(25.06.2024, 08:23)cubanpete schrieb: Ich denke es ist Träumerei zu glauben, dass alles gut wird wenn der Staat überall die Finger drin hat. Das würde funktionieren wenn im Staat alle "gut" sind und "richtig" handeln.
Moin Pete,
ich befürchte, an dieser Stelle deine Meinung nicht teilen zu können.
Auch wenn alle "gut" und "richtig" handeln würden.
- diese Unmöglichkeit als solches fährt ja den Ansatz schon vor die Wand.
Dazu kommt doch:
- Wenn ein Staat Stellen einrichtet, um "Hass und Hetze" zu melden, so umgeht er dabei doch die eigenen Gesetze. Es gibt strafbewährte Aussagen und eben die, die unter Meinungsfreiheit fallen. Wenn ich also nu kundtue: "Ich glaub, der Pete hat sie nicht alle!", dann möchte ich nicht, dass da irgendwer meinen darf, da sei nu jede Grenze überschritten und der Staat müsse ran.
- Keine Regierung der Welt kann doch, egal wie gut/nett/schlau sie sein mag, die Zukunft vorhersagen. Das machst/unterstellst aber mit zu vielen Eingriffen in die Wirtschaft. Es hat doch auch nur EINE von ganz vielen Geschäftsführungen (wovon es deutlich mehr als Regierungen gibt) vorhergesehen/gehofft/prognostiziert, dass die Menschheit Boch auf Telefone ohne Tastatur haben wird, die dafür aber photographieren können.
- "Zuviel" Staat hat noch nirgends zu "Gutem" geführt
- Zuviel Staat hat Länder wie Argentinien, Venezuela, den gesamten Ostblock und sonst noch wen... geschreddert.
Daher fehlt mir da einfach das Verständnis, wie man nach "mehr Staat" rufen kann.
Also außer, man erhofft sich davon kurzsichtigerweise persönliche Vorteile.
Freiheitlicher Kaffee
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