(09.01.2023, 14:09)Vahana schrieb: Innerhalb weniger Tage wurde Ungarn dann vom Freund zum aussetzigen korrupten Staat, wo man sowieso nicht wisse was mit den EU Geldern passiert.
Geldhahn wird zugedreht. Man zweifet an der Demokratie des Landes.

Wo lebst du?
Die EU hat die letzten Jahre gezielt Maßnahmen überhaupt erst erschaffen, um diese gegen Ungarn (und Polen) einzusetzen.
Die Zentrale duldet es nicht, wenn die Peripherie nicht mitspielen will. Und da Brüssel die Gelder verteilt, sitzt es am längeren Hebel.
Du kannst natürlich persönlich der Meinung sein, dass Polen oder Ungarn eigentlich ja recht haben, aber das reale Machtgefälle zwischen diesen beiden Staaten und Brüssel ist real.
Das merkt man auch im Vergleich zu Italien...
Vahana schrieb:Erst wenn man einsieht das es die eigenen Fehler sind, wird sich etwas ändern können. Also bei der EU niemals.
Ich sehe die EU bestimmt nicht mit einer rosaroten Brille, aber Russlands Situation ist sehr, sehr viel schlimmer als die der EU. Jedenfalls langfristig. International isoliert, auf China angewiesen usw.
#239
Dann nenne ich mal den Elefant im Raum: Energiewende.
Wir brauchen derzeit eine verlässlich skalierbare Brückentechnologie, bis die Forschung auf wundersame Weise Speicher entwickelt, die die Energiewende möglich machen.
Und diese Technologie darf nicht Atomkraft sein, bleibt nur noch Gas.
#242
Das ist eine sehr monokausale Analyse.
Sie berücksichtigt eine ganze Menge an Fakten und Argumenten nicht.
#243
Das ist ja alles kein Schicksal, sondern politisch durchaus gewollt. Europas Industriepolitik ist eben für internationale Konzerne unattraktiv und toxisch für die kleineren Unternehmen.