(18.03.2023, 08:24)Speculatius schrieb: 1. Eine rechtsgültige Grundlage für Rußland, mit den USA dasselbe zu tun (unabhängig davon, ob sie es auch wirklich täten)
1. Das würde ja auch auf jeden anderen Täter zutreffen.
2. Es ist auch keine "rechtsgültige Grundlage".
3. Haben die USA schon einmal eine russische Pipeline gesprengt, es zugegeben, und es ist auch nichts passiert.
4. Verüben die USA weltweit Terrorakte, Morden, Foltern, Vergewaltigen, stürzen Regierungen, setzen Regierungen ein, spielen Länder gegeneinander aus, rauben Länder aus, ... wo ist jetzt die große moralische Hürde 3 Pipelines zu sprengen? Sehe ich nicht.
(18.03.2023, 08:24)Speculatius schrieb: 2. Schadensersatzforderungen der Pipeline-Eigentümer und -Betreiber
Wann haben die USA sich jemals für Schadensersatzforderungen interessiert?
Dafür müsste es sowieso auch bewiesen werden und die USA halten sich immer für oberschlau das solche Wahrheiten nicht ans Licht kommen.
Aber sie kommen immer ans Licht. Es ist nur eine Frage der Zeit.
Und wenn es raus kommt kann ich genau sagen was passieren wird: NICHTS.
Wenn das jetzt die 2 "Argumente" waren die gegen eine Täterschaft der USA sprechen, dann ist die Sachlage doch noch viel klarer.
20 Argumente sprechen dafür.
2 dagegen.
Wenn ein Mörder vor Gericht verurteilt wird. Schuld zweifelsfrei bewiesen.
Selbst dann könnte man argumentieren das er doch nicht Mord nicht begangen haben kann, weil er ja schließlich damit rechnen musste dass das Opfer sich wehrt (Dein 1. Argument) und er Angst vor dem Gefängnis hat (Dein 2. Argument).
Demnach dürfte es ja sowas wie Morde gar nicht geben.
Außer man akzeptiert einfach das mögliche Strafen und das erwischt werden keine Verbrechen verhindern.
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