(04.07.2023, 00:08)Vahana schrieb: Der US Aktienmarkt hat ersteinmal keinen direkten Einfluss auf den Yuan.Super, Danke für die Antworten!
Mag sein das es in diesem Fall für beide Dinge die selbe Ursache gibt, wie zum Beispiel die Reindustrialisierung der USA oder Deglobalisierung, aber das sind keine Dauereffekte.
So gesehen herrscht eine Kongruenz immer nur Phasenweise und das heißt nicht das es so weiterlaufen muss.
Wie? Der Welthandel in Yuan der derart riesig, dass irgendwelche externen Eingriffe eigentlich sofort verpuffen sollten.
Solange nicht am Zins rumgeschraubt wird kann da nicht viel passieren.
Da China eine Exportnation ist, ist es gut für deren Wirtschaft eine schwächelnde Währung zu haben.
Für Importnationen wie die USA ist eine schwache Währung Gift.
Steigende Kurse in Yuan bringen uns im Euroland kein Geld.
Siehe Türkei, die sind auf dem All-Time-High.![]()
Und auch die europäischen Indizes sind inflationsbereinigt auch nicht unbedingt am glänzen.
Die Lage ist nicht so klar wie es scheint: als die Engländer ihren Brexit machten, da stieg der Aktienmarkt und die Währung fiel. Als Trump Präsident wurde da stiegen Aktienmarkt und Währung. Es ist richtig, Währung und Aktienmarkt korrelieren nicht sehr stark. Man müsste die einzelnen Unternehmen beobachten, wie sehr sie von der Währung abhängig sind. Indirekt hätte das dann doch wieder Auswirkungen auf den Aktienmarkt. Dazu kommen hereinfliessende Kapitalströme von ausländischen Investoren.
Weil die Positionen über Interactive Brokers laufen, habe ich zum Aktienkauf auch eine Währungsposition offen. Man verschuldet sich in Hongkong-Dollar, ein schwächerer Hongkong-Dollar würde meine Schulden reduzieren. Die win-win-Situation wären steigende Aktienkurse und fallende Währung. Allerdings: nach meiner Erfahrung vom US-Markt laufen Währung und Aktienmarkt bisher (fast) immer parallel.
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