
RE: Fragestellung - wann ist ein Titel fair bewertet - Märkte derzeit überbewertet ?
| 26.01.2019, 12:04 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 26.01.2019, 12:06 von Päda.)(26.01.2019, 11:37)fahri schrieb: Auffallend ist auch das die wenigsten wirklich konkret sagen können, das, das und das muss erfüllt sein,
dann kaufe ich einen Titel - irgendwie ist das schwammig in den meisten Fällen.
Ist das die Angst etwas zu "verraten" weil man eben doch meint den heiligen Gral gefunden zu haben ?
Einig sind wir uns ja eh das es den nicht gibt....![]()
Ähnlich sieht es eben auch mit der Frage aus was eigentlich eine "gute" Bewertung für einen Titel ist,
wann ist er zu teuer, wann ist er günstig usw....10 Leute, 10 Meinungen....
Es geht doch nicht ums sagen wollen, sondern ums nicht sagen können.
Denke doch mal im Unternehmerischen Rahmen.
Wenn Du Schmuckhändler bist, dann musst du diverse sehr teure Schmuckstücke auf Lager haben. Und du wirst nur sehr wenige im Monat verkaufen. Wenn du jedoch Ballone auf der Wiesn in München verkaufst kostet dich dein Produkt (Ballon) wahrscheinlich 5 Cent und Du verkaufst ganz viele pro Tag mit immenser Marge. 5 Cent einkauf vs. VK-preis 5 Euro.
Wie willst Du das mit wenigen Kennzahlen sinnvoll vergleichen?
Wenn Du zwei Schmuckhändler hast, also Vergleich innerhalb einer Branche. Einer hat einen Laden auf der Kaufinger Straße in München mit extrem hoher Miete. Der andere betreibt einen Online Shop in Sachsen auf dem Land.
Wie willst Du das mit wenigen Kennzahlen sinnvoll vergleichen?
Arbeite dich in ein Unternehmen ein und versuche das discounted cash flow model ("DCF model").
Dann wirst Du besser verstehen was wichtig ist und welche Vergleiche sinnvoll sein könnten.
__________________
"Wo das Chaos auf die Ordnung trifft, gewinnt meist das Chaos, weil es besser organisiert ist."
(Friedrich Nietzsche)
(Friedrich Nietzsche)