
RE: Bitcoin
| 11.11.2021, 15:44 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.11.2021, 15:52 von SimpleSwing.)(11.11.2021, 12:28)cubanpete schrieb: Bei Bitcoin ist nur die Geldmenge über den Spot vorbestimmt. Unterdessen gibt es aber schon so viele Derivate dass die Geldmenge steigt und sinkt wie es gerade passt.
Wenn die erste grosse Notenbank eine digitale Währung in Umlauf bringt die die selben Eigenschaften wie Bargeld hat so machen 90% der über Bitcoin abgewickelten Geschäfte keinen Sinn mehr.
Aber keine Angst, das werden sie nicht tun. Und wenn sie es tatsächlich tun so wird es ihnen kein Mensch glauben...
Wir hatten die Diskussion ja schon mal.
Ich verstehe deinen Standpunkt nicht. Was wird denn den "neuen" digitalen Euro vom heutigen "elektronischen" Euro unterscheiden?
Der Euro heute ist doch "digital", ich kann mit paypal, Revolut oder N24 alles mit einem iPhone bezahlen und brauche kein physisches Bargeld mehr.
Aber es entscheidet die Bank ob ich dir 100.000 Euro überweise oder ob sie vorher nochmal 350 Seiten Dokumentation, Herkunftsnachweise anfordern.
Und das wird sich mit dem "richtigen" digitalen Euro noch verschärfen.
Szenario: Ein Steuersatz in Europa, keine Überweisung vom digitalen Euro ins Ausland ohne vollständigen Steuercheck und Ausfuhrerlaubnis.
Ein digitaler Euro wird nach unserem jetzigen Wirtschaftssystem auch niemals begrenzt sein, sonst würde sich die EZB ja selber beschneiden.
Die 2 Hauptpunkte für den Bitcoin ändern sich also nicht und werden auch nicht ersetzt werden:
Knappheit und direkter Transfer zwischen Personen ohne Erlaubnis.
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Zitat:“In trading you have to be defensive and aggressive at the same time. If you are not aggressive, you are not going to make money, and if you are not defensive, you are not going to keep money.” - Ray Dalio