(06.05.2024, 10:13)Lancelot schrieb: Keine Frage. Beispielsweise Belgien oder Belarus ("neues" AKW gebaut. Ungelogen: der gleiche Reaktortyp wie bei Tschernobyl). Sicher ist da nix geworden.
Aber nur weil die anderen besoffen fahren, muss ich das nicht auch tun. Irgendwer muss anfangen. Und das können gerne wir sein (sind wir nicht. Andere Nationen sind vor uns ausgestiegen. Egal).
Ich bin müde das immer runterzubeten. Kritische Reaktor Events (noch keine Kernschmelze) kommen laut dem Handbuch ungefähr 1 mal pro 10^4 Reaktorjahre vor. Bei 100 Reaktoren wäre das alle 100 Jahre. Auch wenn es recht offensichtlich ist, dass die Industrie das "under reported" (siehe Artikel oben) sind wir mit den gemeldeten jetzt schon nachweislich mindestens eine Magnitude in die falsche Richtung. Also alle 10 Jahre. Wenn wir jetzt 200 Reaktoren haben alle 5 Jahre. Da sind wir bei einer W'keit von 50% das bis 2050 eines dieser Events ein Super GAU ist.
Und dann haben wir noch nicht über Fuel Förderung, Anreicherung, Transport und Müll geredet.
Ich bin super interessiert an der Idee neue AKWs der neueren Generationen zu bauen. Wäre ich offen für. Will halt keiner.
Also sind wir ausgestiegen. ohne
- das D dadurch auch nur ein Stück sicherer geworden ist
- nen Plan zu haben, wo wir bei Dunkelflauten Energie her beziehen. Da kann man natürlich den Atomstrom der Nachbarn kaufen?!
Dazu karren wir nu LNG in Schiffen quer um die die Welt. Welcher Umwelt hift denn das?
Überfragte Grüße
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