gerne wird Poker mit der Börse verglichen, in diesem Artikel geht der Autor der Frage nach, warum die Poker-Profis so häufig schon in der Anfangsphase eines Spiels passen, in der Pokersprache "folden" (85% der Spiele).
https://archive.ph/dA808
die berühmte Pokerspielerin Annie Duke wird zitiert, demnach würden viele Spieler irrational handeln wenn sie im Spiel bleiben. Begründet wird das mit Kahnemans psychologischer Analyse der Verlustangst (loss aversion). Also der Verlust des Spieleinsatzes wird höher bewertet als die Chancen die man mit sich mit den Karten ausrechnet.
Eine Studie beschäftigt sich mit der Frage, ob der Otto Normaltrader besser abschneidet wenn er mit stop-loss und Gewinnmitnahmen handelt, also ein System hat. Auch da zeigt sich, dass oft zu früh Gewinne mitgenommen werden und Verluste ausgesessen werden. Selbst Profis und institutionelle Anleger schneiden nur etwas besser als der Markt ab.
jetzt der Clou: die Pokerspielerin Duke meint, man solle Kaufen und Verkaufen wie zwei Seiten einer Münze betrachten. Viele Investoren führen Beobachtungslisten von Aktien die sie kaufen wollen. Aber sie sollten auch die Aktien beobachten die sie verkauft haben. Damit können sie ihre Anlagestrategie besser überprüfen.
Das kann ein echtes Aha-Erlebnis sein, hatte ich zuerst 2009, als ich für damalige Verhältnisse spektakuläre Deals machte und zum ersten Mal direkt danach sah, dass die kurz zuvor verkaufte Aktie weiter stieg. Also ganz entgegen der Intuition wieder rein in dieselbe Aktie.
Zitat:When to sell your stockshttps://www.economist.com/finance-and-ec...our-stocks
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https://archive.ph/dA808
die berühmte Pokerspielerin Annie Duke wird zitiert, demnach würden viele Spieler irrational handeln wenn sie im Spiel bleiben. Begründet wird das mit Kahnemans psychologischer Analyse der Verlustangst (loss aversion). Also der Verlust des Spieleinsatzes wird höher bewertet als die Chancen die man mit sich mit den Karten ausrechnet.
Eine Studie beschäftigt sich mit der Frage, ob der Otto Normaltrader besser abschneidet wenn er mit stop-loss und Gewinnmitnahmen handelt, also ein System hat. Auch da zeigt sich, dass oft zu früh Gewinne mitgenommen werden und Verluste ausgesessen werden. Selbst Profis und institutionelle Anleger schneiden nur etwas besser als der Markt ab.
jetzt der Clou: die Pokerspielerin Duke meint, man solle Kaufen und Verkaufen wie zwei Seiten einer Münze betrachten. Viele Investoren führen Beobachtungslisten von Aktien die sie kaufen wollen. Aber sie sollten auch die Aktien beobachten die sie verkauft haben. Damit können sie ihre Anlagestrategie besser überprüfen.
Das kann ein echtes Aha-Erlebnis sein, hatte ich zuerst 2009, als ich für damalige Verhältnisse spektakuläre Deals machte und zum ersten Mal direkt danach sah, dass die kurz zuvor verkaufte Aktie weiter stieg. Also ganz entgegen der Intuition wieder rein in dieselbe Aktie.
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