(05.02.2025, 13:22)Kai_Eric schrieb: Können wir nachvollziehen, was nach der Wiedervereinigung alles "so gelaufen" ist und wo all das schöne Geld versickert ist? Selbst im eigenen Land passiert so etwas. Wie sollte das dann in Haiti besser funktionieren?
Und dass Milliarden aus Vogelperspektive kaum einen Unterschied machen, wenn du da stehst, wo Haiti steht, sollte auch klar sein. 2023 machte die Hilfe für Haiti 0,75% des USAID Budgets aus. Jeder Dollar sollte sorgfältig investiert werden, aber taugen 0.75% des Budgets einer Behörde, um nachzuweisen, dass sie lausige Arbeit macht und einfach gelöscht werden kann?
Wollen wir die Diskussion jetzt um die Treuhand erweitern?
Wahrscheinlich bist du schneller durch wenn du die wirklich rein humanitaere Hilfe (ohne Eigeninteressen) der USAID auflistest und mit dem Gesamtbudget vergleichst.
Warum Gelder an die Ukraine und an Afghanistan gehen ist uns allen klar, und die Gelder wuerden auch "nach" USAID weiter fliessen da geopolitisch motiviert.
Ob der Laden jetzt geloescht wird oder nicht ist nicht meine Entscheidung, aber dass eine humanitaere Katastrophe fuer hungernde Kinder und Aids-Kranke in Afrika die Folge ist glaube ich nicht. Da geht ja kaum mehr Geld hin als die USAID fuer die Eigenverwaltung braucht.
Die "Unterstuetzung" der Demokratiebewegung in Nepal mag ja je nach Meinung ja auch ein ehrbares Ziel sein oder auch nicht, eine humaitaere Notwendigkeit ist das aber definitv nicht. Unterstuetzte die USAID eigentlich die Opposition in KSA?
Schau mal was die Amis da in eigenen afrikanischen Laender effektiv leisten und vergleiche das mit den Chinesen...und nun soll da die humanitaere Katastrophe drohen? Nah, unwahrscheinlich. Aber nmM
