(19.12.2023, 10:20)saphir schrieb: Die Selbstentladungsrate kommt idR vom Standbybetrieb der Elektronik, die Akkus selbst entladen sich nur sehr sehr langsam. Z.B. im Überwachungsmodus verbraucht der Tesla Strom, dafür hat man den Mehrwert. Man kann die Autos auch nahezu stromlos schalten, dann entlädt sich der Akku auch fast nicht, zumindest ist das technisch so möglich.
Woher die Entladung kommt kann der Natur ja egal sein, auch wenn der Kunde vielleicht einen Mehrwert durch technische Einrichtungen hat.
Aber darüber hinaus entlädt sich ein üblicher KFZ Akku laut mehrerer Quellen mit 1% am Tag. Also voll geladen sind dann knapp 4-5km am Tag weg obwohl gar nicht gefahren wird. Ich habe da keine Erfahrung ob das in der Praxis je nach Wetter anders ausfallen kann.
Vielleicht verschleiern die Hersteller das auch irgendwie in der Software, sodass die Entladung einfach in die Fahrtzeit rutscht und der Verbrauch einfach steigt. Eine Entladung findet aber bei jedem Akku statt.
"Klein" ist dabei relativ, weil 40mio KFZ deutschlandweit irgendwann eine große Masse sein werden.
Ich möchte noch nicht einmal behaupten das es für die Einzelperson einen riesigen Effekt hat.
Die durchschnittliche Fahrleistung sind 20.000Km im Jahr und bei verlorenen 3km am Tag wären es auch nur 1000km Mehrverbrauch durch die Entladung.
Aber bei meinem persönlichen Fahrprofil wäre das absolut schrott. Ich fahre vielleicht 2000km im Jahr mit meinem eigenen Auto und bin teilweise monatelang gar nicht zuhause. Dann würde eine natürliche Entladung je nach Ladezustand 1/3 bis 1/2 des gesamten Verbrauches ausmachen.
Der Reifenabrieb bei E-Fahrzeugen ist übrigens bedingt durch das Gewicht höher, dafür weniger Bremsstaub.
Die Reifenabfälle sind größer weil die Reifen stabiler gebaut sind.
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