
RE: Wer hat Nordstream gesprengt?
| 19.06.2023, 23:36 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.06.2023, 23:36 von Speculatius.)Zitat:Extremtaucher über Nord-Stream-Sabotage
„Die Bombe könnte auch meine 80-jährige Mama anbringen“
Der Extremtaucher und Sicherheitsexperte Achim Schlöffel hat mit der „ Zeit “ über die Sabotage an den Nord-Stream-Pipelines gesprochen. Viele vermuten, dass ein Staat hinter der verdächtigen Saboteurs-Gruppe stecken muss - schließlich sei eine solche Operation sehr kompliziert.
Schlöffel sieht das anders. „Den Auftrag hätte ich sofort angenommen, weil ich mir gedacht hätte: nichts leichter als das“, sagte er der „Zeit“. Auch das Anbringen einer Bombe an der Pipeline sei kein Problem. „Die Bombe könnte auch meine 80-jährige Mama anbringen, wenn sie mal vor Ort wäre“, so Schlöffel weiter.
Schlöffel erklärt gegenüber der „Zeit“ auch, wie er im Fall einer geplanten Sabotage vorgegangen wäre. „Ich hätte es ähnlich gemacht wie die ja offenbar: also ein ziviles Boot angemeldet, dazu eine Handvoll guter Freunde geholt und eine Seekarte. Auf der sind Pipelines eingezeichnet, damit nicht Boote dort aus Versehen ankern oder Fischer ihre Netze auswerfen“, sagt Schlöffel.
https://www.focus.de/politik/ausland/ext...28379.html
Das ist ja das, was ich schon die ganze Zeit sage. Große Expertise und "Spezialgerät" braucht man nicht. Man muß nicht mal die Sprengladung großartig verdämmen, was sonst immer nötig ist, um eine Sprengwirkung zu erzielen. Das übernimmt hier der hydrostatische Druck, sprich die Wassersäule über der Sprengladung ist die Dämmung und sorgt dafür, daß sich der durch die Explosion erzeugte Druck von allein dorthin ausbreitet, wo er auf den geringsten Widerstand trifft - und das ist der Hohlkörper des Rohres, auf dem die Ladung sitzt.