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| 26.10.2023, 15:19Zitat:Nach mehreren Erhöhungen
EZB lässt Leitzins im Euroraum unverändert
Stand: 26.10.2023 15:00 Uhr
Nach zehn Zinserhöhungen in Folge lässt die Europäische Zentralbank die Zinsen im Euroraum vorerst unverändert. Der Leitzins bleibt nach einer Entscheidung des EZB-Rates bei 4,5 Prozent.
Die Euro-Währungshüter lassen nach zehn Zinserhöhungen in Folge die Zinsen vorerst unverändert. Der Leitzins bleibt bei 4,5 Prozent, wie die Europäische Zentralbank (EZB) nach einer auswärtigen Sitzung des EZB-Rates in Athen mitteilte. Viele Volkswirte hatten damit gerechnet, dass die Notenbank die Zinsen erst einmal nicht weiter anheben wird. Die Inflation im Euroraum war zuletzt gesunken.
Zitat:Konjunkturaussichten sind mauhttps://www.tagesschau.de/wirtschaft/fin...s-100.html
Zugleich haben sich die Konjunkturaussichten für den Euroraum eingetrübt. Die EZB rechnete zuletzt mit einem Anstieg des Bruttoinlandsproduktes von 0,7 Prozent in diesem Jahr. Im Juli war noch ein Plus von 0,9 Prozent vorhergesagt worden. Europas größte Volkswirtschaft Deutschland wird nach Einschätzung der Bundesregierung und vieler Ökonomen in diesem Jahr sogar leicht schrumpfen.
Darüber hinaus ist für die Währungshüter die Nahost-Krise als neuer Unsicherheitsfaktor hinzugekommen, der sich unter anderem auf die Energiepreise auswirken könnte. Mit Spannung wird daher erwartet, wie sich EZB-Präsidentin Christine Lagarde zur Konjunktur und zum weiteren Zinspfad äußern wird. Dabei steht die Frage im Raum, ob sie die Möglichkeit weiterer Zinserhöhungen explizit offen hält oder ob sie eher einen neutralen Ausblick gibt und dabei die Datenabhängigkeit jedweder Entscheidung betont.
Zitat:eilmeldung Top-Thema
Steuerschätzung: Einnahmen höher als gedacht
Stand: 26.10.2023 15:09 Uhr
Bund, Länder und Gemeinden können in den nächsten Jahren mit höheren Steuereinnahmen rechnen als noch im Mai dieses Jahres erwartet. Der Arbeitskreis Steuerschätzung legte seine Prognose für die Jahre 2023 bis 2027 vor. Demnach sind in diesem Fünf-Jahres-Zeitraum insgesamt 23,3 Milliarden Euro mehr zu erwarten.
https://www.tagesschau.de/eilmeldung/eil...-7484.html
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