(11.07.2023, 08:59)fahri schrieb: Der Benefit ist ja kaum noch vorhanden, wenn dann immer gleich Glaubenskriege ausgefochten werden.
Ich sag hier nur meine Meinung.
Wenn ihr das zum Glaubenskrieg macht ist das euer Problem.
Ich hab die ganze Scheiße durch. Bankzinsen, Festgeld, indirekte Anleihen über Versicherungen, Bausparen, Aktienfonds über BHW, Lebensversicherungen.
Die ganze Kacke vernebelt einem das Hirn weil es dem Anleger vorgegaukelt wird das man ja "was aus seinem Geld macht", aber unterm Strich war das wirklich Müll. Sei es wegen Inflation, oder Gebühren, oder sonstwas.
Mit 16 Jahren stand ich vor der Entscheidung risikoreiche Aktien zu kaufen, oder etwas anderes "sicheres" zu machen, das was JEDER macht.
Und dann Jahre später begreift man, dass es seinen guten Grund hat warum die meisten mit der Geldanlage in die Scheiße greifen.
Die Mehrheit ist einfach dumm, so wie ich damals.
Das heißt nicht das man das machen soll was keiner macht, aber man sollte sich an jenen Leute orientieren die Erfolg haben.
Im Prinzip gibt es nur 2 gute Anlage-Vehikel für die langfristige Geldanlage: Aktien und Aktien-ETF.
Das wars.
Für die kurz- oder mittelfristige Anlage mag es noch andere Dinge geben die sich zufällig gerade mehr lohnen als Aktien.
Mir ist auch schon klar das ein zusammengesetztes 70:30 Depot weniger schwankt, aber letztendlich wer braucht die geringere Volatilität denn wenn nach nur einer Dekade der Mehrgewinn durch 100% Aktien so groß ist, das der Gewinn größer ist als die Schwankungsbreite?
Erst die Volatilität im Aktienmarkt erzeugt überhaupt erst eine durchschnittliche Überrendite.
Zinsverlauf und Inflation sind beide unvorhersehbar. Das alleine disqualifiziert Anleihen quasi schon für jede langfristige Geldanlage.
Wer eine andere Meinung hat: Bitte bitte kauft unbedingt Anleihen. Je höher der Zins umso besser.
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