(12.01.2023, 21:16)saphir schrieb: Ich sehe da, dass die SNB und die (nicht so vielen) anderen Notenbanken die das betreiben den ganzen Aktien-Kapitalmarkt zerstören könnten. Warum es noch kein Problem ist, liegt lediglich daran, dass die FED und EZB es mit ihren Billionen nicht genauso machen.
Ich bin ja fasziniert das sich ein Forumteilnehmer der sonst jeder linken Idee zugetan ist Sorgen um den Kapitalismus macht. Aber ich halte das noch immer für unbegründet, die SNB handelt ja nicht als Staat sondern als Bank und die FED und EZB haben andere Sorgen wenns ums Geld geht, wenn die Geld drucken dann um "Ihren" Staaten unter die "Schulden-Arme" zu greifen, da bleibt kein Cent für einen Aktienkauf über.
(12.01.2023, 21:16)saphir schrieb: Ich denke die Notenbanken sollten nicht im großen Stil die Dividendenauschüttungen verdünnen um sich selbst bzw. den eigenen Staat oder Kantone auf Kosten eines anderen Landes damit finanzieren. Halt typisch Trittbrettfahrer, einmal mehr.
LOL, wie kommst Du auf Trittbrettfahrer? Die SNB ist ganz normaler Aktionär und damit kein Trittbrettfahrer wenn ihr Dividende zusteht. Und was bitte kann die SNB dafür das die ganze Welt Schweizer Franken haben will und mit mehr oder weniger weichen Währungen zum Tausch bei der SNB erscheint? Aus meiner Sicht kann sie nichts dafür.
(12.01.2023, 21:16)saphir schrieb: Wenn dann bitte als passiver Akteur mit all den Risiken die damit verbunden sind und nicht als Notenbank deren Aufgabe es ist den Markt zu steuern/manipulieren und die über unbegrenztes Kapital verfügen. Wenn damit alle Notenbanken anfangen hemmungslos in den Aktienmärkten der anderen "herum zu pfuschen" dann kann das ja schon als Waffe verwendet werden. Wirtschaftskrieg per Notenbank direkt am Aktienmarkt.
Dann erzähl ich Dir lieber nicht das die Mehrheit an den DAX-Konzernen schon längst im Ausland liegt, zum Teil bei gaaaanz bösen Schurkenstaaten, nicht das Dir das schlaflose Nächte bereitet

Und was das unbegrenzte Kapital angeht: Das ist nicht unbegrenzt denn wenn man da druckt wie blöde dann verwässert man seine eigene Währung, man nennt es auch Inflation. Die Sondersituation der SNB hatte ich ja schon beschrieben.
(12.01.2023, 21:16)saphir schrieb: Wäre natürlich super: Die Bundesbank kauft 51% von Apple und wandelt das US-Unternehmen in ein Deutsches. Was zählt ist letztlich nur: wer die größte (Notenbank) hat gewinnt.
Anbei:
Naja, jeder hält was anderes für super und so ne Aktion würde automatisch den amerikanischen Staat auf den Plan rufen, da wird nix deutsch und für Apple ist das sicher auch besser so.
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