Zitat:Sinkende Intelligenz: Studien zeigen den Verlust kognitiver Fähigkeiten
Es gibt alarmierende Defizite. Konzentration, logisches Denken, Problemlösung und Informationsverarbeitung fallen heutigen Menschen schwerer als früher. Diese Erkenntnis beruht nicht auf subjektiven Eindrücken, sondern auf wissenschaftlichen Studien. Viele Untersuchungen weltweit kommen zum selben Ergebnis: Intelligenz nimmt rapide ab. Das berichtet die Financial Times.
Studien zeigen, dass Menschen aller Altersgruppen zunehmend Probleme mit Konzentration, logischem Denken und Problemlösung haben. Vergleichstests zur kognitiven Leistungsfähigkeit belegen diesen Abwärtstrend bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Ein Beispiel ist die Langzeitstudie „Monitoring the Future“ der University of Michigan. Sie dokumentiert die wachsenden Konzentrationsprobleme von 18-jährigen Amerikanern. Das PISA-Programm der OECD misst seit Jahren die Lernfähigkeiten von 15-Jährigen weltweit. Alle Ergebnisse weisen in dieselbe Richtung: Junge Menschen können sich immer schlechter konzentrieren, und ihr kritisches Denken nimmt ab.
Die Covid-19-Pandemie erklärt diesen Rückgang nur teilweise. Zwar führten pandemiebedingte Bildungsunterbrechungen zu messbaren Folgen, doch der Abwärtstrend zeigt sich bereits seit 2015. Die Ursachen liegen tiefer.
Ein entscheidender Faktor ist der drastische Rückgang des Lesens. Die Art, wie Informationen konsumiert werden, hat sich grundlegend verändert.
Eine Untersuchung des National Endowment for the Arts aus Washington D.C. ergab 2022, dass nur noch 37,6 Prozent der Amerikaner im Jahr zuvor einen Roman oder eine Kurzgeschichte gelesen hatten. Zum Vergleich: 2017 waren es noch 41,5 Prozent, 2012 sogar 45,2 Prozent.
Einfach ließe sich sagen, dass Menschen weniger lesen und stattdessen mehr Zeit im Internet verbringen. Doch es gibt einen zweiten, ebenso alarmierenden Indikator.
Laut einer 2023 veröffentlichten Studie der OECD erreichten 34 Prozent der Erwachsenen in den USA die niedrigste Stufe der numerischen Kompetenz. Diese Menschen verfügen über kaum ausreichende Fähigkeiten im Umgang mit Zahlen. Noch 2022 lag der Anteil bei 29 Prozent. Dieser Anstieg zeigt, dass grundlegende mathematische Kenntnisse zunehmend verloren gehen.
Wenn Menschen Schwierigkeiten haben, Zahlen zu verstehen oder einfache Rechenaufgaben zu lösen, wirkt sich das auf viele Lebensbereiche aus. Finanzentscheidungen, technisches Verständnis und sogar alltägliche Problemlösungen leiden unter dieser Entwicklung. Auch diese Form von Intelligenz scheint rückläufig zu sein.
Mehr: https://blackout-news.de/aktuelles/sinke...higkeiten/
"Finanzentscheidungen, technisches Verständnis und sogar alltägliche Problemlösungen leiden unter dieser Entwicklung."
Das könnte zumindest eine Teilerklärung dafür sein, warum die Leute wie blöde Bitcoins kaufen, außer zu kriminellen Zwecken.
