(07.03.2023, 15:05)cubanpete schrieb: Verstehe ich nicht ganz. Theoretisch wären doch beide gleich ausser der Vorauszahlung bei ETF. Also muss man bei ETF noch den Zins abziehen und damit wären ETF teurer.
Sonst würde wohl kein Mensch etwas anderes als thesaurierende ETF halten...
Mahlzeit Pete,
keine Ahnung, ob ich dich da richtig verstehe?!
Du meinst die Vorabpauschale (die ja auf den Kursgewinn des vergangenen Jahres berechnet wird) mit deiner "Vorauszahlung" - glaube ich.
Dass dir der Zins darauf einstweilen fliegen geht - tacko!
Wenn du dann aber verkaufst, hat der ETF wieder seine Teilfreistellung, die Aktien haben dies nicht.
Da reden wir dann über ne andere Dimension als die "Zinsen" auf die im Beispiel aufgeführten paarndreissig Taler.
Auf nen Tausender Aktiengewinn drückst ja in D 25 x 1,05 = 26,25% ab. Bleiben dir vom Tausi also 737,5 €.
Beim ETF 1000 - bisher gezahlte Vorabp. als Basis. Also nach einem Jahr im unserem Beispiel 1000 - 32= 968 als Gewinn. Davon 30 % frei. Bleiben 677,6 zu versteuern. 26,25% davon sind 177,87 Taler Steuern.
Also zahlst nicht 262,5€ Steuern, sondern nur knapp 68% davon, bzw. hast 262,5 minus 177,87 = 84,63 € mehr im Bierglas.
So sollte es ausschauen.
Beste Grüße
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