(17.02.2019, 10:27)bimbes schrieb:(17.02.2019, 09:16)ÖSkeptiker schrieb:(16.02.2019, 18:35)jf2 schrieb: Zu erst müßte man sich auf die Ziele einigen weil schon da gehen die Meinungen ja auseinander (nur Inflationskontrolle / viele weitere Ziele).
Das Bild bom Spekulanten, der quasi angreift um einen Staat zu bedrohen, halte ich für nicht unbedingt aussagekräftig.
Ja, die Medien präsentieren uns diese Behauptung mit einer schönen Regelmäßigkeit, aber es wurde niemals ein Spekulant gezeigt, der wirklich vorhat, z. B. durch Währungsspekulation den Euro zu gefährden. Zugegeben, das würde ich dann auch nicht zugeben, vor laufenden Kameras.
Allerdings müsste man dafür Aufzeigen, wie so ein Spekulant durch Angriffe profitiert.
Die, man könnte sagen "moralische" oder "politische" Fragestellung, welche Ziele eine Zentralbank verfolgen soll, ist schon ernstzunehmender. Das Problem dürfte sein: Nur die wenigsten Leute sind sich bewusst, was eine Zentralbank überhaupt macht.
Da würde sich dann eine Gruppen von Populisten finden und das Ganze komplett zum Spielball machen...
Eine Alternative scheint mir zu sein, Währungen zu verwenden, die schon "im Inneren" gewisse Regeln haben: Goldgedeckte Währungen oder Bitcoins etwa. Dort kann auch eine Zentralbank nicht viel manipulieren.
Nun gibt es aber gewisse Volkswirte, die argumentieren, dass jede Währung eines Staates bedürfe. Dass die Währung quasi enstehe, indem der Staat steuern verlange, deshalb ist die Währung, in der diese Steuern verlangt werden, dann die Leitwährung. Diese Währung braucht eben jeder.
16.09.1992 Soros, soweit zu Deiner Einleitung
+ EUR/CHF vor dem "Eurocrash" (extra für cubanpete

Die Spekulanten kauften jede Menge EUR immer wenn der EUR bei 1,20 stand, nach unten konnte ja nix passieren und beim kleinsten Anstieg konnte der Gewinn mitgenommen werden.