(Gestern, 08:08)Lancelot schrieb:
Ein Dividendenportfolio ist vollkommener Quark für jmd der auf so langfristigen Horizonten anlegt. Versteuern und dann nochmal durch den spread zum Nachkaufen? Ist doch Unsinn. Man verzichtet da auf deutliche compounding Effekte. Als Beimischung OK. Aber nicht als zentrale Strategie.
Zur Diversifikation weg von Aktien: ich bin ein Fan davon einen relevanten Anteil in REITS, commodites, Bonds und auch Crypto zu haben. Meine Anteil an Aktien ist aber dennoch sehr hoch. 75%. Ich habe keine Meinung ob equties bald ne Liste decade haben. Das würde ich dann angehen wenn ich 10 Jahre nicht aussitzen kann (was bald kommt). Bei mir hat das in Teilen gut funktioniert.
Rebalancing macht dann halt Sinn.
Agree to disagree. Mein Dividendenportfolio läuft seit über 11 Jahren. Wichtig ist die Diversifizierung über Sektoren. Aktien korrelieren zwar stark, aber Sektoren etwas weniger.
Die Dividenden und mein Konzept der Marktdividende nutzen dabei "Shannons Demon", kaufen tief und verkaufen hoch. Das funktioniert grundsätzlich unabhängig von der aktuellen Marktsituation,
Natürlich sind Dividenden per se Unsinn. Aber Cashflow ist wichtig wenn Du wie ich von Deinen Aktien lebst. Dividenden sagen ungefähr "seht her, ich habe genug Cashflow den ich nicht mehr ins Wachstum stecken muss, also gebe ich den Besitzern was zurück."
Meine Regeln sind vor allem dazu da zu überprüfen ob dieser Satz keine Lüge ist.

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Der einzige gute Tipp von Deinem Broker ist ein margin call.