
RE: USA Wirtschaftsdaten und News
| 12.12.2022, 20:36 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.12.2022, 20:37 von saphir.)
Ganz interssant. Die FED selbst macht mit den Einlagen, Anleihen etc. bei den Geschäftsbanken nun Verlust weil sie nun Zinsen zahlen muss. Jedoch bei der Schlussfolgerung, dass die FED deswegen Geld drucken muss, müsste man noch mal genauer hinschauen. Denn sie besitzt ja auch Zinspapiere wofür sie Zinsen kassiert. Aber wohl trotzdem: Ja die Notenbanken (auch die Deutsche) zahlen bei normaler Zinslage permanent Geld an die Geschäftsbanken, was indirekt wie eine Subvention des Banksektors wirkt. Gut für die Bankenbranche (insb. für die die nicht ihren Hauptverdienst mit Spekulation machen)!
Fed macht Verlust statt Gewinn
Die negativen Folgen der Zinserhöhungen bekommt auch die US-Notenbank selbst zu spüren.
![[Bild: AA45WmOYqjr8KSZJgPnbv9.png?op=ocroped&va...VdWLA-LihU]](https://cdn.unitycms.io/images/AA45WmOYqjr8KSZJgPnbv9.png?op=ocroped&val=1600,1600,1000,1000,0,0&sum=_VdWLA-LihU)
Ursache sind die hohen Zinsen. Die US-Notenbank zahlt den Geschäftsbanken inzwischen einen höheren Zins für ihre Überschussreserven, die sie bei ihr halten, als sie mit ihrem riesigen Anleihenportefeuille einnimmt. In der Vergangenheit war es umgekehrt gewesen. Das Fed resp. letztlich das US-Treasury verdiente gut an der QE-Politik. Denn dank der Wertschriftenkäufe hielt die Notenbank ein immer grösseres Volumen an gut verzinsten Anleihen, zahlte aber gleichzeitig keine Zinsen für die wachsenden Überschussreserven der Geschäftsbanken bei ihr.
Devisenspezialist Andreas Steno Larsen argumentiert, dass die Notenbank früher oder später Geld drucken muss, mit dem sie die Überschussreserven bezahlt. Er rechnet mit 250 bis 300 Mrd. $ pro Jahr. Daraufhin werde der Abbau an Dollarliquidität, der sich über die allgemeine Verkürzung der Fed-Bilanz (Quantitative Tightening) abzeichne, etwas geringer ausfallen als befürchtet.
https://www.fuw.ch/fed-macht-verlust-sta...2528005283
Fed macht Verlust statt Gewinn
Die negativen Folgen der Zinserhöhungen bekommt auch die US-Notenbank selbst zu spüren.
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Ursache sind die hohen Zinsen. Die US-Notenbank zahlt den Geschäftsbanken inzwischen einen höheren Zins für ihre Überschussreserven, die sie bei ihr halten, als sie mit ihrem riesigen Anleihenportefeuille einnimmt. In der Vergangenheit war es umgekehrt gewesen. Das Fed resp. letztlich das US-Treasury verdiente gut an der QE-Politik. Denn dank der Wertschriftenkäufe hielt die Notenbank ein immer grösseres Volumen an gut verzinsten Anleihen, zahlte aber gleichzeitig keine Zinsen für die wachsenden Überschussreserven der Geschäftsbanken bei ihr.
Devisenspezialist Andreas Steno Larsen argumentiert, dass die Notenbank früher oder später Geld drucken muss, mit dem sie die Überschussreserven bezahlt. Er rechnet mit 250 bis 300 Mrd. $ pro Jahr. Daraufhin werde der Abbau an Dollarliquidität, der sich über die allgemeine Verkürzung der Fed-Bilanz (Quantitative Tightening) abzeichne, etwas geringer ausfallen als befürchtet.
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Kinder wollen nicht wie Fässer gefüllt, sondern wie Fackeln entzündet werden.