Zitat:Vietnams Exporte in die USA erreichten fast 119 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 23,3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Importe aus den USA stiegen auf 15 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 7,3 %. Dieses Handelsdefizit führte zu einem US-Defizit von rund 104 Milliarden US-Dollar , mehr als dem Siebenfachen der US-Importe aus Vietnam.
27.03.2025
Im Jahr 2024 liegt der Gesamtwert des US-Warenhandels mit der Europäischen Union (EU-27) bei rund 975,95 Milliarden US-Dollar, wovon rund 370,2 Milliarden US-Dollar auf den Export und rund 605,8 Milliarden US-Dollar auf den Import von Waren entfallen sind.
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Zitat:Zollkrieg im Digitalen: Was die EU gegen Donald Trump in der Hand hat
Donald Trump bricht mit seinem Zollpaket einen globalen Handelskrieg vom Zaun. Das betrifft auch den Tech-Sektor. Obwohl – oder weil – US-Konzerne diesen Bereich dominieren, hat die EU eine ganze Reihe an Handlungsoptionen.
04.04.2025 um 09:06 Uhr - Tomas Rudl - in Demokratie - 2 Ergänzungen
.......Ungleichgewicht im digitalen Sektor
Insgesamt geht es um sehr viel Geld: Während die EU im Handel mit den USA unterm Strich einen Handelsüberschuss aufweist, sieht es im Digitalbereich ganz anders aus. Rund 110 Milliarden Euro fließen jährlich netto aus der EU in die USA, wo viele der dominanten IT-Konzerne sitzen – von denen viele nur sehr gering besteuert werden. Parteiübergreifend mehren sich nun die Rufe, die Debatte über eine Digitalsteuer wieder aufzugreifen. Neuerdings können sogar konservative Politiker:innen, etwa der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Europaparlament, David McAllister (CDU), dem Ansatz etwas abgewinnen.
Sand ins Getriebe könnte die EU-Kommission zudem damit streuen, indem sie den sogenannten Angemessenheitsbeschluss aufhebt, der die Rechtsgrundlage für den transatlantischen Datenverkehr bildet. Der Beschluss war zuletzt in Zweifel gezogen worden, weil Donald Trump ein entscheidendes Aufsichtsgremium handlungsunfähig gemacht hatte. Sollte dieser Zustand anhalten, bliebe der Kommission ohnehin kaum etwas anderes übrig, als zu wackligen Standardvertragsklauseln zurückzukehren.
Schmerzhafter Prozess
Ob sich die Trump-Regierung tatsächlich auf Verhandlungen einlässt, wie es die EU-Kommission hofft, bleibt vorerst offen. Sollte der Handelskrieg jedoch eskalieren, wonach es derzeit aussieht, wird das große Auswirkungen haben. So habe die protektionistische Zollpolitik das Potenzial, die US-amerikanische Tech-Industrie völlig auf den Kopf zu stellen, mutmaßen Expert:innen.
Schließlich müssen die Konzerne nicht nur damit rechnen, im Streit mit der EU in die Schusslinie zu geraten – viele davon müssen auch die Zölle verdauen, die Trump dem Rest der Welt und insbesondere China auferlegt hat. Zumindest an den Börsen hat der sogenannte „Befreiungstag“ zu dramatischen Kurseinbrüchen geführt, stark betroffen sind US-Tech-Unternehmen.
Die EU wiederum könnte die bislang eher diffusen Forderungen nach „Digitaler Souveränität“ endlich mit Leben füllen, ohne das Thema europäischen Rechtsextremen zu überlassen. So schmerzhaft der Prozess auch sein mag – davor drücken kann sich die EU seit spätestens dieser Woche nicht mehr.
https://netzpolitik.org/2025/zollkrieg-i...-hand-hat/
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