
RE: Mobilität im Wandel
| 19.12.2023, 15:48 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.12.2023, 15:49 von Ste Fan.)Zitat:Bei Pkw mit Verbrennungsmotor ist bei konstanter Geschwindigkeit – je nach Fahrbahnoberfläche und Drehzahl – das Reifen-Fahrbahn-Geräusch ab etwa 30 km/h dominant, bei Lastkraftwagen ab etwa 60 km/h. Elektroautos sind aufgrund ihres flüsterleisen Elektroantriebs bei Geschwindigkeiten unter 30 km/h sehr leise. Das erweist sich innerorts als Sicherheitsrisiko für andere – insbesondere nicht motorisierte – Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger und Radfahrer. Ist deren Hörvermögen eingeschränkt, sind sie zusätzlich gefährdet.
Aus diesem Grund müssen seit 1. Juli 2019 in der Europäischen Union alle neuen Typen von Elektro- und Hybridfahrzeugen mit einem sogenannten AVAS – Acoustic Vehicle Alerting System (akustisches Fahrzeugwarnsystem) – ausgestattet sein. Dieses System sorgt dafür, dass das Fahrzeug zwischen dem Anfahren und dem Erreichen einer Geschwindigkeit von 20 km/h sowie auch beim Rückwärtsfahren ein Geräusch erzeugt. Läuft bei einem Hybridfahrzeug der Verbrennungsmotor, verstummt das AVAS automatisch. Fahrzeuge, die beim Rückwärtsfahren ohnehin einen Warnton von sich geben, wie z.B. Lkw oder Transporter, müssen ebenfalls kein künstliches Geräusch produzieren.
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Also ab ca. 30 km/h sind die Reifen die massgebende Geraeuschquelle.
Unter 30 km/h waeren dann wohl Emobile leiser, aber leider schon so leise dass sie pfeifen muessen um nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer zu warnen. Mit Stop & Go in ner verkehrsberuhigten Zone hast dann auch nicht mehr viele Freunde



