Mit falsch abgebogen meinte ich dass ich eigentlich Maschinenbau studieren wollte, aber die dämliche Idee hatte vorher noch schnell mal was zu verdienen. Bei dreieinhalb Jahren Lehrzeit eine selten dämliche Rechnung. War Jahrgangsbester und wollte eigentlich dann den Meister machen, Techniker war schnell erledigt.
Dann kam mein Chef und fragte mich ob ich nicht das Lager übernehmen wolle. Was gibts zu verdienen? Hab ich gefragt. 7500 Mark in ein paar Jahren, war die Antwort. Top, mach ich.
Tja, das hätte auch geklappt, wenn der Gute keine Insolvenz hingelegt hätte.
In der Nachfolgefirma, man ist ja loyal, hab ich dann 10 Jahre keine Lohnerhöhung gesehen. Kündigung und in die nächste Firma. Da gibts jetzt zwar regelmäßig mehr Geld, aber nur knapp den Inflationsausgleich. Da bin ich jetzt auch schon 10 Jahre.
Im übrigen bin ich zwar Thüringer, habe aber bis vor 5 Jahren in Hessen gearbeitet und teilweise auch gelebt.
Momentan würde ich ein passendes Angebot für irgendwas anderes annehmen, allein schon weil die Kfz-Branche keinen Spass mehr mehr macht und weder ich noch die Kollegen Bock auf die Elektroscheisse haben. Es hatte Gründe Mechaniker und nicht Elektriker zu werden.
Also die Lehre statt des Studiums war die teuerste meiner Fehlentscheidungen. Leider war ich nicht in der Lage die Richtung später zu korrigieren. Jetzt mit 52 heisst es durchhalten.
Mein Sohn hat gerade ausgelernt, Konstruktionsmechaniker, und hat schon 2000 netto als Einstiegsgehalt bekommen. OK, ist Industrie statt Handwerk.
Dann kam mein Chef und fragte mich ob ich nicht das Lager übernehmen wolle. Was gibts zu verdienen? Hab ich gefragt. 7500 Mark in ein paar Jahren, war die Antwort. Top, mach ich.
Tja, das hätte auch geklappt, wenn der Gute keine Insolvenz hingelegt hätte.
In der Nachfolgefirma, man ist ja loyal, hab ich dann 10 Jahre keine Lohnerhöhung gesehen. Kündigung und in die nächste Firma. Da gibts jetzt zwar regelmäßig mehr Geld, aber nur knapp den Inflationsausgleich. Da bin ich jetzt auch schon 10 Jahre.
Im übrigen bin ich zwar Thüringer, habe aber bis vor 5 Jahren in Hessen gearbeitet und teilweise auch gelebt.
Momentan würde ich ein passendes Angebot für irgendwas anderes annehmen, allein schon weil die Kfz-Branche keinen Spass mehr mehr macht und weder ich noch die Kollegen Bock auf die Elektroscheisse haben. Es hatte Gründe Mechaniker und nicht Elektriker zu werden.
Also die Lehre statt des Studiums war die teuerste meiner Fehlentscheidungen. Leider war ich nicht in der Lage die Richtung später zu korrigieren. Jetzt mit 52 heisst es durchhalten.
Mein Sohn hat gerade ausgelernt, Konstruktionsmechaniker, und hat schon 2000 netto als Einstiegsgehalt bekommen. OK, ist Industrie statt Handwerk.