
RE: Allgemeine Wirtschaftsnachrichten
| 13.02.2023, 13:48 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.02.2023, 13:51 von saphir.)(13.02.2023, 11:55)Mr. Passiv schrieb: Moin minn Jung,Da sind wir wieder, wenn einem das Argument nicht passt, aber man selbst keines hat wird man beleidigend.
Zitat:...Solange wir heute noch die Schaumweinsteuer zur Finanzierung der kaiserlichen Kriegsflotte sowie den auf ein Jahr befristeten Soli zahlen, habe ich keine Argumente gegen seine Aussage, dass nichts abgeschafft wird.Dann könnte man auch sagen: Solange es hier einen einzigen armen Menschen gibt, habe ich keine Argumente dass die Armut hier geringer geworden ist.
Da stimmt was nicht oder?
Über abgeschaffte Steuern:
Zitat:Abgeschaffte und ausgelaufene SteuernDie nicht mehr erhobene Vermögenssteuer auf Nicht-Immobilien zählt auch dazu.
Zahlreiche Steuern und Abgaben wurden zwischenzeitlich wieder abgeschafft, darunter auch so kuriose Fälle wie die Essigsäuresteuer und die Salzsteuer. Eine Übersicht in alphabetischer Reihenfolge.
05.12.2002
.... https://www.manager-magazin.de/unternehm...25419.html
oder
Die Liste nicht mehr erhobener Steuerarten soll einen Überblick über alle nicht mehr zeitgemäßen und mittlerweile abgeschafften Steuern bieten. Die Liste ist und wird niemals abschließend sein können, weil die Herrschenden, die zur Steuererhebung ermächtigt waren, immer auch besonders einfallsreich in der Kreation neuer Steuerarten waren.
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_nich...teuerarten
Gibt doch einige.
Dazu noch die Abgabenentwicklung:
![[Bild: 00214014.gif]](http://library.fes.de/images/digbib/00214014.gif)
Da sieht man nämlich, dass es vor allem die Lohnsteuer bzw. Lohngesamtabgaben waren die gestiegen sind. Und deshalb verfängt auch bei so vielen "einfachen" Menschen, vom immer gieriger werdenden Staat. Dass vor allem eine Umschichtung von Gewinn- und Kapitalsteuern auf Löhne stattgefunden hat, also dass man die Gewinn- und Kapitalsteuern gleichzeitig in Teilen "abgeschafft" hat, wird in der Regel eben nicht erwähnt.
Genau damit ist aber der Gedanke:
(11.02.2023, 15:49)saphir schrieb: Vielleicht wäre die Lösung bei uns das direkt im Tausch (Kapitalerstrags->Vermögensteuer) vorzuschlagen.
vergleichbar.
Nichts von wegen, "du träumst", "min Jung", usw..
Ihr wollt es verhindern aber es gleichzeitig nicht zugeben.
Zitat:Wir leben in einer Demokratie.Also: Es ist dein Wunsch, dass es so ist wie es ist.
...
Du wählst den Bundestag. Und die machen sich dann die Regierung und die Legislative. Also suchen sich aus, wer ins Schaufenster kommt und wer die Gesetze macht/lebt.
...
Fazit: Uns geht es gut. In den meisten anderen Ländern sitzen noch größere Opportunisten an der Macht.
Also: Sich des Lebens freuen und feddich is.
Das ist aber etwas anderes wie: Die doofen Politiker lassen nichts anderes zu.
Es gibt aber Verbesserungsmöglichkeiten:
Zitat:„Direkte Beteiligungsmöglichkeiten bereichern die repräsentative Demokratie. Mit Bürger:innen-Räten soll die Möglichkeit geschaffen werden, bei ausgewählten Themen die Alltagsexpertise von Bürger:innen noch direkter in die Gesetzgebung einfließen zu lassen. Zufällig ausgewählte Bürger:innen beraten in einem festgelegten Zeitraum über eine konkrete Fragestellung und erarbeiten Handlungsempfehlungen und Impulse für die öffentliche Auseinandersetzung und die parlamentarische Entscheidung.Nichts ist in Stein gemeißelt.
Es gilt sicherzustellen, dass die Teilnehmenden sich frei, gleich und fair eine Meinung bilden können und dass ihnen ausreichend Raum für eine intensive Auseinandersetzung mit der Fragestellung gegeben wird. Bürger:innen-Räten kommt eine rein beratende Funktion für die öffentliche Debatte und Gesetzgebung zu. Regierung und Parlament müssen sich mit den Ergebnissen auseinandersetzen, ihnen aber nicht folgen. Bürger:innen- Räte können auf Initiative der Regierung, des Parlaments oder als Bürgerbegehren zu einer konkreten Fragestellung eingesetzt werden. Das soll auch auf Bundesebene möglich sein.“
https://www.buergerrat.de/aktuelles/
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Kinder wollen nicht wie Fässer gefüllt, sondern wie Fackeln entzündet werden.