(01.07.2024, 17:14)Vahana schrieb: Was stört dich denn an Banken?
Das ist doch gerade der große Vorteil von ETF das automatisch umverteilt und ausgeglichen wird.
In meinem Griechenland ETF sind 38% Banken drin und das war auch die Idee dahinter das ich zwar nicht weiß was abkacken wird, aber das was überlebt wird sich auch erholen.
Ich hab eigentlich garnichts gegen Banken, das war meine beste Investition im letzten Jahr. Meine Überlegung speziell für Argentien ist nur folgende:
In Argentien sind schon einige USD im Umlauf, aber nicht genügend, auch die Notenbank hat nicht genügend USD. Ich gehe deshalb davon aus, dass auch die Banken nicht genügend USD-Reserven haben. Um das Land auf USD umzustellen wird daher vermutlich angestrebt den Peso in USD umzutauschen. Dazu müsste er aber stabil sein. Vermutlich heisst es bei der Umstellung auf den USD daher dann, den letzten beissen die Hunde. Weil während der Umstellung der Peso vermutlich immer schneller an Wert verlieren dürfte.
Ideal wäre eigentlich dass die Notenbank das vorbereitet, sich USD verschafft und dann den USD an die Banken verteilt.
Von daher die Sorge, dass es einer Bank nicht gelingen könnte noch einen guten Kurs für die "Altwährung" Peso zu bekommen.
Aber vielleicht läuft das ja auch anders ab. Habe noch nichts genaues darüber gehört. Vielleicht sollte man das Risiko auch als Teil der Sache einfach akzeptieren, so hoch ist der Anteil im MERVAL ja garnicht.
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Kinder wollen nicht wie Fässer gefüllt, sondern wie Fackeln entzündet werden.