(09.01.2023, 11:37)saphir schrieb: Wirtschaftlich hat das ja auch, für uns, Sinn gemacht.
Wir sitzen aber doch zu allererst mit den europäischen bzw. EU-Ländern in einem Boot. Und als nächstes durch die Demokratie, Kapitalismus und Nato verbunden mit den USA.
Du glaubst wir sitzen mit der USA im selben Boot? Wenn es um unsere Energie geht? Warum ziehen sie uns denn dann mit utopischen Preisen für LNG übern Tisch?
(09.01.2023, 11:37)saphir schrieb: Mir kommt das vor wie eine grundsätzliche Antipathie gegenüber Osteuropa die über dieses Problem hinaus geht, kann das sein?
Nein, das kann nicht sein. Ok, meine Sympathie für die Polen hält sich aus Gründen mittlerweile in Grenzen (und da brauchte es nicht solche Nummern wie die MIG29 die die Polen gern den Ukrainern vermachen wollten unter der Bedingung das sie von Deutschland aus durch deutsche Piloten hingeflogen werden

(09.01.2023, 11:37)saphir schrieb: Die Heuchelei die die Deutschen nach außen kommunizierten, es sei rein wirtschaftlich und eine politische Dimension die zu berücksichtigen wäre gäbe es nicht, ist na eben Heuchelei gewesen. Wie werden wohl andere Staatspolitiker der EU das empfunden haben?
Keine Ahnung wie das bei der Queen ankam aber früher hab ich auch erwartet das die deutsche Regierung Politik für deutsche Bürger macht und da stellt sich dann schon die Frage warum man Gas durch die Ukraine oder Polen schicken soll die jährlich für den Transit die Hand aufhalten um 9-stellige Beträge zu kassieren wenn es auch eine Rute durch die Ostsee gibt wo kein Drittstaat mal eben ne Milliarde pro Jahr abkassieren will.
(09.01.2023, 11:37)saphir schrieb: Auch hat man doch doppelzüngig argumentiert. Man hat die Notwendigkeit u.a. mit der Unsicherheit der russischen Gaslieferung durch die Ukraine begründet und gleichzeitig postuliert, die anderen EU-Länder bräuchten sich keine Sorgen zu machen sich noch stärker an Gazprom/Russland zu binden, Russland sei ein zuverlässiger Lieferrant.
Das Argument das Russland ein zuverlässiger Lieferant ist hat nix Doppelzüngiges. Das Argument das die Ukraine ein unsicheres Transitland ist hat seit der Zeit wo dort große Mengen an Öl aus der Pipeline verschwanden auch nix doppelzüngiges.
(09.01.2023, 11:37)saphir schrieb: Im Grunde hat Putin sein Ziel erreicht: Spaltung. Und Deutschlanbd war behilflich.
Du meinst weil ich die Polen nicht mag? Was hat denn Putin damit zu tun? Oder was meinst Du?
(09.01.2023, 11:37)saphir schrieb: Am Ende werden wir das meiste Geld für die Ukraine aufbringen und gleichzeitig vermutlich skeptisch gesehen werden, oder mindestens ambivalent. Und einen politischen Preis zahlen.
Welchen politischen Preis denn? Was wir zahlen werden sind Milliarden über Milliarden, aber das interessiert doch den Gutbürger in diesem Staat seit Jahren nicht mehr, der glaubt doch an die NMT und das all das gute Geld einfach gedruckt werden kann von der EZB. Nur manchmal erstaunt er kurz wo denn aktuell die Preise im Lebensmittelhandel wieder angekommen sind aber das Erstaunen hält nicht lang an wenn ihm erklärt wird das die Energiepreise ja nichts mit Zinsen sondern nur mit Krieg zu tun haben und nur wegen diesen jetzt alles teurer ist.

(09.01.2023, 11:37)saphir schrieb: Mich wundert das mittlerweile nicht mehr, dass Deutschland oft nur wegen seines Geldes positiv gesehen wird.
Mich auch nicht, allein das Dauerargument "Deutschland ist ein reiches Land" was leider vergisst das das nichts nützt wenn nicht zeitgleich deutsche Bürger reiche Bürger sind weil man wie selbstverständlich 2/3 seiner Arbeit Lohn an den Staat abgibt. Gibt auch Menschen in der EU die eher über uns lachen, die Italiener z.B., die würden so etwas nie im Leben mit sich machen lassen.
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