
RE: Zahltagstrategie - Nils Gajowiy
| 21.07.2022, 10:11 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21.07.2022, 10:12 von Lancelot.)
Freut mich das es für ihn so gut läuft.
Mein Gemotze wird sich auf das Übliche beziehen:
- wer sein Portfolio auf Dividendenrendite optimiert, wird sehr viel Gewicht in den Faktoren "Quality" und "Low Volatility" haben. Das sind dann zwar viele Einzeltitel, aber in Sachen Faktoren ist das nicht sonderlich breit diversifiziert.
- wie hier angemerkt wurde ist das zusätzlich auch noch sehr US lastig. Dann kommen nochmals andere Risiken dazu.
- mich stören auch die common sense Argumente. Eine Firma, die Dividenden auszahlt, sieht keine Notwendigkeit das Geld zu investieren. Das muss nicht immer toll sein. Manchmal frage ich mich auch, ob die vielen Reinvestitionen der DGI Investoren nicht auch eigentlich ein Art buy-back Programm sind :).
Kann sein das ihm das alles egal ist. Aber, historisch gesehen, lost-decade is a thing. Hätte ich keinen Bock drauf. Wenn er zusätzlich zu dem Portfolio noch ein ähnlich großes Portfolio an ETFs hat, dann wäre das ok. Mir wäre das sonst zu einseitig und zu riskant.
Ich bin deutlich besser diversifiziert, muss nicht hunderte Einzeltitel analysieren und habe, selbst wenn man die letzen zwei "Jackpot"-Jahre nicht mitrechnet, trotzdem etwas mehr Rendite.
Mein Gemotze wird sich auf das Übliche beziehen:
- wer sein Portfolio auf Dividendenrendite optimiert, wird sehr viel Gewicht in den Faktoren "Quality" und "Low Volatility" haben. Das sind dann zwar viele Einzeltitel, aber in Sachen Faktoren ist das nicht sonderlich breit diversifiziert.
- wie hier angemerkt wurde ist das zusätzlich auch noch sehr US lastig. Dann kommen nochmals andere Risiken dazu.
- mich stören auch die common sense Argumente. Eine Firma, die Dividenden auszahlt, sieht keine Notwendigkeit das Geld zu investieren. Das muss nicht immer toll sein. Manchmal frage ich mich auch, ob die vielen Reinvestitionen der DGI Investoren nicht auch eigentlich ein Art buy-back Programm sind :).
Kann sein das ihm das alles egal ist. Aber, historisch gesehen, lost-decade is a thing. Hätte ich keinen Bock drauf. Wenn er zusätzlich zu dem Portfolio noch ein ähnlich großes Portfolio an ETFs hat, dann wäre das ok. Mir wäre das sonst zu einseitig und zu riskant.
Ich bin deutlich besser diversifiziert, muss nicht hunderte Einzeltitel analysieren und habe, selbst wenn man die letzen zwei "Jackpot"-Jahre nicht mitrechnet, trotzdem etwas mehr Rendite.
__________________
Forum-Besserwisser und Wissenschafts-Faschist