(05.08.2023, 12:22)Speculatius schrieb: Verbrenner-"Papst" Fritz Indra meint ja, daß mit derzeit ca. 15 % Marktanteil die Käuferschicht der E-Autos im wesentlichen erschlossen ist und nicht mehr signifikant gesteigert werden kann. Aus seiner Sicht hat Tesla alles richtig gemacht und auf die wohlhabenden Käufer gesetzt, die sich die E-Karre als Zweitwagen zulegen kann, so wie du zum Beispiel.
Otto Normalautofahrer aber, der sich nur ein einziges Auto leisten kann, möchte gerne eines für alles haben, für den Stadtverkehr, für die Fernstrecke, für den Urlaub usw. Das leisten die E-Autos noch nicht. Deswegen kauft der sich einen Verbrenner, zumal die E-Autos auch viel zu teuer sind.
Ich sage: das wäre möglicherweise alles anders gekommen, wenn das von mir beschriebene Wechselakku-Konzept von vornherein als einziges durchgesetzt worden wäre. Guckst du hier.
Aber hätte, hätte, E-Autokette...nun ist es eben anders gekommen, und wenn man sich die aktuellen Absatztrends ansieht, spricht das mehr für Indra.
Ansonsten ist es ja schon seit "Ewigkeiten" kein Geheimnis, daß aufgrund der viel einfacheren Antriebstechnik im Prinzip "jeder" E-Autos bauen kann und die deutschen Hersteller ihren technologischen Vorteil beim Verbrennungsmotor einbüßen werden. Und bei den E-Autos gewinnt offenbar derjenige mit der besten Software, und das scheinen nicht die deutschen Hersteller zu sein.
Wie gesagt, ich habe mein Wissen auch nur aus "Büchern" und fahre selbst kein E-Auto oder Verbrenner, sondern nuir E-Bike (da kann ich den Akku allerdings auswechseln).
Ein gewisser Precht hat die deutschen Autohersteller schon als "toter Gaul" bezeichnet, und gibt ihnen noch 10 Jahre.
Das Problem ist dass die Dinger alle viel zu teuer sind im Vergleich zum Gewohnten.
Unser Nachbar, der nicht unter Kapitalmangel leidet, hat sich erst dieses Jahr einen Oktavia Diesel geleistet....