
RE: Deutsches Rentensystem
| 24.02.2023, 09:55 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.02.2023, 09:58 von Kai_Eric.)(24.02.2023, 09:12)Wolkenmann schrieb: Der Staat solle jedem Neugeborenen 4.000 Euro in einen Fonds einzahlen, der das Geld bis zum Renteneintritt am Kapitalmarkt investiert....
Der Staat zahlt jedem Neugeborenen schon monatlich 250€ = 54.000€ bis zum 18. Lebensjahr: Kindergeld.
Sind die Eltern in der glücklichen Lage, das Geld nicht in den Konsum stecken zu müssen, kannst du bei 4% Rendite und konsequentem Sparen dieser Beträge bis zum 60. Lebensjahr auf ordentliche 400.000€ kommen. Wenn du sie nur bis zum 18. Lebensjahr erhälst! Kassierst du bis zum 26., ist der Betrag dann im Alter eine halbe Millionen €.
Mir ist schon klar, dass viele Familien auf dieses Geld, oder zumindest einen Teil davon, angewiesen sind. Es gibt aber auch viele, bei denen das nicht so ist, und bei denen die Knete dennoch verkonsumiert wird. Zum Teil auch einfach nur, weil nicht mal ein paar Minuten drüber nachgedacht wird.
Ein ganz simpler Schritt könnte sein, dass das Kindergeld direkt in steuergeförderte Programme zur privaten Altersvorsorge fliessen kann, und dann dort auch verbleibt. Angelehnt an den US Amerikanischen 401(k) könnte es dann relativ frei in die Kapitalmärkte investiert werden. Dafür müsste nichts neu erfunden werden: Kindergeld gibt es schon, Anbieter für die Verwaltung der Depots (bitte kostenfrei) gibt es schon. Hätte den Vorteil, dass man den Zinseszins während der gesamten Lebensphase mitnimmt. Und über das Versprechen einer steuergeförderten Geldanlage lockt man den Michel doch immer hinterm Ofen hervor.