(27.02.2023, 23:12)Skeptiker schrieb: 1. Nichts gegen den werten Herren, aber er hat natürlich seine Überzeugung, die sicherlich seine subjektive Sicht auf diese Situation einfärbt.
2. Meiner Meinung nach bestand so ungefähr von 1995 bis 2010 oder länger ein Boom-Markt für Online-Handel. Zu diesem Zeitpunkt konnte fast jeder einen Shop aufsetzen, sich auf irgendwas spezialisieren und das dann vertreiben. Hr. Lüning hat dieses "window of opportunity" sicherlich genutzt, um sich mit seinem Whisky-Shop selbstständig zu machen.
Könnte es sein, dass er im Grunde das Schließen dieses Fensters beschreibt?
Online-Handel ist heute wohletabliert.
Er bezog das nicht nur auf den Online Handel und auch nicht auf seinen Shop, sondern allgemein.
Seine subjektive eingefärbte Meinung teile ich. Übrigens hat seine Frau den Shop hochgezogen und er ist nur irgendwann eingestiegen.
Meine Schwester und mein Schwager sind beide nebenbei selbständig in verschiedenen Branchen, aber können nicht expandieren oder es Vollzeit machen weil die unterschiedlichsten Hürden zu groß sind. Steuerlich und Bürokratisch.
Im Endeffekt müssten die sofort jemanden für den Papierkram einstellen und das Risiko wollen sie nicht eingehen.
(27.02.2023, 23:12)Skeptiker schrieb: Aber die Krankenkasse würdest du schon gerne mitnehmen, ja?
Ich bin freiwillig gesetzlich versichert.
Private Versicherungen finde ich vom System her noch schlechter und ich kenne auch niemanden der damit dauerhaft zufrieden war.
Eine richtige Alternative gibt es an dieser Stelle nicht wenn man keine Millionen zur Seite gelegt hat.
Die Kosten die ggf auf einen zukommen sind zu schwer kalkulierbar.
Wenn nicht jeder in die Kasse greifen würde der gerade über den Zaun geklettert kommt wäre das System insgesamt schon ok.
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