätte mich interessiert wie die Diskussion zwischen Thomas Mayer und Samirah Kenawi verlaufen wäre. Im Film kommt ihr eine besondere Rolle zu, sie wirkt quasi als Moderatorin und Showmaster in einem inszenierten Monopoly-Spiel. Sie hat eine völlig andere Biographie und ihre Interpretation der Situation ist eindeutig kapitalismusfern. Ich zitiere aus einer Buchbesprechung über ihr Buch "Falschgeld" (die Person war mir bisher völlig unbekannt).
Zitat:In ihrem eigenen visionären Entwurf gibt es keine Aktien und Finanzmärkte mehr... ...Schluss also mit der "wundersamen Selbstvermehrung" des Geldes!wie wird das alles enden? dem Film nach sind die Aussichten schlecht und wir werden alle sterben.

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