
RE: Die letzten Atomkraftwerke werden abgeschaltet
| 15.04.2023, 11:31 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15.04.2023, 11:34 von saphir.)
Als 2000 der erste Atomausstieg vereinbart wurde, ging man das ganze langsamer an, der letzte Meiler hätte dann noch bis 2028 oder 2031 Strom produziert. Je nach Angaben und wohl Rechnungsweise, da damals mit Reststrommengen gearbeitet wurde.
Nun gilt aber der 2. Atomausstieg der den Endpunkt noch mal vorverlegt hat. Auch wenn ich das nicht optimal finde, hoffe ich können wir damit umgehen.
Immerhin ist es aktuell schon so, dass es immer wieder Zeiten der Stromüberproduktion gibt, wo dann EEs abgeschaltet werden müssen. Je weiter der Ausbau der EE voran geht, desto größer wird der ökonomische Schaden durch die unflexiblen AKWs. bzw. desto größer die Beschneidung der ökonomischen EE Gewinne.
Man könnte aber auch Wasserstoff mit einem AKW produzieren und es gleichzeitig vom Netz nehmen. Vermutlich offenbart sich dann aber die Unwirtschaftlichkeit von AKWs noch mehr. Und lässt sich nicht mehr im "Gesamtmix" verstecken. In Frankreich musste EDF letztlich vollends verstaatlicht werden.
Auch dass das Abfallproblem immer noch nicht gelöst ist ein echter Nachteil.
Ich freue mich, dass man den Weg nun weiter in Richtung Erneuerbare geht und bin persönlich überzeugt, dass man das System besser weiter entwickeln kann, wenn es keine AKWs mehr am Netz gibt. Nicht zwingend aus technischen Gründen, mehr aus politischen, weil ansonsten permanent beschleunigt und gebremst gleichzeitig wird, was alles teurer macht.
Nun gilt aber der 2. Atomausstieg der den Endpunkt noch mal vorverlegt hat. Auch wenn ich das nicht optimal finde, hoffe ich können wir damit umgehen.
Immerhin ist es aktuell schon so, dass es immer wieder Zeiten der Stromüberproduktion gibt, wo dann EEs abgeschaltet werden müssen. Je weiter der Ausbau der EE voran geht, desto größer wird der ökonomische Schaden durch die unflexiblen AKWs. bzw. desto größer die Beschneidung der ökonomischen EE Gewinne.
Man könnte aber auch Wasserstoff mit einem AKW produzieren und es gleichzeitig vom Netz nehmen. Vermutlich offenbart sich dann aber die Unwirtschaftlichkeit von AKWs noch mehr. Und lässt sich nicht mehr im "Gesamtmix" verstecken. In Frankreich musste EDF letztlich vollends verstaatlicht werden.
Auch dass das Abfallproblem immer noch nicht gelöst ist ein echter Nachteil.
Ich freue mich, dass man den Weg nun weiter in Richtung Erneuerbare geht und bin persönlich überzeugt, dass man das System besser weiter entwickeln kann, wenn es keine AKWs mehr am Netz gibt. Nicht zwingend aus technischen Gründen, mehr aus politischen, weil ansonsten permanent beschleunigt und gebremst gleichzeitig wird, was alles teurer macht.
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Kinder wollen nicht wie Fässer gefüllt, sondern wie Fackeln entzündet werden.