
RE: Die letzten Atomkraftwerke werden abgeschaltet
| 16.02.2024, 14:01 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.02.2024, 14:01 von saphir.)
Ich hab schon angefangen in deutsche Unternehmen zu investieren! Denke auch der Zeitpunkt ist gut.
Die Studie auf die sich Jan Fleischauer bezieht ist auch quatsch. Da heisst es:
Die Realität Hinkley-Point C in Großbritanien: 2 Reaktoren mit 3260 MW und Kapitalkosten zwischen 43 und 46 Mrd. Euro Stand heute. Das sind zwischen 13.190 und 14.110 Euro / KW. Und bei der Einspeisevergütung liegen sie bei aktuellen Schätzung muss die Einspeisevergütung bei 147 Euro / MWH liegen. Entsorgungskosten und Pipapo nicht einberechnet.
Da sieht man wie fern ab jeder Realität Herr Fleischauer argumentiert.
Das Kostenargument ist das schlechteste von allen wenn es um AKW vs. Erneuerbare geht.
Die relative Unsichtbarkeit und gleichbleibende Produktion (so lange es noch Uran gibt zumindest) das sind die eigentlich wesentliche Argumente für AKWs. Und vielleicht noch der Bau der "Bombe".
Bei den Gaskraftwerken, die auch Geld kosten hat er einen Punkt. Aber:
Wie ich im Erneuerbaren Thread schon mal eingestellt habe. Es werden gerade Langzeit-Stromspeicher auf Basis von Komprimierung von CO2 gebaut. Also wie Druckluftspeicher, nur mit CO2. Dazu braucht man also CO2. Und da würde es sich gut treffen wenn man etwas CO2 abscheiden könnte. Also ggf. dient ein Gaskraftwerk dann parallel als Rohstoffquelle.
Die Studie auf die sich Jan Fleischauer bezieht ist auch quatsch. Da heisst es:
Zitat:Extending nuclear plants’ lifetimes is an indispensable part of a cost-effective path to net zero by 2050. About 260 GW, or 63%, of today’s nuclear plants are over 30 years old and nearing the end of their initial operating licences. Despite moves in the past three years to extend the lifetimes of plants representing about 10% of the worldwide fleet, the nuclear fleet operating in advanced economies could shrink by one-third by 2030. In the NZE, the lives of over half of these plants are extended, cutting the need for other low emissions options by almost 200 GW. The capital cost for most extensions is about USD 500 to USD 1 100 per kilowatt (kW) in 2030, yielding a levelised cost of electricity generally well below USD 40 per megawatt-hour (MWh), making them competitive even with solar and wind in most regions.
Die Realität Hinkley-Point C in Großbritanien: 2 Reaktoren mit 3260 MW und Kapitalkosten zwischen 43 und 46 Mrd. Euro Stand heute. Das sind zwischen 13.190 und 14.110 Euro / KW. Und bei der Einspeisevergütung liegen sie bei aktuellen Schätzung muss die Einspeisevergütung bei 147 Euro / MWH liegen. Entsorgungskosten und Pipapo nicht einberechnet.
Da sieht man wie fern ab jeder Realität Herr Fleischauer argumentiert.
Das Kostenargument ist das schlechteste von allen wenn es um AKW vs. Erneuerbare geht.
Die relative Unsichtbarkeit und gleichbleibende Produktion (so lange es noch Uran gibt zumindest) das sind die eigentlich wesentliche Argumente für AKWs. Und vielleicht noch der Bau der "Bombe".
Bei den Gaskraftwerken, die auch Geld kosten hat er einen Punkt. Aber:
Wie ich im Erneuerbaren Thread schon mal eingestellt habe. Es werden gerade Langzeit-Stromspeicher auf Basis von Komprimierung von CO2 gebaut. Also wie Druckluftspeicher, nur mit CO2. Dazu braucht man also CO2. Und da würde es sich gut treffen wenn man etwas CO2 abscheiden könnte. Also ggf. dient ein Gaskraftwerk dann parallel als Rohstoffquelle.
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Kinder wollen nicht wie Fässer gefüllt, sondern wie Fackeln entzündet werden.