
RE: Deutsche Volkswirtschaft - quo vadis?
| 23.10.2023, 11:21 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.10.2023, 11:42 von Ste Fan.)(23.10.2023, 10:03)saphir schrieb: ---
Wie war es früher? Junge Frauen konnten nur schwer abtreiben. Es gab die Pille auch noch, Kinder kamen dann "einfach" schnell. Frauen waren auf den Mann angewiesen bis abhängig. Viele Ehen wurden fortgeführt weil die Frau sonst in die Ächtung und Armut geriet.
Das möchte heute keine Frau mehr. Frauen sind gleichberechtigt. Die meisten Frauen wollen dies auch beruflich sein. Deshalb planen sie Ehe und Kinder gezielter.
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Dass Frauen beruflich als auch familaer mehr Freiheiten bzw Chancengleichheit haben ist ja auch nicht zu beanstanden. Dass dies auf lange Sicht zu weniger Kindern bzw schrumpfender Gesellschaft fuehrt ist auch bekannt und generell auch kein Problem - ausser fuer das Ponzi-System der Sozialversicherungen. Fuers Klima waere es sogar toll


Wenn also auf der einen Seite Freiheiten eingefordert werden -dies gilt fuer Maenner und Frauen gleichermassen- dann sollte dies auch fuer die Plichten-, bzw Verantwortungsseite gelten. Mehr individuelle Freiheiten einfordern bei gleichzeitiger Delegation der eigenen Altervorsorge an den Staat ist der falsche Weg.
Die schrumpfende Gesellschaft ist nicht zu verhindern, auch massive Einwanderung wird das Sozialsystem in der jetzigen Form nicht retten (sondern nur das Ende hinauszoegern).
Notwendig waere das System an die Realitaet anzupassen anstelle nun notwendige Massnahmen/Einschnitte aus politischen Gruenden (Verlust der Waehlergunst) auf St Nimmerleinstag zu verschieben und die Probleme immer groesser werden zu lassen....