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Argentinien. Das große libertäre-anarcho-kapitalistische Experiment
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RE: Argentinien. Das große libertäre-anarcho-kapitalistische Experiment

(03.10.2024, 13:08)Lancelot schrieb: Genau. Zwei unterschiedliche Konzepte.

Märkte sind ein evolutionärer Algo. Zur taktischen Planung hervorragenden. Zur strategischen Planung (außer man passt die Zielfunktion an) grenzwertig nutzlos. In Amerika unterscheidet man zusätzlich noch zwischen "capitalism" und "corporatism" (corporates werden sehr schnell Anti-marktwirtschaftlich und anti Wettbewerb sobald sie erfolgreich sind). Ich finde Oligarchie und Plutokratie sind das Problem. Nicht Kapitalismus. Und schon gar nicht Märkte.


Exakt mein Zielbild. Aber Corporates, Sozialisten, Plutokraten, linke und rechte Populisten untergraben das erfolgreich

Ich bin zu alt/dumm, verstehe den Unterschied von taktischer und strategischer Planung nicht. Märkte sind wie Du korrekt sagst ein evolutionärer Vorgang, der Stärkere überlebt und jedwelches Ereignis kann die Kräfteverhältnisse verschieben. Das ist nicht voraussehbar und deshalb für die Planung nutzlos. Aber es sorgt trotzdem dafür dass es relativ fair zugeht.

Der Kapitalismus hingegen sorgt im besten Fall für Effizienz. Und dafür gibt es mehr als genug Beweise, man schaue sich die Welt an bevor es den Kapitalismus gab.

Märkte brauchen praktisch keine Regulierung ausser vielleicht die Vermeidung von Betrug. Kapitalismus hingegen braucht eine bestimmte kleine Regulierung um zu verhindern dass ein leicht effizienteres Gebilde diesen Effizienz Vorsprung langfristig ausnutzt um die Weltherrschaft zu erlangen. Die Trickkiste ist hier fast unendlich und es geht alles andere als fair zu und her.

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Der einzige gute Tipp von Deinem Broker ist ein margin call.


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RE: Argentinien. Das große libertäre-anarcho-kapitalistische Experiment - von cubanpete - 03.10.2024, 13:18

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